Dunkelfeld-Studie

von Christian Bahls

Zwischen dem 20. Oktober 2009 und dem 6. März 2010 hat MOGiS e.V. im Internet unter der Adresse http://dunkelfeld-befragung.de/ eine Befragung zum Thema sexueller Missbrauch durchgeführt.

Die Auswertung der Umfrage ist noch nicht abgeschlossen. Sollten Sie an einer solchen Interesse haben und die fachliche Eignung besitzen, dann wären wir sehr an einer Zusammenarbeit zur fachgerechten Auswertung der Befragung interessiert.

Andererseits sehen wir diese Befragung aber auch als eine Anregung an die wissenschaftliche Forschung bei der Betrachtung sexuellen Missbrauchs in Zukunft weniger einen kriminologischen und auf den Täter konzentrierten und vielmehr einen psychologischen und mehr auf die Opfer gerichteten Blickwinkel einzunehmen.

Sollten Sie Ergebnisse dieser Umfrage verwenden wollen, so bitten wir um die Nennung des Vereinsnamens als “MOGiS e.V. — Eine Stimme für Betroffene” mit Verweis auf diese Seite.

Navigation: Die Täter, Die Tat, Die Aufdeckung, Die Folgen, Das Beziehungsleben.

Insgesamt nahmen 502 Personen an der Befragung teil, davon mehr als 80% der Befragten vor dem 31. Dezember und damit vor der aktuellen Missbrauchsdebatte.

Unter den 502 Befragten sind die Geschlechter wie folgt verteilt: 46% (233) der Teilnehmer waren Frauen und 53% (265) Männer. 4 Teilnehmer machten keine Angabe zum eigenen Geschlecht.

Der Anteil der Teilnehmer, die sich selbst als Betroffene von Misshandlung und sexuellem Missbrauch erfahren war 42% (211 Personen), Davon waren 69% (145) Frauen und 31% (65) Männer. Ein Teilnehmer machte keine Angabe zum Geschlecht.

Von den 191 Befragten, die das Geschlecht des Täters oder der Täter angaben, wurden in 155 (81%) Fällen Männer, in 14 (7%) Fällen Frauen und in 22 (12%) Fällen Männer und Frauen als Täter angegeben. In 93% (177) der Fälle war also ein Mann und in 19% (36) der Fälle eine Frau beteiligt.

In den folgenden Betrachtungen wollen wir die Betrachtung auf die in den Paragraphen §176 (sexueller Kindesmissbrauch) und §176a (schwerer sexueller Kindesmissbrauch) definierten Handlungen beschränken, solche Taten wurden in der Befragung von 149 Teilnehmern dokumentiert, davon waren 72% (=107) Frauen und 28% (=41) Männer, eine Person machte keine Angabe zum eigenen Geschlecht.

Die Täter

Als Täter wurden in diesem Zusammenhang zu 82% (119 von 145) Männer, zu 5% (7 von 145) Frauen und zu 13% (19 von 145) Männer und Frauen genannt. Weitere 4 Teilnehmer machten in diesem Zusammenhang keine Angaben zum Geschlecht des Täters/der Täterin. Die Befragten gaben also zu 95% männliche und zu 18% weibliche Täter an.

Weibliche Täter wurden vermehrt von männlichen Betroffenen sexuellen Missbrauchs angegeben. Während nur 11% (12) der betroffenen Frauen weibliche Täter angaben, sind es bei den Männern 34% (14) der Betroffenen, die eine Frau als (Mit-)Täter benannten.

Die Befragung ging auch auf die Beziehung der Opfer zum Täter ein. Diese Frage beantworteten 142 Teilnehmer.

Als größte Tätergruppe wurde mit 30% (43 Betroffene) die eigenen Eltern angegeben. Weitere Tätergruppen aus dem Nahbereich sind die Geschwister der Eltern mit 13% (19 Betroffene), die Großeltern mit 8% (11 Betroffene) und andere Verwandte mit 11% (15 Betroffene), zudem wurde in 12 Fällen angegeben (8%), dass die eigenen Geschwister die Tat verübt hatten.

Zu jeweils 19% (27 Betroffene) wurden Bekannte der Familie und eigene Freunde des Kindes als Täter angegeben. Freunde der Familie waren in 12% (17) der Fälle beteiligt. Eigene Bekannte des Kindes wurden in 11% (16) der Fälle als Täter mit angegeben.

Betreuer (Lehrer/Erzieher/Trainer) wurde nur in 11% (15) der Fälle als Täter angegeben. Fremde wurden in 17% (24) der Fälle genannt.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang ein gewisser Geschlechterunterschied. Mädchen scheinen überdurchschnittlich häufig durch Großeltern (10% der betroffenen Mädchen im Vergleich zu 2% der betroffenen Jungen) und Bekannte der Familie (21% statt 15% der männlichen Betroffenen) missbraucht zu werden.

Jungen sind anscheinend überdurchschnittlich häufig durch eigene Freunde (27% im Vergleich zu 16% der weiblichen Betroffenen) und Bekannte (15% statt 10% der weiblichen Betroffenen) gefährdet zu sein. Auch ist eine leichte Abweichung beim Missbrauch durch die eigenen Eltern zu erkennen, 37% (15) der Jungen gaben diesen an, im Vergleich dazu gaben dies 28% der weiblichen Betroffenen an.

Die Tat

Die Schwere der Tat wurde in der Umfrage auch erhoben. Von den 107 weiblichen Betroffenen gaben 34% (36) an penetriert worden zu sein, von den 41 männlichen Betroffenen gaben dies 24% (10) an.

Besonders schambesetzt ist es für Opfer sexuelle Handlungen an sich selber oder an anderen vorgenommen zu haben, dies gaben 55% (82) der Betroffenen an.

Eine weitere Belastung ist es für Betroffene, wenn von solchen sexuellen Handlungen Aufnahmen existieren (unter anderem auch, da Außenstehende diese unter Umständen nicht sofort als Missbrauch erkennen und eine Freiwilligkeit und damit eine Mitschuld unterstellen könnten). Ihr Wissen um die Existenz von Aufnahmen gaben 13 Personen (=10% von 129 Antworten) an. Unsicher waren sich 6 Personen (=5%).

Auf die Frage ob sich die Betroffenen mitschuldig fühlen, antworteten 31% (11) der Männer und 63% (65) der Frauen damit, dass sie sich mitschuldig fühlen, oder alleine Schuld haben (in diesem Zusammenhang sei nochmals deutlich erwähnt, dass sich dieser Teil der Ergebnisse auf sexuellen Kindesmissbrauch, also sexuelle Handlungen an unter 14-jährigen bezieht).

Die Aufdeckung

Aufgedeckt wurde der sexuelle Missbrauch zu 75% (48 von 64) von den Betroffenen selbst. Weitere 10% der Fälle wurden durch die Eltern aufgedeckt. In 4 Fällen (6%) waren Fremde an der Aufdeckung beteiligt. Eine Aufdeckung durch Verwandte oder Vertrauenspersonen(wie Lehrer) gaben jeweils nur 2 (3%) der Betroffenen an. Ein sexueller Missbrauch wurde durch Geschwister aufgedeckt.

Ein wichtiger Punkt für Betroffene sexuellen Missbrauchs ist die Aufarbeitung. 68% (54 von 79) der Teilnehmer gaben an, dass Ihnen nicht geglaubt wurde oder die Tat nicht weiter verfolgt wurde. Diese Tendenz zeigt sich auch in den Aussagen der Teilnehmer am Ende der Umfrage: “wenn mir nur jemand zugehört hätte”, “wenn mir nur jemand geglaubt hätte”, “wenn nur jemand gehandelt hätte”.

Es reicht also nicht, zu fordern, dass Betroffene über Ihren Missbrauch sprechen – das tun sie bereits – Ihnen muss aber auch angemessen zugehört werden.

Auf die Frage der Verfolgung der Tat antworteten 9% (7) der Befragten dass die Tat “im kleinen Kreis geregelt” (also verdeckt) wurde. In 23% (18) der Fälle wurde Anzeige erstattet, davon brachten es 13% (10) der Fälle bis zum Strafverfahren. Eine Verurteilung fand in 9% (7) der Fälle statt.

Die Folgen

Die Teilnehmer wurden auch nach von ihnen wahrgenommenen Folgen des Missbrauchs befragt.

Die in der Umfrage am häufigsten beschriebene Beeinträchtigung des Alltags ist jene durch Depressivität und/oder Traurigkeit. 77% der Betroffenen (73% der betroffenen Männer und 79% der betroffenen Frauen) beschreiben dies als Beeinträchtigung ihres Alltags. An ihrer Verzweiflung leiden 44% der Betroffenen (29% der männlichen und 50% weiblichen).

72% der betroffenen Frauen und 46% der betroffenen Männer leiden unter Angst und/oder Ängsten im Alltag (zusammen 65% der Betroffenen). Unter Panikattacken leiden 43% der weiblichen und 15% der männlichen Betroffenen (insgesamt 36% der Betroffenen).

Unter starken Stimmungsschwankungen leiden nach eigenen Angaben 69% der betroffenen Frauen und 56% der betroffenen Männer (insgesamt 66% der Betroffenen).

Unter ihrer geringen Selbstachtung leiden 63% der befragten weiblichen und 44% der befragten männlichen Betroffenen (zusammen 57% der befragten Betroffenen).

Eine starke Verunsicherung über die eigenen Gefühle (‘Wie geht es mir?’) beschrieben 62% der weiblichen und 37% der männlichen Betroffenen (insgesamt 55% der befragten Betroffenen).

50% der befragten Betroffenen beschreiben das Eindringen von Bildern in den Alltag. Dies betrifft vor allem 63% der weiblichen Betroffenen und 20% der männlichen Betroffenen. Bis in die Träume dringen diese Bilder bei 58% der Frauen und 12% der Männer (zusammen 46% der Betroffenen).

48% der Betroffenen gaben Selbstverletzendes Verhalten (“Ritzen/…”) an. Dieses Verhalten wurde vor allem von 61% der betroffenen Frauen und 20% der betroffenen Männer angegeben.

47% der Betroffenen gaben ein Leiden unter ihrem Selbsthass an. Dies gaben wiederum vor allem 56% der befragten weiblichen Betroffenen und 24% der befragten männlichen Betroffenen an.

43% der Betroffenen fühlen sich zerbrochen/zersplittert/zerfasert und nicht ganz in sich. Sich selber als dritte Person wahrnehmend beschreiben sich 39% der Betroffenen (34% der männlichen und 41% der weiblichen).

Eine Unfähigkeit regelmäßig oder Vollzeit zu arbeiten gaben 32% der Betroffenen an (24% der betroffenen Männer und 35% der betroffenen Frauen). Ein Versagen in der Schule gaben 18% der Betroffenen an.

Einen erhöhten Alkoholkonsum gaben 28% der Betroffenen an. Dies sind vor allem 39% der männlichen und nur 23% der weiblichen Betroffenen. Den übermäßigen Konsum von Drogen gaben 16% der Betroffenen an. Auch hier sind es mit 24% vor allem männliche und nur 13% der weiblichen Betroffenen.

Beeinträchtigung durch Übergewicht wurde von 43% der weiblichen und 22% der männlichen Betroffenen angegeben (insgesamt 37% der teilnehmenden Betroffenen). Untergewicht von 12% der männlichen und 19% der weiblichen Betroffenen (insgesamt 17% der teilnehmenden Betroffenen).

Bulimie (Fress-Brech-Sucht) wurde in der Umfrage ausschließlich von 16% der weiblichen Betroffenen angegeben. Anorexie (‘Ich bin immer noch nicht schlank genug’) wurde von 14% der weiblichen und 5% der männlichen Betroffenen angegeben.

Eine Diskrepanz zwischen dem eigenen und fremden Körpergefühl (“Körperempfinden (‘Bin hässlich/dick’) entspricht nicht dem, was Andere sagen”) gaben 67% der betroffenen Frauen und 22% der betroffenen Männer an (insgesamt 54% der Betroffenen).

Unter Zwangsgedanken leiden 28% der Betroffenen. Eine (irrationale) Angst, die manche Betroffenen mit sich tragen, ist die, selber Täter zu werden (werden zu müssen). Dies wird unter anderem dadurch befördert, das in der Öffentlichkeit eigene Betroffenheit mit späterer Täterschaft gleichgesetzt wird.

In der vorliegenden Umfrage betrifft diese Angst Täter werden zu können, 29% der männlichen und 15% der weiblichen Betroffenen. Bei Nichtbetroffenen ist dieses Verhältnis genau umgekehrt (3% bei Männern und 7% bei Frauen), wobei nur ein kleinerer Teil der nichtbetroffenen Teilnehmer diesen Frageblock beantwortet hat.

In diesem Zusammenhang könnte es sinnvoll und wichtig sein, betroffene Jungen und Männer nicht als zukünftige Täter, sondern als vollwertige Opfer wahrzunehmen und sie auch so zu behandeln.

Das Gefühl selber Täter zu sein beschrieben 7% (3) der männlichen Betroffenen und 9% (10) der weiblichen Betroffenen. Als Täter von körperlicher und/oder sexueller Gewalt beschrieben sich 5% (2) der männlichen Betroffenen und 4% (4) der weiblichen Betroffenen.

40% der Betroffenen (22% der männlichen und 45% der weiblichen) beschreiben ein Gefühl des Verfolgtseins, 13% (15% der Frauen und 10% der Männer) beschreiben das “Hören von Stimmen”, 20% fühlen sich wie ferngesteuert.

Das Beziehungsleben

131 Betroffene beantworteten Fragen nach Störungen Ihres Beziehungslebens. Ebenso taten dies 65 Nichtbetroffene.

Ein Leiden unter einem zwiespältigen Wunsch nach Nähe und Distanz dokumentierten 27% (36) der Betroffenen ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Distanz, von den Nichtbetroffenen gaben dies nur 17% (11) Personen an, das Geschlecht spielte in diesem Zusammenhang keine Rolle, 29% der Männer und 27% der Frauen gaben dies an.

Auffallend ist, dass betroffene Frauen eher angaben, dass Ihre Beziehungen unter ihrem Bedürfnis nach Distanz litten (50% statt 32% der nichtbetroffenen Frauen) während bei Männern eher ein verstärktes Bedürfnis nach Nähe (56% statt 40% der nichtbetroffenen Männer) das Beziehungsleben zu belasten scheint.

Einer der Wirkungen sexuellen Missbrauch ist die (eventuelle Hyper-)Sexualisierung der betroffenen Kinder. Dementsprechend gaben 19% der Betroffenen (16% der Frauen und 26% der Männer) an, dass Ihr Beziehungsleben unter übermäßiger sexueller Aktivität leidet. Bei den Nichtbetroffenen waren dies nur etwa 5%.

Die Belastung einer Beziehung durch die Unfähigkeit befriedigenden Sex zu erleben gaben 39% der Betroffenen und 18% der Nichtbetroffenen an. Dieses Symptom betrifft vor allem Frauen (47% statt 21% der nichtbetroffenen Frauen). Männer betrifft dies nur zu 14% (Betroffene und Nichtbetroffene).

Die Belastung Ihrer Beziehungen durch Schwierigkeiten bzw die Unmöglichkeit sexuelle Kontakte zuzulassen dokumentierten 33% der Betroffenen (21% der Männer, 38% der Frauen) und 17% der Nichtbetroffenen (9% der Männer, 29% der Frauen).

Für männliche Betroffene scheint es schwieriger zu sein, eine Partnerbeziehung aufzubauen und zu erhalten, dies gaben 59% der männlichen Betroffenen (im Gegensatz zu 37% der Nichtbetroffenen). Bei den Frauen gaben 35.7% der Nichtbetroffenen und 35.4% der Betroffenen an, unter solchen Problemen zu leiden.

Betroffene Frauen (22%) wie auch Männer (21%) geben an, dass sie unter der Unfähigkeit Beziehungen oder Freundschaften zu Männern aufzubauen leiden, bei den Nichtbetroffenen sind dies jeweils nur 11%. Dies wird sich vor allem darauf zurückführen lassen, dass ein Großteil der Täter männlich sind.

Erstaunlichweise ist aber auch die Beziehung zu Frauen problematischer, dies vor allem bei weiblichen Betroffenen, diese berichten nämlich in 15% der Fälle von der Unfähigkeit Beziehungen oder Freundschaften zu Frauen aufzubauen, nur 4% der nicht betroffenen Frauen gaben diese Schwierigkeiten an. Bei männlichen Betroffenen ist hier nur eine leichte Erhöhung (18% statt 14% der Nichtbetroffenen) zu sehen.

Von einem in’s Jugendalter (14-16) fortgesetzen Missbrauch berichten 26% der Betroffenen (27% der weiblichen und 20% der männlichen). In einer Opferrolle (“Ich erlebe immer wieder sexuelle Übergriffe”) fühlen sich 7% der betroffenen Männer und 23% der betroffenen Frauen (insgesamt 19%). Fortgesetzte missbräuchliche Beziehungen gaben 20% der weiblichen Betroffenen (statt 4%) und 6% der männlichen Betroffenen (statt 0%) als Belastung für Ihr Beziehungsleben an.

179 Responses to Dunkelfeld-Studie

  1. Den Teilnehmern wurden em Ende der Befragung noch folgende drei Fragen gestellt:


    1.) Was hätte Ihnen als Kind geholfen? Bzw: Was hat Ihnen als Kind geholfen?


    2.) Wie können andere Menschen Ihnen helfen? Was würde Ihnen im Umgang mit anderen Menschen helfen?


    3.) Was möchten sie anderen mit auf den Weg geben? Welche Worte möchten sie vielleicht an die Allgemeinheit richten?


    • Teilnehmer #9

      1.) Wenn nicht alle geschwiegen hätten. Geholfen hat erst, daß ein Therapeut es ausgehalten hat und als das bezeichnete was es war.


      2.)


      3.) Brecht das Schweigen.


    • Teilnehmer #15

      1.) Wenn über solche Themen Aufklärung statt finden würde


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #17

      1.) Verständnis, jemanden, der Mutter ausbremst, der mir sagt, dass nicht ich falsch ticke, sondern Mutter.

      Da ich jedoch so eingebunden war, hätte auch keine Anlaufstelle helfen können, da ich überhaupt nicht wahrgenommen habe, das was falsch lief. Wie man das ändern kann – ich weiß es nicht.


      2.) Nichts. Für mich dürfte es in der Hinsicht zu spät sein.


      3.) Achtet aufeinander. Hingucken ist wichtig, nicht immer ist die heile Familie auch wirklich heile und nicht immer ist die Chaosfamilie wirklich chaotisch/dysfunktional.

      Mit Augenmaß und ohne Hysterie hinzugucken, das wäre wichtig, aber unsere Ellbogengesellschaft hat das wegsehen leider perfektioniert.


    • Teilnehmer #20

      1.) Wenn es jemanden gegeben hätte, der für mich da gewesen wäre, mir geholfen hätte.


      2.)


      3.) Als Opfer von jahrelangem Mobbing möchte ich Betroffenen den Rat geben, die Schuld nicht bei sich selbst zu suchen. Die Täter sind schuld, nicht das Opfer.


    • Teilnehmer #32

      1.) wenn Menschen nicht mehr Missbrauch verdrängen um ihr Weltbild zu schützen sondern Hilferufe hören und handeln wäre gut gewesen. Der enge Bezug zu Tieren von klein auf hat mir das Leben bis heute hin gerettet und einen wichtigen Teil von mir lebendig gehalten (auch wenn ich selbst nicht weiß welcher).


      2.) Mir immer glauben. Selbst dann, wenn die Erinnerung durch die Jahre hier und da verändert sein könnte, liegt die Wahrheit da drin. Man denkt sich sowas nicht aus. Außerdem egal wie ich gerade ticke, ich bin nicht irre. Ich reagiere ganz normal auf meine Vergangenheit. Ich bin nicht entmündigt.


      3.) Bitte gebt nicht auf. Wenn wir es nicht wert wären, hätten wir es nicht überlebt.


    • Teilnehmer #33

      1.) hätte geholfen: Eltern die mein Selbstwertgefühl, meine Interessen gefördert hätten anstatt zu demontieren; hat geholfen: eine Lehrerin in der Schule, Gesprächs-Therapie; später als heranwachsender: Freunde und Partnerinnnen, Buch (Trotz allem. Wege zur Selbstheilung für sexuell mißbrauchte Frauen); noch später Selbsthilfegruppe und Zartbitter e.V.


      2.) ich sags mal so am schlimmsten sind wohl noch die Schuldgefühle und Zweifel von daher hilft Solidarität, einfühlsamer und parteilicher Umgang. da ich sehr viel therapeutisch gearbeitet und mich intensiv und lange mit meiner Geschichte auseinandergesetzt habe geht es mir mit meinen mitmenschen im großen und ganzen gut. sehr geholfen hat mir persönlich andere Überlebende* zu treffen, die offensiv aussprachen was geschehen war und mir erst die Möglichkeit eröffneten über meine Erfahrungen offen reden zu können. Geeignete Therapie war für mich und halte ich im allgemeinen für sehr wichtig.


      3.) Den anderen “Betroffenen”* : Mut, Du bist nicht allein. Wir sind viele. Sei achtsam und liebevoll mit dir selbst und richte deine Verachtung und deinen Hass nicht auf dich sondern auf die Täter. Es gibt Heilung. Zur allgemeinheit sag ich lieber nichts, da gibt es zuviele TäterInnen, TäterschützerInnen, Menschen die verletzten und bewußt verletzten.

      *Anmerkung: Ich spreche in diesem Zusammenang lieber von sexualisierter Gewalt und Überlebenden sexualisierter Gewalt, zumindest wenn ich Zeit und Raum habe die Begriffe zu erläutern und darzustellen, daß “Mißbrauch” und “Opfer” potentiell wieder verletzende Begriffe sind und die Situation verklären. Mißbrauch impliziert legitimen “Gebrauch” während sexualisierte Gewalt viel klarer die Situation benennt, weiterhin ist es KEINE Sexualität die stattfindet sondern Gewalt auf einer sexualisierten Ebene, Opfer reduziert auf eine passive Rolle, hingegen müssen alle Überlebenden aktiv Überlebensstrategien entwickeln und sehr hart daran arbeiten zu leben und weiterzuleben.


    • Teilnehmer #35

      1.) Zuhören, Geborgenheit


      2.) weniger Sensationshascherei, weniger Agieren aus Vermutungen, Fragen was ich brauche oder will


      3.) Überlebende bestehen aus mehr, als nur Missbrauch – wir haben auch sehr gesunde Seiten.


    • Teilnehmer #36

      1.) Aufmerksamkeit. Jemand, der bemerkt, dass man sich plötzlich verändert.


      2.) Zuhören, nicht wie ein rohes Ei behandeln, Verständnis für Nachwirkungen zeigen


      3.) Jemand, der Missbrauch erlebt hat, ist nicht in erster Linie Missbrauchsopfer, er ist Mensch. Er hat seine Eigenheiten, seine Vorlieben, seine Abneigungen. Man braucht keine Angst vor ihm zu haben, man muss ihn nicht betrauern – man muss ihn so nehmen, wie er ist.


    • Teilnehmer #38

      1.) ich habe mich stark in eine Traumwelt zurückgezogen. habe mir eine eigene Strategie gesucht um den Missbrauch zu unterbinden. Es hat funktioniert und ich war darauf sehr stolz. ich hätte gern einen Erwachsenen gehabt dem ich wirklich vertrauen hätte können.


      2.) mir wäre es lieber nicht in der Opferrolle gesehen zu werden. habe erst als Erwachsene angefangen über den Missbrauch zu sprechen. ich würde mir wünschen, wenn ich mehr als starker Mensch wahrgenommen würde, als Überlebende.


      3.) nur weil der Missbrauch in meinem Fall nicht gewalttätig war, war er nicht “nicht so schlimm”. Es hat mein Vertrauen zu Männern nachhaltig geschädigt. Ich bin einem Familienrichter, der durch Zufall kenntniss von dem Missbrauch bekam, und ihn zur Anzeige brachte, sehr dankbar. Durch das Verfahren wurde mir gezeigt das ich ernst genommen werde, wenn auch viele Jahre zu spät. Der Missbrauch war längst verjährt. Trotzdem hat es mir sehr geholfen. Jetzt bin ich mit all dem im Reinen.


    • Teilnehmer #40

      1.) Dass sich ein einziger mit uns Kindern solidarisiert und nicht einfach über unseren Kummer hinweggesehen hätte. Simpler Trost. Wir waren jeder für sich so unglaublich einsam. Unser Leid war nicht ernst genommen und sogar noch vergrößert worden, indem wir emotional isoliert wurden.


      2.)


      3.) Wann immer ihr ein Kind sehr, dass traurig ist, sprecht es an, gebt ihm das Gefühl nicht unsichtbar zu sein.


    • Teilnehmer #43

      1.) Aufmerksamere + tätige Umgebung


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #44

      1.) nichts, glaube ich, ich war dankbar für diese “Zuwendung” meines Vaters


      2.) der, wenn auch minimale Austausch mit anderen Betroffenen hat mir sehr geholfen, festzustellen, ich bin nicht alleine, war für mich sehr wichtig, das Mitwirken in einer Sendung des ZDF und mich so zu outen, wenn auch in dem Fall ziemlich mißlungen durch den praktizierten Täterschutz des ZDF Justiziars, hat mir sehr gut getan, es hat meine Selbstwahrnehmung gestärkt und mich in die Auseinandersetzung mit meinenm sozialen Umfeld gebracht.


      3.) Ich weiss, gerade die Hilfe für männliche Opfer ist aktive Prävention, da fehlt es an allen Ecken und Enden !


    • Teilnehmer #49

      1.) Ein erwachsener Freund


      2.)


      3.) Akzeptiere, daß die Erfahrung dich verändert hat. Lerne damit zu leben wie mit einer Behinderung.

      Man hilft sich selbst am besten, indem man anderen hilft.


    • Teilnehmer #52

      1.) Dass mir wer zuhört oder ich wem vertrauen hätte können wie Eltern.


      2.) Verständnis, Akzeptanz und Toleranz.


      3.) Das wichtigste ist: glaube und vertraue dir selber, du lügst nicht, dazu gibt es nicht einen Grund. Suche dir Hilfe, solange bis du welche gefunden hast, welche dir WIRKLICH hilft.


    • Teilnehmer #53

      1.) als Kind/Jugendlicher hätte mir damals vermutlich nichts und niemand helfen können, das ist nun über 30 Jahre her, aber umgesetzt auf heute……anonyme Anlaufstellen und ganz viel Aufklärung und Information


      2.)


      3.) sucht professionelle Hilfe, so schnell wie möglich, macht eine Therapie, und wenn es denn sein muss auch mehrere


    • Teilnehmer #59

      1.) Ansprechpartner, Vertrauenspersonen, offener Umgang, das Gefühl auch als Kind ernstgenommen zu werden


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #60

      1.) Mutter – hat nichts gemacht


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #63

      1.) Jemand, die/der etwas tut


      2.) Glauben und klar sagen, wann Bereitschaft zum Zuhören und wann nicht.


      3.) Lest http://www.innifer.de da steht alles, was es dazu zu sagen gibt…


    • Teilnehmer #64

      1.) Wenn die Nachbarn nicht weggesehen hätten.


      2.) Positive Erfahrungen


      3.) Meldet es, es kann nichts schlimmeres dabei passieren. Geht zur Therapie. Wir haben etwas Gutes verdient.

      Seht hin und hört auf zu schweigen. Ein Kind weiß nicht, daß es schreien sollte.


    • Teilnehmer #69

      1.) Wenn es jemand gesehen und sich getraut hätte etwas zu sagen.


      2.) Andere Menschen sollen es achten aber nicht zum hauptbestandteil meiner Persönlichkeit machen.


      3.)


    • Teilnehmer #76

      1.) Mir hätte geholfen, sehr frühzeitig bewusst gemacht zu bekommen, dass ich mich nicht von jedem überall anfassen lassen muss, dass mein Körper mir gehört und dass es Menschen gibt, die diese Grenzen missachten! Dass ich daran nicht Schuld bin, wenn jemand so was macht und dass ich damit zu meinen Eltern kommen kann, egal, wer es getan hat!


      2.) Ich bin an einem Punkt, wo ich selbst aktiv werden muss, indem ich mich endlich zu einem neuerlichen Klinikaufenthalt überwinde, die ambulante Therapie reicht seit Langem nicht mehr aus, da es mir mit zunehmendem Alter eigtentlich immer schlechter geht. Mir würde es helfen, nicht so einsam zu sein, aber auch das kann ich zurzeit nur selbst ändern, da ich mich selbst so stark isoliere.


      3.) Traue niemandem blind, egal wie gut Du ihn zu kennen glaubst. Hab den Mut, einzugreifen und schau nicht weg, wenn Du siehst, dass jemand der sich nicht selbst helfen kann Hilfe braucht.


    • Teilnehmer #77

      1.) Mehr Nähe zur Mutter Nicht in die Gefühlsklemme gebracht worden zu sein á la “Niemand hilf mal mit…nein, jetzt brauchst du auch nicht mehr, ich mach’s allein” Einfach mal “Ich liebe dich” zu hören


      2.)


      3.) Vertrauen Sie Ihren Kindern! Sagen Sie häufig “Ich liebe dich”!


    • Teilnehmer #83

      1.) Bessere Jugendberatung. Bzw. eine Beratung die die Dinge ernst nehmen bevor es zu spät war und die Aggressivität die Kontrolle übernahm


      2.) Mittlerweile nach 10 Jahren kann ich mich normal bewegen, allerdings früher wäre ein offenes Ohr von manch “Freund” hilfreich gewesen


      3.) Fresst es euch nicht rein sondern haut auf den Tisch und geht zu den Stellen.

      Nur so kann man ein normalen Weg finden


    • Teilnehmer #88

      1.) Mir hat geholfen, dass ich in beiden Fällen das Glück hatte, teilweise noch selbst handlungsfähig zu bleiben. Im ersten Fall habe ich nach einem verstörenden Nachmittag am Telefon (er rief immer wieder an) damit abgeschlossen, in dem ich ihm nicht mehr zu hörte. Im zweiten Fall nutzte ich eine Unsicherheit des Täters aus und konnte so wieder handlungsfähiger werden und ihn beeinflussen.


      2.) Ich habe weitgehend verdrängt, mit niemanden/fast niemandem darüber gesprochen. Mir hat es geholfen, nicht jede Einzelheit mit einem anderen Menschen auseinander zu nehmen. Psychologische Beratung habe ich zwar 1x gesucht, aber nicht weiter genutzt, weil es meinen Alltag zu sehr beeinträchtigt hätte, mich ständig mit dem Thema auseinander zu setzen. Mir helfen auch sehr die Selbstgespräche, die ich führe. Das mag wunderlich klingen, beruhigt und stabilisiert mich aber weitaus mehr, als


      3.)


    • Teilnehmer #89

      1.) Öffentlichkeit. (Vater spielsüchtig, Mutter Drogenkonsumentin)


      2.) Ich hab keine Probleme im Umgang mit anderen Menschen, meine Partnerin, für die ich den Fragebogen ausülle sehr große.

      Ich weiss nicht, wie ich meiner Partnerin helfen kann. Bislang nur duch Zuhören und Akzeptanz ihres phasenweise sehr starken Bedürfnisses nach Distanz (sie prrojiziert ihren, ihren Eltern gewidmeten Hass dann auf mich) und umgekehrt nach starker Nähe (Affenliebe).


      3.) Auch im höheren Alter die Schuldigen nennen, das “Familiengeheimnis” brechen und an die Öffentlichkeit gehen. Das ist sicher schmerzlich, aber der einzige Weg eines befreienden Neuanfangs, auch für die, meist unbelastete PartnerIn) Davor für beide professionelle Unterstützung suchen (und finden).


    • Teilnehmer #92

      1.) Da es sich nicht vermeiden ließ, dass ich mitbekomme, was passiert ist (meine Tante zog mit ihren drei Kindern nach der Aufdeckung über Nacht bei uns ein), haben meine Eltern mir auf kindgerechte Weise erklärt, was passiert ist. Das Thema Mißbrauch war aber bei uns nie tabu, wir haben als Kinder schon erfahren, dass es so etwas gibt, und dass wir “Nein!” sagen dürfen und müssen, wenn wir etwas nicht möchten.

      Ich hatte Albträume, übrigens schon vor der Aufdeckung, in denen meine Cousinen und auch mein Cousin vorkamen. Später habe ich sie so eingeordnet, dass mir vielleicht unterschwellig Stimmungen und Spannungen bewusst waren. Nachdem ich oft mit meinen Eltern darüber geredet hatte, ließen sie nach und verschwanden dann irgendwann.


      2.) Mir würde es helfen, wenn ich mit meinen Cousinen darüber reden könnte, was mit Ihnen passiert ist. Kurios ist, dass meine Tante inzwischen wieder mit ihrem Exmann (sie hatte sich damals scheiden lassen) zusammen ist, auch meine Cousinen haben Kontakt mit ihm. Das ist in meinen Augen völlig unverständlich, meine Eltern und ich vermeiden jeden Kontakt mit ihm, was aber unsere Beziehung mit dem Rest der Familie beeinträchtigt. Aber außerhalb unserer Kleinfamilie (meine Eltern und Schwester) wird über das Thema nicht gesprochen. Ich empfinde das als furchtbar, aber alle Versuche wurden abgeblockt.


      3.)


    • Teilnehmer #99

      1.)


      2.)


      3.) Wer von so etwas erfährt, darf nicht wegschauen.

      Das Böse brauch nicht zu kämpfen, denn es reicht, wenn die Menschen nur wegschauen und schweigen.


    • Teilnehmer #101

      1.) ? Ich glaube nicht mehr daran, dass ErzieherInnen/ LehrerInnen entsprechende Anzeichen von Gewalt erkennen und handeln.

      Schutz vor organisierter Gewalt gibt es nicht. Weder für betroffene Kinder/ Jugendliche noch für Erwachsene.


      2.) Bewilligung von hinreichend genügend Psychotherapie-Stunden im ambulanten und stationären Bereich.


      3.) Was ich erduldet habe, wollt ihr wissen? Stellt Euch das Grausamste vor, was Ihr je über Folter und Gewalt gegen Kinder und Frauen gelesen und gehört habt. Die Erlebnisse, die meine Seele zersplittern haben lassen, waren immer noch schlimmer als alles Eure Horrorvorstellungen und ALpträume zusammen.


    • Teilnehmer #102

      1.) Gewaltfreiheit hätte geholfen


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #103

      1.) niemand. in solchen verhältnissen wird einem weder geglaubt noch geholfen, sozial unterste stufe, alle arbeitslos usw


      2.) es würde schon reichen, wenn die leute nachdenken würden bevor sie jemanden immer und immer wieder foppen.


      3.)


    • Teilnehmer #109

      1.) ich hätte mir mehr hilfe vom jugendamt und therapeuten gwünscht.leider wird vielen opfern nicht geglaubt ich war anschaffen 150 männer in 5 monaten .habe dadurch eine gesunde tochter bekommen sie ist das beste was mir passieren konnte und ich bin froh für sie da sein zu können obwohl ihr eigener vater versucht hat sie zu missbrauchen und keiner glaubte mir wieder ich könnte ein buch schreiben und keiner würde mir zuhören oder dies glauben.aber die menschheit ist grausam geworden


      2.) therapien , gespräche glaubwürdigkeit endlich verstanden zu werden , da ich aus meiner eigenen kindheit viel gewalt miterleben musste an mir selbst geschwistern und mutter und wir mussten uns akten zeichen xy anschauen mit alter von sieben jahren.


      3.) schaut nicht weg sondern handelt und schützt unsere kleinsten unter uns


    • Teilnehmer #110

      1.) eine Mutter die die Augen aufgemacht hätte…


      2.) ich habe mir geholfen, ich habe nach “steiler Drogen- und Knastkarriere” eine Therapie gemacht und befinde mich auch noch in ambulanter Therapie – aber nicht wegen dem Missbrauch, der ist aufgearbeitet, eher wegen nicht zur Ruhe kommen können und Schlafmangel.


      3.) Macht die Augen auf, wegsehen ist nicht besser als ausführen!!! Opfer lasst euch helfen, traut euch den Mund aufzumachen, es gibt jede Menge Möglichkeiten und seid Stark.


    • Teilnehmer #114

      1.) es hätte geholfen, ernst genommen zu werden.


      2.) mein umgang mit anderen ist zum glück okay. und ich hatte viele jahre sehr qualifizierte hilfe, so dass mich der missbrauch nicht mehr belastet.


      3.)


    • Teilnehmer #117

      1.) nichts


      2.) nichts


      3.) nichts


    • Teilnehmer #121

      1.) ansprechpartner


      2.) eine therapie


      3.) hinsehen statt wegsehen egal bei wem oder was


    • Teilnehmer #122

      1.) Dass man mir glaubt und vor allem damals im Kindergarten mich nicht als Täterin hinstellt (vond en Erziehern)


      2.) Verständnis und Geduld


      3.) Handelt, wenn ihr von solchen Vorfällen wisst. Es zerstört sonst eine ganze Menge.


    • Teilnehmer #123

      1.) dass jemand Signale versteht und hilft. habe es mir so oft gewünscht, aber ich war so hilflos, habe mich nie getraut jemand was zu sagen.


      2.) mehr Verständnis im Umgang damit. ich würde gerne auch im persönlcihen Umfeld darüber reden können, zB. auch darüber wie es in der Therapie war o.ä. aber meine erfahrung ist, dass niemand damit umzugehen weiß und verunsichert ist und sich letztendlich wieder vor dem Thema verschließt.


      3.) schaut nicht zu lange zu wenn euch etwas verdächtig vorkommt, wenn ihr ein ungutes Gefühl habt.Schützt die Kinder, sie können sich nicht selbst schützen, sie sind auf Hilfe angewiesen.Lieber einmal mehr hingeschaut als einmal zu wenig.es ist keine Schande solche Vermutungen zu haben und zu äußern, es gibt auch gute beratungsstellen wo man als “Helfender” sich beraten lassen kann, was man in Verdachtsfällen tun kann.


    • Teilnehmer #125

      1.) Menschen, die nicht nur zusehen, sondern auch helfen.


      2.) Auf mich eingehen und meine Grenzen akzeptieren.


      3.) Schreit wenn ihr es könnt!


    • Teilnehmer #126

      1.) Wenn Nachbarn meine Eltern gezielt angesprochen hätten. Aufmerksamere Lehrer. Verwandte, die was ahnten, meine Eltern zur Rede gestellt hätten. Wenn Freunde/Innen Erzählungen nicht als “Geschichten” abgetan hätten.


      2.) Mir hat geholfen, auch wenn es mit 39 doch schon ein wenig spät dazu war, mich in psychologische Hilfe/Betreuung begeben zu haben. Gut aufgestellte Betreuer können einiges bewirken!


      3.) Unbedingt psychologische Therapien rechtzeitig besuchen. Sich Coaches, Betreuern anvertrauen.


    • Teilnehmer #129

      1.) eine außenstehende Vertrauensperson (kein Familienangehöriger) um mich in kriesensituationen und mit meinen verwirrten Gefühlen an sie zu wenden und “ordnung” da rein zu bringen und alles besser zu verstehen


      2.) ich brauche die meinung von anderen menschen zu meiner geschichte um sie einordnen zu können, ich muss darüber mit anderen sprechen, denen ich vertrauen kann, damit ich selbst lerne damit umzugehen


      3.) seuell mssbr*ucht zu werden ist keine schande und nicht die schuld des opfers. das weiß ich heute und das is sehr wichtig um sein leben wieder in den griff zu kriegen. die täter müssen bestraft werden denn niemand hat sowas verdient!


    • Teilnehmer #131

      1.)


      2.) Wenn sie Verständnis aufbringen. Mir hat es sehr geholfen, dass meine Therapeutin meinte, sie würde mich jetzt gerne schützen, und auch, wenn sie gesagt hat, dass sie meine Gefühle gut nachvollziehen kann.


      3.) Wir haben die Folgen für das zu tragen, was uns früher angetan wurde, und das ist sicherlich nicht einfach. Aber unser Leben kann nicht darin bestehen, dass wir nur über die Vergangenheit nachdenken. Wir müssten viel mehr nach vorne schauen, für uns selber sorgen und dafür, dass wir ein schönes Leben führen können. Und dass wir ein Leben ohne zerstörerische Gefühle wie Hass leben können. Solange wir dem Missbrauch noch Platz in unserem Leben geben, solange wird er uns auch noch begleiten.


    • Teilnehmer #133

      1.) Freunde haben geholfen


      2.) keien Ahnung/ lockerer werden


      3.) Mehr darüber sprechen… nicht Tabuisieren.


    • Teilnehmer #134

      1.) Nicht als Kind, aber später: mehr Solidarität im Freundeskreis.


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #135

      1.)


      2.)


      3.) Du weißt, was passiert ist… aber das Leben geht weiter. Versuche das Beste drauß zu machen. Ich stehe hinter dir wenn du willst… ich will dir helfen wenn du das zulässt. Ich wünsche dir noch sehr viel Glück und Kraft!


    • Teilnehmer #141

      1.)


      2.) Mir kann zur Zeit nur noch mein Psychologe helfen, aber ich glaube, dass das nichts mit dem Sex zutun hat


      3.) Ich wünsche mir, dass die Mädchen und Jungen sich melden und VORALLEM: Ich halte es für extrem wichtig, dass schon im Vorschulalter, in den Vorschulen klargemacht wird, wie gefährlich es ist, mit fremden mit zugehen und zwar so, dass Kinder auch lernen, was die mit ihnen machen können, dh dass Kinder schon über Sex lernen


    • Teilnehmer #145

      1.) Wenn jemand versucht hätte herauszufinden woher bestimmte Verhaltensweisen gekommen sind bzw. ich aufgeklärt worden wäre, was sexueller Missbrauch überhaupt ist, sodass ich hätte verstehen können, was mit meiner Freundin passiert


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #146

      1.) geholfen hätte mir: Wenn die Schwester nicht weggeschaut hätte – sie ist öfters reingekommen und hat ihn gestört…

      Geholfen hat mir: Ich konnte beim erstem mal flüchten und konnte an einem haus klingeln – der ältere Herr hat die jungs (insgesamt 7) vertrieben und ist mit mir gar heimgelaufen sonst hätten sies nochmal probiert


      2.) Ich fühle mich etwas von anderen wie ein “kranker mensch” behandelt… So als würde ich eine ansteckende krankheit haben die keiner will… Andere könnten dadurch helfen indem sie sich damit auch ausnander setzen und nicht denken es würde nicht in dem umkreis von ihnen passieren. Helfen würde auch die Offenheit.


      3.) Das eine Therapie gut ist und angebracht und das man an sich arbeiten muss sonst wird es nicht besser


    • Teilnehmer #148

      1.) Thematisierung von Sexualität, eigenständigem Denken und Willensformung (klar weiß ich dass ich “nein” sagen darf, aber ich muss auch Grundlagen haben einen Willen auszubilden), Vorbildfunktion der Eltern (practise what you preach)


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #151

      1.) Liebe, Verständnis, Vertrauen


      2.) Aufrichtigkeit, Respekt, Menschlichkeit


      3.) Alles ist heilbar


    • Teilnehmer #153

      1.) jemand der mir geglaubt hat, der gesehen hätte was sich da eriegnet


      2.) sehen, hören, handeln


      3.)


    • Teilnehmer #157

      1.) wenn meine Eltern sich nicht ständig gestritten hätten und sich später nicht geschieden hätten. Bzw. wenn sie heute ein freundschaftliches Verhältnis hätten.


      2.)


      3.) Ich habe angst, dass ich meine Kinder später auch schlagen werde, weil es für mich leider ein Teil der Erziehung war.


    • Teilnehmer #159

      1.) eltern oder betreuer die mich wargenommen hätten, und die mit mir die notbremse gezogen hätten


      2.) akzeptanz abstand


      3.) ich kann nur jedem wünschen eher zum merken das das was da passiert nicht normal ist und das auch nicht so hin zunehmen


    • Teilnehmer #161

      1.) therapie


      2.) wenn man sich nicht immer erklären muss, wenn man jemanden nicht umarmen will.


      3.) es lohnt sich zu kämpfen!!!!!!!!!


    • Teilnehmer #164

      1.) Meine Mutter hat mich zwar vor dem Täter geschützt und mir als Kind auch geglaubt, hätte aber misstrauischer sein sollen, den Kontakt zu dem entsprechenden Familien”teil” sofort abbrechen müssen.


      2.) Ich habe gute Freunde, die mir gern weiter helfen,wenn ich mich in best. Situationen schlecht fühle oder Angst bekomme und auch sonst zuhören. Weniger strikt hierarchische Sozialstrukturen wären schön, kann aber auch mein eigenes Problem sein. Weniger rasches Aburteilen, weniger rasch sich bildende Gruppendynamik.


      3.) Was immer euer spezielles Problem ist; die Ursache liegt nicht in euch. Ich hatte Glück und finde mich inzwischen gut zurecht und möchte euch bitten, nicht aufzugeben, dem Täter keine Macht und euch nicht erneut die Opferrolle zu geben.


    • Teilnehmer #167

      1.) Wenn jemand direkt nachgefragt hätte, ob was passiert.


      2.) Wenn sie mich NICHT mit Samthandschuhen anfassen sondern behnadlen, wie jeden anderen auch


      3.)


    • Teilnehmer #168

      1.) Zuhören, Glauben schenken


      2.) Es nicht als Makel zu begreifen, sondern als bestandene Prüfung, damit fertig geworden zu sein.


      3.) Die Ernstheit des Themas wird leider sehr häufig verkannt oder sogar ausgenutzt. Es kränkt jeden Betroffenen, wenn man sich über sexuellen Missbrauch lustig macht oder dem Opfer die Schuld zuweist. Jeder, der solche Äußerungen macht, sollte sich an die Quote der Betroffenen erinnern und daran denken, wie viele seiner Zuhörer er gerade massiv verletzt hat.


    • Teilnehmer #172

      1.) Es hätte geholfen, wenn die Behörden damals reagiert und gehandelt hätten, wenn Zeugen ausgesagt hätten, wenn Nachbarn oder Lehrer begriffen hätten, was vorging.


      2.) Durch Verständnis. Das hat man erst, wenn jemand weiss und begreift, wie Missbrauch wirkt und schadet. Schwer für nicht Betroffene


      3.) Täter wollen erst einreden, es sei doch nicht so schlimm. Später wollen sie ausreden, das da je was gewesen wäre. Und wenn, dann war das Opfer schließlich selbst schuld. Das ist Gehirnwäsche!


    • Teilnehmer #173

      1.) jemand der zuhört. das aufspalten hat sicher unser überleben gerettet.


      2.) dem erzählten glauben. mich weiterhin so behandeln wie bisher und nicht anders, weil sie davon wissen. verständnis.


      3.) haltet die augen auch für das offen, was nicht sein darf und was unvorstellbar scheint. denn alles ist möglich, egal wie unvorstellbar das in den eigenen vorstellungen ist.


    • Teilnehmer #176

      1.) hätte nur ein einziger die vermutung ausgesprochen,………hätte ich die aufmerksamkeit bekommen,..die ich so dringend gebraucht hätte. Eine Umgebung,in der nicht die Kälte regiert.


      2.) Es fällt mir nix ein,….da ich mir eh immer selber geholfen habe.

      Wichtig ist absolut die äussere Sicherheit,.dass heisst,die finanziellen mittel.

      Natürlich auch die innere Sicherheit,die nähe zu tragenden beziehungen


      3.) Mehr Aufmerksamkeit für unsere Kinder. Kinder und Jugendliche sollten mehr mitbestimmen können.

      Möglichkeiten schaffen,wo Verdachtsmomente geäussert werden können.


    • Teilnehmer #177

      1.) Wenn jemand die anzeichen bemerkt hätte und das Jugendamt eingeschaltet hätte .

      Aufklärung in der Schule im bezug auf Missbrauch . Und so etwas wie eine Sprechstunde in der Schule .


      2.) Zuhören und glauben , weitergeben.


      3.) Ich habe lange Therapie gemacht, und es geht mir heute gut . Habt den Mut und kämpft für Euer Leben. Nehmt euch selber ernst! Macht eine Therapie,holt Euch hilfe, der Weg ist schwer aber er ist zu schaffen !! Schließt euch ,,Überlebenden,, an sie können euch verstehen ,und mit Euch fühlen, Euch allen viel Kraft und Mut .


    • Teilnehmer #179

      1.) – es hätte geholfen: Möglichkeit, über intime Dinge mit Eltern reden zu können bzw. frühzeitige Therapie zur Gesamtsituation in Kernfamilie und persönlichem Umfeld - geholfen hat als Kind nicht wirklich etwas


      2.)


      3.) Das Umfeld ist entscheidend. Wenn es da nicht stimmig ist und das Selbstbewusstsein sich nicht richtig entwickeln kann bzw. es Probleme in der konkreten Eltern-Kind-Beziehung gibt, ist eine Beeinflussung durch fremde Personen wesentlich einfacher. Wichtig ist es also vor allem, stabile Kernfamilien und das Selbstbewusstsein von Kindern gezielt zu fördern.

      Es würde außerdem helfen, wenn Therapien auch immer von der Krankenkasse weitergeführt würden, solange sie benötigt werden, und nicht plötzlich nicht mehr bezahlt würden, weil z.B. der Therapeut plötzlich wegen zu wenigen selbstständigen Therapiestunden nicht anerkannt wird mit Umstellung des Systems und man somit mitten in Therapien gezwungen würde, diese abzubrechen oder den Therapeuten zu wechseln, was absolut unsinnig ist, da man dann wieder bei Null anfangen muss, Vertrauen zu einem anderen Therapeuten aufzubauen.


    • Teilnehmer #180

      1.)


      2.)


      3.) Macht die Täter öffentlich


    • Teilnehmer #181

      1.) einen Menschen dem man vertrauen kann und der einem glaubt


      2.)


      3.) Die Augen nicht verschließen und jede noch so kleine Andeutung in diese Richtung ernst nehmen


    • Teilnehmer #182

      1.) Verdrängen


      2.)


      3.) Schnappt euch die Pädos!


    • Teilnehmer #183

      1.) Mir hat als Kind geholfen, zu “vergessen”, ich hatte jahrelang keinerlei Erinnerung. Meine Mutter hat sich von meinem Stiefvater getrennt und ich war sicher bei ihr. Sie hat viel Zeit mit mir verbracht und ich konnte normal Kind bleiben. Mein Geheimnis wurde zu einer vergessenen vergangenheit.


      2.) Andere können mir helfen in dem sie mich “normal” behandeln. Ich brauche und will kein Mitleid und keine Übersorge. Ich bin nicht aus Zucker. Ich möchte nicht mit Samthandschuhen angefasst werden sondern einfach normal sein. Es hilf, wenn einem zugehört wird. Und eine Umarmung ist oftmals mehr wert als Worte, so jedenfalls meine Erfahrung.


      3.) Wer Missbrauch überlebt, ist ein sehr starker Mensch, auch wenn er es oft selbst nicht so wahrnimmt. Ein Opfer hat keinen Grund sich als “Mittäter” zu fühlen. Und Außenstehende haben kein Recht über unsere Vergangenheit zu urteilen.


    • Teilnehmer #184

      1.) Jemand dem man sich anvertrauen kann!

      Jemanden der einem die Tat geglaubt hätte!(zu meiner Zeit, hat man das nichtmal Mädchen geglaubt, wie dan erst einem Jungen)


      2.) Der Verlust der Sozialphobie(Angst vor Menschen, insbesondere Männern)


      3.) Wenn man aufgibt, haben die Täter nochmal gewonnen!


    • Teilnehmer #185

      1.) Geholfen hat die Herausnahme aus der Familie zu einer Pflegefamilie.


      2.) Andere Menschen können mir besonders helfen, indem sie konstant da sind. Das heißt nicht 24 Stunden pro Tag, sondern dass ich mich auf sie verlassen kann und mich geborgen bei ihnen fühle. Genauso sollten andere Menschen aber auch ehrlich zu mir sein und mich nicht aus falscher Rücksichtnahme wie Watte behandeln.


      3.) Anderen möchte ich mit auf den Weg geben, dass es auch nach Jahren der Gewalt möglich ist, sexuellen Missbrauch zu beenden, wenn sie nur mal den Mund aufmachen und das Schweigen brechen.


    • Teilnehmer #187

      1.) es hätte mir geholfen, wenn mir meine Eltern Glauben geschenkt und mich unterstützt hätten. Das hätte mir ein Gefühhl von Geborgenheit gegeben, und gezeigt dass esHandlungsmöglichkeiten gibt. So aber war für mich klar: Alles was ich tun muss, damit ich die Misshandlung verarbeite, muss ich selbst und aus eigener Kraft heraus tun.

      Mir geholfen hat Tagebuchschreiben und Musikhören/Musikmachen.


      2.) Durch Zuhören, Annehmen, Empathie

      Was meinen Umgang mit anderen Menschen angeht, bin ich zufrieden mit meinen Herangehensweisen; da glaube ich, dass ich keine besondere Hilfe benötige.


      3.) Jeder Mensch birgt unendliche Kraftquellen in sich. Jeder Mensch hat ungeahnt viele Handlungsmöglichkeiten. Auch wenn es einem nicht so erscheint, während man in einem Wahrnehmungstunnel gefangen ist. Wenn es einem gelingt, seinen Handlungsmöglichkeiten zu vertrauen, dann kann man auch einen Missbrauch bewältigen und mit den Wunden/Narben leben.


    • Teilnehmer #188

      1.) Neutraler Ansprechpartner, der keine Wertung über “die bösen Onkel” vornimmt.


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #191

      1.) Eine verantwortungsvolle Bezugsperson, mit seelischer Nähe zu meinen Bedürfnissen.


      2.) ………der Verzicht auf Machtausübung und verzicht auf Alpahaweibchen oder Aplphamännchengehabe.


      3.) Ich nehme Euch ernst.


    • Teilnehmer #194

      1.) eine wirkliche vertrauensperson oder jemand, der einen da rausholt


      2.) vertrauen zu mir selbst und zu anderen


      3.) Sei stark, wehre Dich oder hol Dir Hilfe! Wenn es auch beim ersten Mal vielleicht, nicht das bringt, was Du Dir erhoffst. Es gibt heute so viele Stellen, wo man hingehen kann, die nur diese Aufgabe haben: Dir zu helfen. Verkriech Dich nicht, Du hast keine Schuld.


    • Teilnehmer #198

      1.) Solidarität unter Geschwistern


      2.) Vertrauen und Nähe


      3.) Sex an sich ist etwas tolles, das man teilen sollte. Aber man sollte sich schon aussuchen, wer es verdient hat. Manchmal kann es sogar helfen, quasi durch schönen Sex die schlechten Erfahrungen zu “überschreiben”. Hat mir geholfen. Habe es auch an eine gute Freundin weitergegeben (ohne Liebesbeziehung), und es hat ihr geholfen.


    • Teilnehmer #199

      1.) wenn mir nicht anerzogen wäre, dass ich immer nett zu allen sein muss, wenn ich nicht Menschen hätte küssen müssen obwohl ich nicht will


      2.) mit-wut statt mit-leid entwickeln! wenn ich meine erkenntnisse weitergeben kann


      3.) die zeit arbeitet für dich! lass die täter nicht dein gesamtes leben zerstören, dann wirst du irgendwann sehen oder wissen, dass sie alt, krank und leidend geworden sind, und eigentlich nur bemitleidenswert sind, weil sie vermutlich lebenslang so schwache persönlichkeiten waren, dass sie sich an den schwächsten ihr überlegenheitsgefühl stärken mussten. und das ist wirklich erbärmlich.


    • Teilnehmer #202

      1.) Aufklärung, Ansprechen des Themas durch Eltern.


      2.) obszöne Witze und Gesten vermeiden; das Opfer nicht mit Samthandschuhen anzufassen, sondern wie einen normalen Menschen zu behandeln, hilft, sich selbst wieder als normal wahrzunehmen; übermäßiges Drängeln und Schieben mit den Händen in vollen Räumen/öffentlichen Verkehrsmitteln/auf dem Weihnachtsmarkt usw. nach Möglichkeit vermeiden


      3.)


    • Teilnehmer #203

      1.) Als KInd hab ich mich in meine eigene Welt geflüchtet. Auch hat mir die Liebe zu meinen jüngeren Bruder geholfen. Den hab ich immer versucht zu beschützen.

      Ansonsten hätte aufmerksamkeit und Feingefühl meine Leidenszeit sehr verkürzen können.


      2.) Mir würde Verständnis helfen. Immer wieder treff ich auf Fachleute, Ärzte die kein Verständnis haben. Die sich überhaupt nicht auskennen. Dann müßten die Gesetze für das OEG neu gemacht werden. Es sollte einfacher für die Opfer werden.


      3.) Ich möchte jeden Betroffenen Mut machen, aus der Dunkelheit heraus zu treten. Ich selbst hab da einen guten Weg füf mich gefunden. Ich habe eine Homepage gemacht, wo ich erzähl, was passiert ist. Dadurch hab ich viele Kontakte knüpfen können, was mir sehr hilft. http://sternenkindermama.oyla5.de


    • Teilnehmer #204

      1.) Mir hätte geholfen wenn die Ärzte mich ernst genommen hätten.Keiner wollte sehen,dass die Verletzungen durch Schläge meiner Mutter entstanden sind.


      2.) Weiß ich nicht


      3.) Lasst euch nicht misshandeln,redet und zeigt an


    • Teilnehmer #207

      1.) Man hätte “MICH” fragen sollen, als ich mit angebrochener Wirbelsäule ins Krankenhaus kam oder später mit 11 Jahren versucht habe, mich zu vergiften.


      2.) Verständnis für mein Verhalten, aber ich werde immer als zu schwierig nach einer Zeit abgestoßen. Mit Dir kann man nicht umgehen und so. Für mich da sein, wenn es mir schlecht geht, einfach nur zuhören, das wäre mein Wunsch


      3.) ???


    • Teilnehmer #209

      1.) Internate

      Menschen, die sich (auch nur mal für einen oder zwei Tage) meiner annahmen und bestätigten


      2.)


      3.) Es ist heilbar – abschließen, betrauern, das Leiden aufhören, aber nicht verdrängen. Es im Vergessen und vergeben vernebeln. Die (scheinbare) Bewältigung des Mißbrauchs nicht zum Lebensinhalt machen. Sein Leben selbst in die Hand nehmen (tatsächlich: Mit geht es gut und mein Leben ist zwar seltsam, aber großartig!)


    • Teilnehmer #211

      1.) Kind sein zu dürfen (nicht die Verantwortung für die “Erwachsenen” übernehmen ), ernst genommen zu werden.


      2.) Weniger “Ellbogenmenthalität” zu fordern.


      3.) Ärgere nie ein Milchgesicht, denn irgendwann erschießt es dich… Das ist natürlich im übertragenen Sinn gemeint.


    • Teilnehmer #212

      1.) Wenn es ein mensch früher bemerkt hat, ich lebte im heim und die erziher merkten rhein gar nichts!!!!


      2.) Wenn ich das wüsste würde ich es machen!!!


      3.) Ihr Menschen denkt daran setzt euch frühzeitig zur wehr und bringt diese Täter auf lebenslänglich in den Bau!!!


    • Teilnehmer #213

      1.)


      2.)


      3.) über alles mit vertrauten reden, nicht einfach alles hinnehmen


    • Teilnehmer #216

      1.) Mir hätte geholfen, wenn das Jugendamt der Anzeige gegen meine Mutter nachgegangen wäre! Damals misshandelte sie meine Adoptivschwester, doch nachdem mein Vater meine Mutter in Schutz nahm, ging niemand mehr der Sache nach.

      Mir hätten aufmerksame Nachbarn geholfen, die in den schlimmen Nächten, in denen ich durchgeprügelt wurde, etwas hätten unternehmen sollen!

      Mir hätten fragende Lehrer geholfen…

      Was hat mir tatsächlich geholfen? Meine geliebten Haustiere, alleine wegen ihnen beging ich keinen Selbstmord.

      Meine beiden damaligen besten Freundinnen, die mich mit 15 Jahren zum Jugendamt zerrten, um mir zu helfen.


      2.) Wer kann mir helfen? Ich habe mir mein Leben lang alleine helfen müssen… Alleine die Zuwendung meines Freundes kann mir Trost spenden.

      Es wäre weitaus weniger deprimierend, wenn die Menschen die Schuld für sexuelle oder gewalttätige Übergriffe nicht ständig bei den Opfern suchen würden. Noch heute höre ich ständig Sätze wie: “Warum bist du nicht selbst zum Jugendamt gegangen?”, “Warum hast du niemandem davon erzählt?” oder “Warum hast du dir das gefallen lassen?”

      Diese Fragen sind vergleichbar mit einem Krüppel, dem man vorwirft: “Warum hast du zugelassen, dass du einen Arm verlierst?” oder “Warum hast du dich vom LKW überfahren lassen?”

      Ich denke das Problem ist nicht mangelnde Aufklärung, sondern die Beschämtheit der Menschen. Der Unwille, darüber nachdenken zu wollen.


      3.) All ihr Betroffenen: Gebt nicht auf! Kämpft weiter für euer Leben, denn euer Leben ist wertvoller, als ihr jetzt denkt!!!

      An alle anderen: Jeder ist Betroffen, direkt oder indirekt. Bitte verschließen Sie nicht die Augen vor der Wahrheit. Schreiten Sie beim geringsten Verdacht auf Kindesmisshandlung ein. Bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch suchen Sie das Jugendamt auf! Die Mitarbeiter dort sind sehr verständnisvoll und nicht so unorganisiert, wie es in den Medien oft propagiert wird.


    • Teilnehmer #218

      1.)


      2.) das weiß ich nicht- eine Therapie wohl


      3.)


    • Teilnehmer #221

      1.) – Haustiere (hab nur dummerweise Allergien bekommen -.-) –> was zum Knuddeln

      • mehr Toleranz in der Schule hätte auch geholfen (was kann ich für meine guten Noten.. Streberimage hing mir selbst noch in der Mittel/Oberstufe an, als ich gar keine so tollen Noten mehr hatte und kaum HAs gemacht / großartig gelernt hab) –> “Zumüllen” mit anderen Informationen > gr. Wissbegierde?

      –> andere Welten, wegträumen.. (Bücher, Filme, Computer).. nunja.. blöderweise kann das auch eher zum ‘Zumüllen’ und ner ganz eigenen Sucht werden.. und fand dann auch wieder viel Kritik bei meiner Mutter (nicht immer zu unrecht..) – hilft natürlich auch nicht sonderlich bei einem geregelten Leben (grade wenn man z.B. plötzlich als Student vor der Aufgabe Selbstorganisation steht; Zwang wie etwa beim Jobben hilft irgendwie schon eher)

      • normale ‘körperliche Zuwendung’ (in Arm nehmen, Rücken streicheln; sich angenommen fühlen + auch mal selber ausweinen können)

      • wenn meine Eltern sich nicht gegenseitig über den anderen bei mir ausgelassen hätten… gaaanz große Scheiße! ein neunjähriges Kind ist weder Therapeut noch eine Schulter zum Ausheulen.. sollte es jedenfalls eigentlich nicht sein müssen.. -.-

      • später: ‘lass dich nicht von deinen freunden so vereinnahmen’.. aber auch nur, damit man mehr seiner zeit in häusliche arbeit für die mutter stecken kann!? na danke.. das könnte man auch glücklicher formulieren, als die konnotation hervorzurufen..

      • meine beste Freundin, die seit Vorkindergartentagen immer zu mir gehalten hat


      2.) – gerade potentiellen Partnern wird schon einiges abverlangt.. erstens v.a. viiiieeel Geduld beim Ranarbeiten….. *seufz

      • zweitens auch gr. Behutsamkeit was (gerade auch sexuelle) Wünsche angeht.. ich bin leider immer noch ziemlich schlecht darin irgendwas abzulehnen, wenn vehement genug ‘drangeblieben’ wird mit dem ‘ich will aber’, auch wenn ich das dann wieder als völlig mies empfinde. mpf.

      • gute Freunde (immerhin hab ich inzwischen ein paar, die ich als solche sehe, abgesehen von meiner einen großen besten Freundin), bei denen ich mich ausquaken kann, ein wenig ‘menschliche Wärme’ bekomme (nunja, inzwischen verstehe ich mich glücklicherweise auch wieder deutlich besser mit meiner Mutter) und die mir ein wenig auch in Beziehungsdingen zur Seite stehen, mir helfen können mich nicht ausnutzen zu lassen (oder mir selbst zuviel abzuverlangen), ggf. auch Stütze bei alltägl. Dingen wie Pünktlichkeit/Schlafrhythmus sind (naja, so weit das halt geht..), mir ein paar praktische Ratschläge zur Hand geben können

      • Freiraum lassen…

      • keinen dermaßen hohen Erwartungsdruck egal bei was aufbauen (vielleicht kommt da auch einfach viel falsch bei mir an, aber vieles was allg. vor einer Gruppe gesagt wird á la ‘tut mehr’ (Studium, Job) beziehe ich (zu) schnell auf mich).. dabei mache ich mir selbst schon genug Druck, Stress und Hektik..

      • nicht auch noch über meine Krankheit (Neurodermitis; die hab ich allerdings schon seit Geburt, also wohl kaum eine körperliche Auswirkung irgendwelcher Missbrauchserfahrungen, allerdings verstärkte Belastung bei (emotionalem) Stress) so einen Riesentammtamm machen oder mich runterputzen, wenn ich mal wieder kratze.. Ablenkung hilft da schon viel eher

      • mich dazu bringen, ab und an mal rauszugehen und mich nicht daheim einzugraben

      • nicht zur Therapie drängen wollen!! –> löst (zumind. bei mir) grad den umgekehrten Effekt aus: ich will erst recht nicht hin (“ich bin doch nicht verrückt!”)

      • Leute die Therapie brauchen, warum auch immer, nicht gleich als Verrückte abstempeln -.-


      Therapeuten sollten verdammt noch mal die letzte Gruppe sein, die einem auch noch komisch kommt / einen belästigt und damit auch noch Angst vor Fremdhilfe aufbaut!!! GRRRR

      Seit dem ersten verkorksten Therapieversuch (und da hatte ich vorher schon einen gewissen Widerwillen überhaupt hinzugehen, weil meine Mutter ständig darauf gedrängt hat) hab ich einen riesigen Widerwillen irgendwohin zu gehen und mir helfen zu lassen (‘mir kann ja eh keiner helfen, was soll der quark, zeitverschwendung’ plus: männlichen trau ich eh nicht mehr übern weg..)


      3.) Wenn Eltern Hilfe / emotionale Unterstützung brauchen, sollten sie diese nicht bei ihren (kleinen) Kindern suchen, sondern bei Erwachsenen!

      Eltern in Scheidung sollten um Himmels willen nicht Streitigkeiten auf dem Kindesrücken austragen, sich gegenseitig vor dem Kind schlecht machen und damit allgemeines Misstrauen in Kinderherzen säen! Und Gott bewahre einem auch noch vor der Volljährigkeit solche Offenbarungen wie ‘ich hatte Angst dass Papa (oder gar er hat gedroht) dich umbringt’. Denkt doch mal nach, was sowas in nem Kind/Jugendlichen anrichtet, der sein Urvertrauen in die Eltern verliert!! (Ja, auch wenn man’s ja ‘nur’ hinterher erfährt..)

      Tut endlich was gegen das Mobbing an Schulen (oder auch ganz allgemein in der Gesellschaft)!! Ob ‘Streber’ oder ‘komische Nase’, das sind auch nur Menschen und verachtungswürdig sind jene, die auf anderen rumhacken!

      Ganz allgemein: mehr Hinsehen, mehr Zuhören, mehr Offenheit und Verständnis, mehr Hinterfragen und nicht einfach hinnehmen, mehr Helfen, mehr ‘Wärme’ in der Gesellschaft und weniger Erwartungshaltung/Leistungsdruck, weniger immer nur ich, ich, ich, mehr WIR!!


      Mir fehlt hier leider etwas Platz zur Differenzierung im Fragebogen, waren ja mehrere Dinge, deswegen wird die Alterseinordnung schwierig (oder war das nur zum zweiten Punkt sexueller Handlungen gedacht?):

      1) Vermittlung/Trösten zw/von Eltern (‘Scheidungskind’) 8/9-12( bzw. bis 17 mit wechselnder Intensität (von Streit als noch zusammen zu einfachem aufeinander Herumhacken nach der Scheidung bis zu späterem Geständnis Vater habe damit gedroht, sich und mich umzubringen (?!? O.O *gulp *Schock, das war etwa mit 16 oder so; oder Mutter habe sich z.T. für Einholen sex. Forderungen des Vaters betrunken; Mutter habe im Schwimmbad mit Arbeitslosen geflirtet, mir blödes Zeug erzählt; Vater habe Affären gehabt.. etc.pp., Aussagen wie ‘wenn du mal heiratest und der zur Hochzeit kommt, komm ich ned’ und ab 16, 17 dann langsame Besserung, Mutter erträgts wieder ihn mal wo am andern Ende des Raums zu sehen (Abschlußball in großer Halle, unangekündigtes Erscheinen des Vaters).. später auch mal ‘ernsthaftes Gespräch’ mit Vater von wegen zu früh geheiratet, nur aufeinander gehockt, einfaches Quatschen im Park missgedeutet, etc. etc.; irgendwie jedenfalls mittlerweile recht gutes Verhältnis zu beiden und irgendwie auch wieder Auskommen zw. beiden (weitestgehend Distanz aber kein Aufhetzen mehr); Scheidung war mit 9), 2) Sexuelle Belästigung durch Therapeut nach/bei Scheitern der 1. Beziehung + massiven Problemen/Auseinandersetzung m. Mutter (bei der ich seit Scheidung lebte): ugf. 18/19 (ums Abi rum.. hm.. doch schon so alt.. kam mir da immer jünger vor (tu ich heut noch -.-)..)

      –> auch weiß ich nicht, ob man das offiziell noch unter Jugendliche eintragen soll bzw. überhaupt darf, aber was das Geistig/Emotionale angeht, würde ich mich zu der Zeit auf jeden Fall noch darunter rechnen! Ich konnte zwar inzwischen relativ souverän (nach außen…) mit Mobbing an der Schule umgehen…. aber wie’s innen aussah ist wieder was andres und was gerade das Aufstehen gegen andere Dinge im Privatleben angeht, fühlte ich mich immer noch ziemlich hilflos..

      –> ggf. fehlt mir also eine Rubrik für ‘Halb Erwachsene’… uhm.


    • Teilnehmer #222

      1.) Bezugsperson, Gespräche in Kindergarten/Schule, geleitet von einer Sozialpädagogin (die Ahnung hat), Haustier


      2.) ähm..?


      3.) niemand kann wirklich nachvollziehen, wie sich das alles anfühlt, wie man sich fühlt, was das alles mit einem gemacht hat. jeder kann über mb reden, uns weiß, da muss man ganz sensibel sein wenn man mit jemandem drüber spricht, aber in wirklichkeit hat niemand auch nur einen blassen schimmer davon. außer die, die es selbst erleben mussten und überleben konnten.


    • Teilnehmer #227

      1.) Wenn man mir geglaubr hätte. Wenn man hingesehen hätte statt weg zu sehen. Wenn man mir geholfen hätte.


      2.) Das man mir glaubt, mir zuhört, mich wieder wie einen Menschen behandelt.


      3.) Die Strafen bzw die Strafverfolgung ist viel zu nachlässig. Die Strafen müssen höher sien denn 2 Jahre Gefängnis sind nicht genug für ein zerstörtes Leben.


    • Teilnehmer #228

      1.) wenn ich mich jemand anvertraut hätte.


      2.)


      3.) versucht nicht alleine damit klarzukommen! Es ist die Hölle!!!


    • Teilnehmer #233

      1.) ein ansprechpartner


      2.)


      3.) MACH DEN MUND AUF! SCHWEIGEN MACHT ALLES SCHLIMMER!


    • Teilnehmer #234

      1.) wenn man nicht so getan hätte als wäre nichts gewesen und man mir dieses verhalten dann auch aufgezwungen hätte

      vielleicht auch gespräche mit einem kinderpsychologen


      2.) ich glaube nicht dass mir andere menschen helfen können außer sie sind dafür ausgebildet wie meine therapeutin die mir nun hilft mich selbst zu verstehen


      3.) mich ärgert als mutter dieser ausdruck “ein klaps auf den windelpo” das ist so verniedlicht dass es den anschein macht man würde ja nichts schlimmes tun. ich verurteile niemandem weil ihm die hand “aurutscht” aber jene die sich darüber keine gedanken machen,denn das ist oft nur der anfang und zeigt doch schon die ohnmacht und hilflosigkeit…

      es müssen auch mehr menschen helfen und zivilcourage zeigen! nicht wegsehen


    • Teilnehmer #237

      1.) Dass meine Mutter nicht soviel gearbeitet hätte und mich nicht immer mit ihm allein gelassen hätte


      2.)


      3.) seid stark und gebt euch nicht die schuld. wer sich an schwägeren physisch oder auch psychisch vergreift ist selbst ein sehr schwacher mensch. Vertraut euch einer lieben Person an, zu der ihr Vertrauen habt.


    • Teilnehmer #242

      1.) es hätte geholfen wenn meine eltern/familie damals aufmerksamer gewesen wäre, die zeichen waren alle da. meine oma wusste davon, hat aber NICHTS unternommen


      2.) habe 4 jahre eine tiefenpsychologische therapie gemacht (alter 27-31). diese hat mir sehr gut geholfen und kann jedem raten sich an einen erfahrenen therapeuten zu wenden


      3.) lieber einmal mehr die augen offenhalten und bei verdacht in aktion treten als die augen zu verschliessen und sich denken: das kann doch gar nicht sein!


    • Teilnehmer #244

      1.) Mich jemandem anvertrauen zu können und über die Probleme die ich mit meinen Eltern hatte sprechen zu können.


      2.) Ich werde demnächst eine Therapie beginnen um über meine Probleme zu sprechen. Sehr helfen würde es mir auch, wenn ich mit weiblichen Freunden über meine Probleme sprechen könnte. Mir würde es daher sehr helfen, wenn ich lockerer mit Mädchen umgehen könnte.


      3.) Bitte behaltet eure Probleme, Sorgen und Ängste niemals für euch allein und teilt eure Gefühle anderen Menschen mit!


    • Teilnehmer #245

      1.) Vertrauen zu jemandem haben zu können, darüber reden zu können – das hätte wohl geholfen


      2.) Akzeptanz, bzw. Toleranz des resultierenden dysfunktionalen Verhaltens. Versuch anderer Menschen, auf mich zuzukommen


      3.) Vergangenheitlässt sich nicht ändern


    • Teilnehmer #248

      1.) Mit meiner Mutter konnte ich über alles reden. Auch hat sie mir schon recht früh ohne Scham auf alle meine Fragen geantwortet bzw. auch von sich über Sexualität geredet, so dass ich recht gut Bescheid wusste (schon mit 11). Ich glaube nicht, dass ein Erwachsener mich zu Dingen hätte bringen können, die ich nicht wollte. Wenn dann zu Dingen, die ich wollte (hatte durchaus bei manchen Erwachsenen Fantasien mit ihnen Sexuelles zu machen).


      2.) hm?


      3.) Das Wichtigste ist, Kinder stark und selbstbewusst zu machen und sie gut und ohne falsche Scham aufzuklären. Wenn ein z.B. 12jähriger Jugendlicher weiß, was Sache ist, sollte sein Wille entscheidend sein.


    • Teilnehmer #252

      1.) Eine richtige väterliche / männliche Bezugsperson fehlte (mein Vater war zwar in der Familie, aber nie wirklich für uns da)


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #275

      1.) Offenbarung gegenüber anderem Elternteil hat geholfen


      2.) Verständnis, Bestätigung in dem Wissen, dass mein Vater etwas falsch gemacht hat und nicht ich.


      3.)


    • Teilnehmer #276

      1.) Es hätte geholfen, ernsthaft einen gesprächspartner zu haben mit dem man einige Dinge reflecktieren kann um fest zustellen was noch normal ist. Bei mir war die Problematik durch meinen älteren Bruder der unter paranoider Schizophrenie leidet seit seinen 12 Lebensjahr verstärkt. D.h. mich das absolut Böse zu nennen und mich an die Wand nageln zu wollen, um es Jesus gleich zu tun. Meine Mutter hat wegen der Erkrankung meines Bruders etliche Jahre zu spät reagiert aus Scham. Aber es war auch keiner da, sie aus ihrer eigenen Falle rauszuholen.


      2.) Immer wieder ERNSTHAFTE Gesprächsangebote um Normalität zu erfahren. Bei mir kreiste viel um die Frage, was ist noch normales Verhalten ist. erst später durch normalen Umgang/Gespräch mit ältere Bekannten und Kollegen konnte ich das Leben (sonst wie durch eine Glasscheibe betrachtend )wieder lebendiger wahrnehmen.


      3.) Man muss sich unbequemen Fragen stellen auch in der eigenen Familie. Wegsehen oder schnell gesagtes “das läuft schon noch” hilft nicht, wenn ein Pupertierender fast 150 Kilo wiegt, sollte man was anderes tun als Diättipps geben.


    • Teilnehmer #301

      1.) Eltern die mich nicht jeden Tag verprügelt hätten


      2.) Ich habe trotz allem meinen Weg gemacht und bin stolz darauf.


      3.) Aufgrund der Individualität eines jeden Falles, sind Ratschläge schlicht unmöglich.

      Aber …

      Mit auf den Weg geben muss man, dass hinschauen statt wegschauen und handeln statt Desinteresse angesagt ist!”


    • Teilnehmer #311

      1.) mir hätte geholfen,dass meine eltern aufmerksam geworden wären dass sie mich über sexualität aufgeklärt hätten


      2.) indem sie mir zuhören. mich und meine probleme ernst nehmen dass ich nicht vor scham im erdboden versinken möchte oder in tränen ausbrechen muss, bei solchen gesprächen


      3.) dass dieses thema offener angesprochen wird dass die menschen genauer hinschauen und nicht warten, bis es zu spät ist


    • Teilnehmer #313

      1.) Habe irgendwann Spaß an der Sache gehabt.


      2.) Das Thema ist wirklich (!!) überwunden. Übriggeblieben ist eine gewisse Schadenfreude, weil die Täterin relativ jung starb.


      3.)


    • Teilnehmer #317

      1.) Bezugspersonen außerhalb der Familie.


      2.) Zuhören, da sein, wissen dass man sich an sie wenden kann, ohne verurteilen, mitgefühl, nähe, sich umsorgt fühlen


      3.) Nicht aufgeben.


    • Teilnehmer #318

      1.) Eine erwachsene Person, die hinter einem steht und einem glaubt und sich wie eine erwachsene Person benimmt.


      2.) Mich selbst zu finden, um mich nicht über andere Menschen zu definieren.


      3.) Hört hin!


    • Teilnehmer #319

      1.)


      2.)


      3.) Die leute die Opfer geworden sind sollten sich an jemanden wenden den sie vertrauen.


    • Teilnehmer #320

      1.)


      2.) verstaendiniss


      3.) Sexuelle verbrechen duerfen nicht unbestraft bleiben.


    • Teilnehmer #323

      1.) -als Jugendliche- -Enttabuisierung und Enstigmatisierung -frei zugängliche Informationen über Formen und Warnzeichen sexuellen Missbrauchs (das Internet 5 Jahre früher zu haben, hätte wahrscheinlich alles geändert) -professionelle Hilfe durch eine Person, die nicht mit Familie und Täter in Verbindung stand


      2.) -nicht auf den Missbrauch/die Opferrolle reduziert und überbehütet werden -Zweifel und Schuldzuweisungen für sich behalten -keine “Lösungen” wie Anzeige/ Rache etc oder auch nur Therapie aufzwingen- die Wahl muss IMMER beim Betroffenen liegen -mehr gesellschaftliche Akzeptanz und Informiertheit über verschiedenste Formen des Missbrauchs, die über den “Fremden auf dem dunklen Parkplatz” hinausgehen


      3.) -die Schuld liegt IMMER UND IN JEDEM FALL beim Täter -das Opfer trägt keine Verantwortung für evtl. zukünftige Taten, die Entscheidung zur Verfolgung ist eine höchst persönliche -jede/r ist weit, weit mehr als ihr/sein Trauma -ein gutes Leben ist trotz allem möglich und erreichbar!


    • Teilnehmer #327

      1.) Offenheit Glauben


      2.) Weniger Tabuisierung


      3.)


    • Teilnehmer #329

      1.) Familie, Pädagogen und andere autoritäten hätten viel besser auf Signale achten müssen, statt mein Verhalten einfach als sozial inkompatibel (der Spinnt, Psycho) abzustempeln.


      2.) Liebe, Rücksicht, Ernstnehmen, Kindheit/Jugend nachholen ermöglichen.


      3.) Die Verjährung für Sexualstraftaten im Kinder-/Jugendalter gehört stark erhöht (mindestens wie Mord), da sie oft erst spät aufgedeckt sind und schlimmer sind als Mord.

      Wenn mich jemand ermordert, dann stört mich das nicht mehr. Tot zu leben ist viel schlimmer als wirklich tot zu sein.


    • Teilnehmer #333

      1.)


      2.) Bessere Programme, andere kennenzulernen


      3.)


    • Teilnehmer #334

      1.)


      2.) Eine Aufgabe in der Gemeinschaft


      3.)


    • Teilnehmer #336

      1.) Unterstützung von Dritten


      2.) Offenheit, Fairness, Auf andere zugehen können


      3.) Offen auf andere zugehen und Probleme offen und ehrlich ansprechen


    • Teilnehmer #340

      1.) Mehr Aufklärung darüber, dass Erziehung nicht über eine Prügel funktioniert. Zum Glück ist das heutzutage nicht mehr die Mode.


      2.)


      3.) Nicht nur die körperliche Gewalt ist schlimm, meistens geht es mit psychischer Gewalt einher. Beispiel: Bei einem Fehler wird nicht erklärt, wo der Fehler war und wie man ihn beseitigt, sondern gleich rumgeschrien. Für Kinder besonders hart, denn das erzeugt Angst davor Fehler zu machen und diese Angst trägt das Kind dann vielleicht ein lebenlang mit sich herum. “Mach uns keinen Ärger” ist auch ein schöner Spruch, gerade wenn er mit Gewaltandrohung unterlegt ist. Das ist mehr psychische Gewalt, als physische, denn allein die Angst vor Schlägen lässt das Kind jede Art von Aktivität einstellen.


    • Teilnehmer #348

      1.) Selbstständige Aufklärung im Internet


      2.) k.A.


      3.) Ich hab keine eigenen Erfahrungen mit sexuellen Missbrauch von Kindern oder Erwachsenen, aber Unterdrückung der Sexualität ist auch sehr übel. Es gibt überhaupt ganz viele Möglichkeiten Leute psychisch und physisch zu vergewaltigen. Ich finde Sexualität genießt in der Gesellschaft eine unberechtigte Sonderstellung.


    • Teilnehmer #349

      1.)


      2.)


      3.) Wie kann ich als Nichtbetroffener helfen? Wie sollte man damit umgehen, wenn man von einem Missbrauch erfährt? Wie kann man am Besten staatliche Institutionen informieren, wenn man z.B. auf Kinderpornographisches Material stößt (sei es im Internet oder sonstwo) ohne sich selbst der Gefahr auszusetzen, Objekt der Strafverfolgung zu werden? Ich kann mir gut vorstellen, dass die ganze Netzsperrendiskussion auch dazu geführt hat, dass unschuldige Menschen, noch mehr Angst haben, strafbare Inhalte zu Melden, z.B. bei der ECO http://www.internet-beschwerdestelle.de/ weil sie immer Angst haben müssen, nicht zuletzt wegen der Vorratsdatenspeicherung, selbst ins Visir der Fahnder zu kommen.


    • Teilnehmer #353

      1.) Wenn die Mutter einem geglaubt hätte, bzw dann nicht alles übergangen hätte


      2.)


      3.) Merzt endlich die Fehler in der Justiz aus in dem das Opfer geschützt wird nicht der Täter!!!!


    • Teilnehmer #357

      1.) keine ahnung, wenn ich dem Täter wieder hätte vertrauen können.


      2.) verständnis


      3.)


    • Teilnehmer #367

      1.) Drüber reden, nicht nur im Kinderheim zu landen und regelmäßige warme Essen zu bekommen. Weiß aber nicht, ob/wie ich als Kind drüber geredet hätte, da war zu viel Scham. Ein Geständnis der Täter vor Gericht bedeutete: Kinder werden “in Ruhe gelassen, müssen nur noch gefüttert werden”. Heute weiß ich, dass dadurch vor Gericht noch nicht mal alles auf den Tisch kam, bzw. meine Mutter davon kam.


      2.) Bin drüber hinweg.


      3.) Hilfe suchen, Aufmerksam sein.


    • Teilnehmer #369

      1.) Eltern, die mir glauben. Beziehungspersonen, denen ich mich anvertrauen konnte


      2.) andere menschen können mir helfen, in dem sie mit mir reden, mir zuhören, mir glauben und mich auch so akzeptieren wie ich bin.


      3.) “es ist besser für das was man ist gehasst, als für das was man nicht ist geliebt zu werden”


    • Teilnehmer #370

      1.) Wenn meine Eltern nicht so blind gewesen wären, oder nicht so blind sein wollten


      2.) Distanz, keinen Körperkontakt


      3.) Gar keine, denn ich habe meinen Weh noch nicht gefunden


    • Teilnehmer #380

      1.) Jemanden zum reden zu haben, der das ernst nimmt und nicht nur sagt “das sei normal”, FRÜHER als Kind wäre er auch geschlagen worden und es würde sich ja noch im normalen Rahmen bewegen und keine körperliche Misshandlung sein. Ich habe mich als Kind gefühlt, als wäre ich komplett machtlos und irgendwo auch unwichtig, nicht ernst zu nehmen. So nach dem Motto “ist ja nur ein Kind”, “Kinder haben keine Ahnung” usw.


      2.) Was ich generell vermisse ist die Akzeptanz von “Subjektivität”. Klar ist das, was ich erzähle “subjektiv” ich hab es ja schließlich auch erlebt. Und 10 verschiedene Menschen erfahren dieselbe Situation auf 10 verschiedene Arten. Ich möchte, dass meine Gefühle, die ich mit dem Erlebten verbinde so stehen gelassen werden, als MEINE Erfahrung und dass akzeptiert wird, dass ich das eben so wahrgenommen habe und nicht anders, statt dass mir unterstellt wird ich würde “übertreiben”, “ein Drama daraus machen” und ähnliches


      3.) Ich möchte die Allgemeinheit auffordern, die Kinder ernst zu nehmen. Kinder “bilden” sich das nicht ein. Kinder sind nicht emotional rückständig oder so was. Wenn sie sich an einen Erwachsenen richten, sollte dieser sich auch so verhalten, dass das Kind sich angenommen fühlt, der Erwachsene sollte helfen, wie es eben in seiner Macht steht, denn wenn Kinder das Gefühl haben, es “bringe sowieso nichts” sich verbal auszudrücken, neigen sie dazu, es in sich selbst zu verarbeiten und das nicht unbedingt auf gesundem Weg. Ich bin sehr traurig, wenn ich sehe, wie durch Nachlässigkeit im Umfeld Kinder kaputt gehen und am Erlebten zerbrechen.


    • Teilnehmer #386

      1.) wenn das jugendamt damals mehr hingesehen hätte, genauer gearbeitet hätte… unterstützung zumindest von einem elternteil, dann wäre es mir sicher leichter gefallen etwas zu sagen.


      2.) ich möchte gern wissen, ob der täter noch lebt und ich würde ihn gerne zur rechenschaft ziehen, er soll damit konfrontiert werden. aber ich habe keine daten mehr und ich habe angst.


      3.) je früher darüber gesprochen wird, desto besser sind die chancen auf ein normales leben. haltet augen und ohren offen und schützt die kleinen wesen!!! ein missbrauch ist ein wenig wie mord, seelenmord und sollte deshalb auch etsprechend von der justiz behandelt werden.


    • Teilnehmer #389

      1.) Internat hat geholfen


      2.) Freundliche Distanz


      3.)


    • Teilnehmer #390

      1.) nichts, ich war ganz allein mit meinen Gedanken. Erst als ich über meine Kindheit mit meiner Älteren Schwester gesprochen habe, haben wir festgestellt, das da was war. So kamen auch, nach 30 Jahren, meine Gedanken, welche mich immer Verfolgten zu einem Bild.

      Mittlerweile bin ich auf der Suche nach Hilfe.


      2.)


      3.) Lasst euch nicht Unterkriegen, kämpft für Gerechtigkeit !


    • Teilnehmer #391

      1.)


      2.)


      3.) Nicht so “dumm” sein und Schweigen sondern den Mut haben den Mund auf zu machen und zu reden.


    • Teilnehmer #393

      1.) Gespräche


      2.) Gespräche und Schutz durch Begleitung anbieten


      3.) Es hat mir warscheinlich geholfen, dass ich mir gesagt habe der Täter spinnt/ist verrückt/ ist krank und seine Tat hat nichts mit mir persönlich zu tun.


    • Teilnehmer #394

      1.) Wenn meine Mutter mir geglaubt hätte


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #396

      1.) Wenn man mir geglaubt hätte und mich evtl. langsam und mit Geduld wieder an körperlichen Kontakt, wie Umarmungen etc., herran geführt hätte.


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #398

      1.) Mein sex. missbrauch war für mich damals nicht “so schlimm”, da es kurz war, er gleich ermahnt wurde, dass schwimmbad zu verlassen ( er spielte erst mit mir und meiner vlt damals 14 jährigen freundin wasserball, er war uns fremd, und fasste mir plötzlich zwischen die beine..sagte daraufhin gleich “ups, tut mir leid, das wollte ich nicht..”,was aber kein versehen war, da er langsam runter zu meiner scheide glitt und dan…ja.. Meine Schwester allerdings wurde mit 4 Jahren von unserem damals ca 15Jahre alten Onkel sex. Missbraucht. Sie musste ihn anfassen, er reibte sich an ihr und versprach, sie und unsere mutter umzubringen, würde sie je ein wort darüber verlieren. Das nimmt mich viel mehr mit, da meine schwester wirklich immernoch nach 20 jahren sehr depressiv darunter leidet. Die tat “an” mir, mit diesem fremden aus dem schwimmbad, hatte ich nach ein paar tagen (nicht verdrängt!) vergessen…


      2.) Reden reden reden! Es sollte kein tabu thema sein. Man braucht verständnissvolle Menschen, die einem zuhören und ernstnehmen!


      3.) Man kann sich seine Sexuelle Fantasien vlt mit Videos holen. Klar, es ist ein unterschied, ob tv oder live, aber wenn man weiß, dass man mit seiner neigung etwas falsches TUT, wenn man sie auslebt (vergewaltigen usw..), sollte man sich therapieren lassen und offen ansprechen, dass man diese neigungen hat.

      Ach..ich weiß leider auch nicht weiter…leider


    • Teilnehmer #407

      1.) Mir hätte geholfen, wenn das Thema Missbrauch mehr in der Schule durchgenommen wäre und uns dor klar gemacht worden wäre das wir uns währen müssen. Und mir hätte geholfen wenn meine Eltern was gemerkt hätten bzw mir geglaubt hätten.


      2.) Andere Menschen helfen mir indem sie mir zuhören. Und versuche mir ratschläge zu geben. Im Umgang mit anderen bzw fremden menschen würde mir helfen wenn ich nicht so schüchtern wäre.


      3.) Ich finde man sollte die kinder von heute besser aufklären, dass sie nicht schuld an dem sind was passiert und das sie nicht alleine sind.


    • Teilnehmer #408

      1.) das die leute die es vermutet haben, auch reagieren


      2.)


      3.) seid da und schat nicht weg


    • Teilnehmer #410

      1.)


      2.)


      3.) Stark sein, sich einsetzen und sich wehren, niemals aufgeben!


    • Teilnehmer #413

      1.) Mir hätte geholfen, wenn man mir zugehört, mich ernstgenommen und geglaubt hätte.


      2.) Mir würde Verständnis und Akzeptanz helfen. Ich möchte mich nicht immer unter einer Maske verstecken müssen und so tun, als sei alles in bester Ordnung, damit ich nicht noch mehr stigmatisiert werde. Ich möchte mit meinen Fehlern und Schwächen und Stärken so akzeptiert werden wie ich bin und nicht weiter ausgegrenzt und gemobbt werden.


      3.) Missbrauch soll kein Tabu bleiben. Die Öffentlichkeit soll erfahren, was wirklich dahinter steckt und die Betroffenen sollen lernen, darüber zu reden. Ich finde es wichtig, den Tätern zu zeigen, dass wir nicht weiter Opfer sind und dass wir zusammen den Tätern die Stirn bieten können.


    • Teilnehmer #414

      1.) Darüber zu reden, anstatt zu schweigen


      2.) mir zuhören, auch wenn ich tausendmal dasselbe erzähle


      3.) Jeder gehört nur sich selbst, niemals jemandem anderen


    • Teilnehmer #415

      1.) Flucht in Bücher, mit starken Helden: Karl May, Perry Rhodan, Carlos Castaneda


      2.) Nichts mehr, mein “Sosein” ist nach 35 Jahren Fakt. Ich lebe eine virtuelle öffentliche Rolle, mich privat zu öffnen-wie? Eine Betroffenengemeinschaft->nein Von Nicht-Betroffenen gibts Mitleid oder ähnlich asymmetrische Haltungen-> Nein. Brauche mein Alleinsein, um die Kraft für die öffentliche Person aufzubringen


      3.) Vermutlich hat jeder ein Pack zu tragen – versuch und kämpf wieder und immer, es ist ein Weg sich Würde und Respekt zurückzuholen. Würde und Respekt werden nicht gegeben!


    • Teilnehmer #418

      1.)


      2.) Niemand weiß davon…


      3.) Ich hätte nie gedacht, dass mein ganzes Leben dadurch geprägt sein wird. Man kann gar nicht genug Drogen zu sich nehmen um auch noch den letzten Gedanken daran ab zu töten. Selbst wenn man denkt es ist weg ist es doch immer da.


    • Teilnehmer #422

      1.) Ein Ansprechpartner, jemand der sich kuemmert.


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #423

      1.) Das Gefühl, alles sagen zu dürfen.


      2.) Offenes Sprechen über dieses Tabu-Thema


      3.) Wir sind nicht schuld an dem, was uns passiert ist und müssen endlich drüber reden, um andere vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren.


    • Teilnehmer #425

      1.) KINDERHEIM


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #426

      1.) wenn mich meine eltern damals nicht so behandelt hätten oder evtl. sogar als baby weggegeben hätten, dann hätt ich das alles nicht erleben müssen.


      2.) mehr verständnis (mein fehler: ich rede nicht darüber)


      3.) ich kann dazu nicht viel sagen, da ich mich ja selber verschliesse.


    • Teilnehmer #434

      1.) Handeln von Leuten, die es gesehen haben.


      2.)


      3.) Nett mir Kindern umgehen!


    • Teilnehmer #436

      1.) einfach einen mensch der mir zugehört hätte und jemand der mich da raus geholt hätte


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #446

      1.) Informationen. Wenn meine Mutter dementsprechend dem was ich ihr erzählt habe reagiert hätte. Wenn ich mich an meine Großeltern gewandt hätte ( mir wurde angedroht mein Opa würde sterben (Herzinfakt) wenn ich ihm alles erzähle.


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #447

      1.) aufklaerung in der fruehkindheit. weniger vertrauen, mehr kontrolle


      2.) offenheit


      3.) das theme missbrauch betrifft uns alle! wuerde man offener damit umgehen, koennte man so manchen vorfall vermeiden!


    • Teilnehmer #448

      1.) Eine Mutter die mich geliebt und ernst genommen hätte


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #452

      1.) Keine Hilfen


      2.) Es gibt keine Hilfe.


      3.)


    • Teilnehmer #453

      1.) Eltern, die einen auch vermitteln Eltern zu sein und nicht Unfähigkeit an den Tag legen. Eltern, die zuhören und Anzeichen bemerken. Eltern, die nicht ihre Aggression auslassen und das als Erziehung betiteln. Eltern, die eben Eltern sind.


      2.) Das man das “Wir”-Gefühl respektiert und nicht als “Die ist geistesgestört” abstempelt. Dass man mich menschlich behandelt und mir viel Zeit gibt. Denn ich muss noch erwachsen werden in so vielen Bereichen.


      3.)


    • Teilnehmer #454

      1.) Wenn mein Vater mich nicht geschlagen hätte, sondern nur mit mir gesprochen hätte…


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #456

      1.)


      2.) zu mir zu stehn, egal was passiert


      3.) ernstgenommen zu werden ist extrem wichtig!


    • Teilnehmer #457

      1.) nichts da nicht als mb realsiert


      2.) Emapthie derer


      3.) Achte auf andere!


    • Teilnehmer #461

      1.) Einfühlsamkeit, Freundlichkeit, Wertschätzung


      2.) Psychologen helfen.


      3.) Lasst Euch helfen!


    • Teilnehmer #463

      1.) Mir hätte eine engere Beziehung ohne Bestrafungen/Erziehung ohne Schlagen kein Minderwertigkeitsgefühl beschert.


      2.)


      3.) Geht an die Öffentlichkeit! Erzählt von euren Problemen! Geht zu entsprechenden Beratungsstellen!


    • Teilnehmer #470

      1.) Wenn ich eine Vertrauensperson an meiner Seite gehabt hätte, die die Problematik meiner Lebenssituation erkannt hätte und mich damit nicht allein gelassen hätte. Sondern jemanden, der mir sagt, dass es falsch ist, wenn ich mich um meine Eltern kümmere statt sie sich um mich. Jemanden, der meine Gefühle ernst genommen und mir gesagt hätte, dass das, was ich fühle gut und richtig ist und dass meine Meinung wertvoll ist. Dass das, was ich für richtig halte für mich auch meistens gut ist. Jemand, der mir geholfen hätte, eine eigene Meinung, eine eigene Position und Selbsicherheit zu entwickeln.


      2.) Aufmerksamkeit mir gegenüber mich wahr- und in meinem Empfinden ernst nehmen Unterstützung ohne Bevormundung Begleitung


      3.) Mut zur Therapie. Allein kommt man da nie raus. Und nicht unterkriegen lassen, wenn´s beim ersten Versuch nicht klappt. Das Leben ist es einfach wert, weiter zu kämpfen.


    • Teilnehmer #477

      1.) stärkeres Aufreten und schnelleres Eingreifen der Eltern


      2.)


      3.) Wachsam sein, eingreifen, Therapeuten hinzuziehen, Kinder aufklären.


    • Teilnehmer #485

      1.) Bin nach dem Martyrium des Missbrauchs, aus der Familie in öffentliche Erziehung “überstellt” worden.Also “Heimkarrerie”, wobei dort der Missbrauch nicht thematisiert wurde … stellte aber trotzdem vordergründig die “Rettung” dar.


      2.) Eine respektvolle, emphatische Annäherung an “mein Thema” … aber bitte ohne Sensationslüsternheit oder nerviges Betroffenheitsgelabber. Ich brauche eine aufrichtige, von zugewandter Emotionalität geprägte Auseinandersetzung mit dem Missbrauch (der mir ja als ungeschütztes Kind widerfahren ist …), um das erlebte – so gut wie möglich,- in mein Erwachsenendasein zu integrieren.Da sind im Alltag natürlich reichlich Klippen zu umschiffen … Nicht alles ist dem Partner und dem übrigen sozialen Umfeld zu zumuten. Therapie kann hilfreich sein, muss aber nicht. Psychoanalyse geht gar nicht, Traumatherapie (behutsam)hat bei mir positives bewirkt.


      3.) An Betroffene: Versuche nicht mit der Brechstange alles sofort”auf zu arbeiten” Vermeide Trigger (wenn du eine Ahnung davon bekommst wo diese lauern, wird es auch immer leichter …)Schaffe dir Rückzugsräume, passe aber auf das du dich nicht zurückziehst. Versuche auch mal aus der Deckung zu gehen. Du darfst aber ruhig weiterhin misstrauisch bleiben (-; Versuche nett zu dir zu sein.


    • Teilnehmer #490

      1.) mir hätte geholfen wenn meine mutter nicht weggesehen hätte, bzw es ihr nicht völlig egal gewesen wäre, was mit ihren kindern passiert


      2.) keine ahnung, wenn ich das wüsste würde ich dafür sorgen, dass es passiert


      3.) redet und behaltet es nicht für euch. versucht es an die öffentlichkeit zu bringen bevor es zu spät ist!


    • Teilnehmer #494

      1.)


      2.) Häufig sind andere Menschen nicht feinfühlig genug, um twas zu merken und WENN, dann herrscht große Unsicherheit, Unwissenheit und die Menschen wenden sich ab. Klasse wär es, wenn die Mitmenschen sich einmal hinstellen würden und sich (vor allem aber den Betroffenen) fragen würden, wie konkrete Hilfe aussehen kann. Nicht wegschauen


      3.) Ich habe damals geschwiegen, möchte aber allen Beteiligten auf den Weg geben, es nicht zu tun. Das Gfühl, ER könne gleich hinter jeder Ecke auftauchen wird nicht besser, wenn man schweigt.


    • Teilnehmer #495

      1.)


      2.) Ich habe bisher niemandem davon erzählt, da ich erlebt habe, wie andere in eine “Schublade” gesteckt wurde, weil sie als Kind missbraucht wurden. Mir würde es helfen, wenn nicht in der Öffentlichkeit das Bild erzeugt würde, alle als Kind missbrauchten Menschen hätten unter schlimmen Spätfolgen zu leiden. Gerne würde ich mit anderen über das Erlebte reden, traue mich aber nicht aus Angst, in eine Opferrolle gedrängt zu werden oder mir von Laienpsychologen anhören zu müssen, dass es reine Verdrängung sei, wenn ich dem nicht gestatte, mein gesamtes Leben zu beeinflussen.


      3.) Internet-Umfragen sind in der Regel nicht repräsentativ. So ist bei dieser Befragung anzunehmen, dass hauptsächlich Personen teilnehmen werden, für die das Thema persönlich relevant ist(eigene Betroffenheit oder die von Nahestehenden, gewisser Leidensdruck). Eine Abschätzung der Dunkelziffer oder der Folgen von Missbrauch ist auf diese Weise also fragwürdig.


    • Teilnehmer #497

      1.) Nichts! Da hat man mir ja nicht geglaubt. Erst als später andere Fälle bekannt wurden, hat man sich auch an meine Angaben erinnert. Da war es aber erst mal schon zu spät. Für mich selbst war das Urteil zwar eine befriedigung, nur leider war mein eigener Fall verjährt.


      2.) Habe in über 25 Jahren langem “Heilungsweg” keine ‘normalen’ Menschen kennengelernt, die helfen können oder wirklich wollen. Nur selten geht es über das Stadium der Betroffenheit hinaus. Für eine Tat in der Familie kann ich es nicht beurteilen, ob da Familie hilft.

      Andere Menschen können helfen, indem sie das Schweigen mit verhindern.


      3.) Für die Allgemeinheit:

      Aufhebung der Verjährung ist dringend angesagt.

      Für andere Betroffene:

      vertraut auf euer Gefühl. Betroffene kann man erkennen / erfühlen. Und das sind die Einzigen, die wirklich da sind. Der überwiegende Rest der Gesellschaft ist keine Hilfe. Die schweigen lieber tot. Selbst in Psycho-Praxen ist man überwiegend unerwünscht (ist zumindest meine Erfahrung).


    • Teilnehmer #499

      1.) eine vertrauenswürdige Person, die mir glaubt.


      2.) Da der Vorgang über 55 Jahre vorbei ist, hilft mir kein Rechtsanwalt mehr; ein Psychologe hilft vielleicht.


      3.) Verlass dich auch auf dein “Bauchgefühl” und versuche Mitstreiter zu gewinnen.


    • Teilnehmer #501

      1.) Ein “Kissen” auf das ich mich hätte fallen lassen können. Dass meine Eltern, speziell meine Mutter mir geglaubt hätte dass ich von ihrem Bruder “gefickt” wurde. Aufmerksamkeit. Toleranz. Tadel. Setzen von Grenzen. Gelebtes Vertrauen. Liebe. Glaube. Richtungsweisende Erziehung. Verständnis. Achtung. Streicheleinheiten. Familie. Aufmerksamkeit. Pflaster. Vertrauen. Hilfe. Umarmungen. Gelebte Liebe. Beschützt werden. Ernst genommen werden. Verstanden werden. Liebe empfangen. Zuverlässigkeit. MaMa. PaPa. Gemeinsam. Hilfe. Eine Decke. Anerkennung.

      Das Verständnis dafür dass ich wie alle anderen Menschen, Säugetiere und Lebewesen etwas besitze das man zumeist “Seele” nennt. Doch ich erhielt nur die Gewissheit dass alles Sinnfrei und falsch ist. Jeder ist dein Konkurrent, dein Feind und explizit nur gegen Dich. Nur gegen dich. Du musst nicht kämpfen, du musst dich nur fügen. SIE haben alles versaut. Und wenn ich SIE sage, dann meine ich ALLE. Meine Eltern. Angeblich Freunde und Hilfesteller.

      “Und Du öffnest die Tür, und schreitest hindurch, und plötzlich erblickst Du dein Herz.

      Und jetzt stelle dir vor, dein Schmerz sei eine weiße Kugel heilender Kraft. Der Schmerz in sich, sei eine helle, leuchtende Kugel vollkommender Heilung.

      Dies ist Dein Leben, bis zum bitteren Ende. Und es wird wohl niemals besser werden als jetzt. Dies hier ist Dein Leben und es endet von jetzt auf gleich.

      Erst wenn du alles verloren hast, bist Du frei genug alles zu tun was immer du wolltest. Nichts ist für immer da. Und Alles stürzt ein…

      Dies hier ist dein Leben… Und es wird niemals besser werden.

      Dies hier ist dein Leben… Und es endet von jetzt auf gleich.

      Du bist keine einzigartige und wunderschöne Schneeflocke.

      Du bist nur genauso organisch wie alles andere auch.

      Wir sind alle nur ein Teil des selben Komposthaufens.

      Wir sind alle nur der tanzende und singende Müll der Welt.

      Du bist nicht dein Kontostand.

      Du bist nicht die Kleidung die du trägst.

      Du bist nicht der Inhalt deiner Brieftasche.

      Du bist nicht deine Krankheit.

      Du bist nicht dein Latte Macchiato.

      Du bist nicht das Auto das du fährst.

      Du bist nicht deine scheiss Markenhose.

      Gib einfach auf. Gib doch einfach auf. Du musst realisieren dass du eines Tages sterben wirst, und bis du das begriffen hast bist du wertlos.

      Dann bin ich halt nicht perfekt. Dann bin ich halt nicht beständig.

      Dann schenke mir halt perfekte Haut Dann schenke mir halt perfekte Zähne.

      Du musst aufgeben und die Würfel einfach fallen lassen.

      Dies ist dein Leben und es wird niemals besser werden als jetzt.

      Es endet von jetzt auf gleich.

      Dies ist dein Leben, und Du musst darum kämpfen…


      2.) Gebt…


      3.) Gebt…


    • Teilnehmer #502

      1.) Stellen wie zb Beratungsstellen, die öffentlicher sind.


      2.) Durch zuhören und mich dadurch immer wieder auf die richtige Bahn zu bringen…


      3.)


    • Teilnehmer #503

      1.) Meine Geschwindigkeit weg zu laufen Vermeidung der Situation Wenn man mir geglaubt hätte


      2.) Mich ernst nehmen


      3.) Sexuelle Übergriffe in einer eher harmlosen Form wie auch in schlimmsten Formen sind Alltag in Deutschland und werden “dauer verharmlost”


    • Teilnehmer #504

      1.) Musik hat mir geholfen. Musik war und ist das einzige auf das ich mich verlassen kann und mir Kraft gibt.


      2.) Andere können mir helfen, indem sie mir Komplimente machen. Ich brauche übermäßig viele. Die Staatsanwaltschaft kann mir HOFFENTLICH helfen indem er seine gerechte Strafe bekommt. Wenn ER schuldig gesprochen wird, dann habe ich auch eine juristische Bestätigung, dass nicht ICH schuld bin, sondern er.


      3.) An andere: Ihr seid nicht allein, wir sind viele. Wehrt euch! Lasst es nicht zu! Wir sind nicht schuld! Lasst uns versuchen das zu glauben!

      An die Allgemeinheit: Macht keine Witze über Depressionen, Tabletten die man deswegen nehmen muss, oder andere psychische Störungen. Ihr seid teilweise daran Schuld, also seid ruhig!


    • Teilnehmer #505

      1.) Mir würde heute helfen,wenn die Straftaten damals zur anzeige gebracht worden wären.


      2.) vielleicht ein paar gespräche mit einer psychologin/ge.


      3.) Vorsichtig zu sein wenn man nachts alleine unterwegs ist.Nicht in dunklen parks laufen.


    • Teilnehmer #506

      1.) ich glaube, zu sterben. dann wäre mein leben nicht so verkorkst jetzt.


      2.) auf befinden und bitten hören, die man sagt. man sagt nämlich nichts ohne grund.


      3.) man ist nie allein, auch wenn man das denkt.


    • Teilnehmer #509

      1.) Geholfen hätte mir, wenn meine Mutter etwas getan hätte anstatt nur zuzuhören.

      Geholfen hat mir ein Umzug in eine Pflegefamilie.


      2.) Eine Therapie würde mir helfen, aber ich war bisher nicht bereit mich darauf einzulassen.


      3.) An die Opfer:Helft euch selbst wenn euch nicht gehofen wird. Und niemals aufgeben, irgendwann werdet ihr gehört und ernst genommen auch wenn ihr vielleicht nicht daran glaubt.


    • Teilnehmer #511

      1.) das einem geglaubt wird


      2.)


      3.)


    • Teilnehmer #512

      1.)


      2.)


      3.) ich bin jetz 13 geh locker ueberall als 17 durch . bleibt in eurem alterskreisen !


    • Teilnehmer #518

      1.) weiss es nicht


      2.) mir zeigen das ich es nicht verdient habe oder einfach mal ein bissel stabiletät geben…


      3.) es sollte aufgepasst werden …


    • Teilnehmer #520

      1.) Der Glaube, dass ich von einer anderen Welt komme. Der Glaube, dass über den Wolken eine Engel,-Feenwelt existiert, in der viele wunderschöne Wesen nur in Liebe leben.


      2.) Gar nicht. Ich konnte mir nur selber helfen und bin heute in der Lage, selbstbestimmt und frei von Schuldzuweisungen zu leben.


      3.) Wenn wir aufhören uns als Opfer zu sehen und Heilung für möglich halten, dann können Wunder geschehen. Wenn wir uns dafür entscheiden, ab sofort glücklich und freudvoll zu sein, dann tritt automatisch Heilung ein.


    • Teilnehmer #523

      1.) Wenn jemand da gewesen wäre, dem ich vertrauen kann und an den ich mich hätte wenden können


      2.) Ich finde es wichtig, dass meine Einschränkungen im Alltag zwar akzeptiert, aber nicht überbewertet werden. Bitte nicht in Watte packen!


      3.) Gebt nicht auf und sucht euch Hilfe!


  2. Pingback: Umfrageergebnisse | Tante Jays Café

  3. Pingback: Mein ganz subjektiver Bericht vom Gespräch am Runden Tisch | MOGiS e.V. --

  4. Pingback: Sexualstraftäter öffentlich an den Pranger stellen? | MOGiS e.V. --

  5. Der Link zu der Studie selbst ist defekt. Bei der Auswertung ist dringend eine Stellungnahme zur Auswahl der Befragungsteilnehmer notwendig. Andernfalls können selektive Fehlschlüsse nicht ausgeschlossen werden und die Ergebnisse sind wissenschaftlich unbrauchbar.

    • Hier handelt es sich nicht um die Studienergebnisse, sondern um eine Vorauswertung mit der die Finanzierung einer Studie mit den vorhandenen Daten eingeworben wurde.

      Die Studie selber enthält eine Stellungnahme zur Auswahl der Befragungsteilnehmer. – Sie wurden nicht ausgewählt. Es handelt sich hier um eine selbstrekrutierende Stichprobe.

      Das mit dem nichtfunktionierendem Link ist der Tatsache geschuldet, dass der Server abgeschaltet wurde auf dem der Fragebogen gehostet war.

  6. Hier handelt es sich nicht um die Studienergebnisse, sondern um eine Vorauswertung mit der die Finanzierung einer Studie mit den vorhandenen Daten eingeworben wurde.

    Die Studie selber enthält eine Stellungnahme zur Auswahl der Befragungsteilnehmer. – Sie wurden nicht ausgewählt. Es handelt sich hier um eine selbstrekrutierende Stichprobe.

    Das mit dem nichtfunktionierendem Link ist der Tatsache geschuldet, dass der Server abgeschaltet wurde auf dem der Fragebogen gehostet war.

  7. Welchen Sinn hat eine selbstrekrutierende Studie?

    • Mal umgekehrt gefragt: Machen nur repräsentative Studien Sinn?

      Falls Du die Studie verpasst hast, sie wurde hier publiziert: /blog/2011/05/23/abschluss-der-dunkelfeld-studie/

      Ich werde die Kommentare hier jetzt schließen, die Stimmen der Betroffenen sollen für sich stehen, bitte nutze den Artikel zum kommentieren.