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	<title>MOGiS e.V. - Eine Stimme der Vernunft &#187; Verfolgung</title>
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		<title>Gnade für den Wolf</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 09:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>parse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Satire frei nach Motiven aus „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ &#8211; Brüder Grimm von Gabriele Gawlich Der Wolf fraß sechs junge Geißlein. Diese konnten nur durch die beherzte Tat des jüngsten Geschwisterchens, gemeinsam mit der alten Geiß, <a href="http://mogis-verein.de/2011/08/28/gnade-fur-den-wolf/#more-4678'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 id="magicdomid5">Eine Satire frei nach Motiven aus „<a href="http://www.internet-maerchen.de/maerchen/wolf.htm">Der Wolf und die sieben jungen Geißlein</a>“ &#8211; Brüder Grimm</h4>

<p><em>von Gabriele Gawlich</em></p>

<p><strong>Der Wolf fraß sechs junge Geißlein. Diese konnten nur durch die beherzte Tat des jüngsten Geschwisterchens, gemeinsam mit der alten Geiß, gerettet werden. Das zuständige Amtsgericht verurteilte ihn heute zu 2 Jahren. Der Richter hatte Mitleid mit dem Wolf, dem er fast einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gefaengnisstrafe-nach-sex-mit-13-jaehriger-missbrauch-mit-zeugen-1.1134994">Opferstatus zuerkannte</a>.</strong><span id="more-4678"></span></p>

<p>Zweimal versuchte der Wolf vergeblich, Einlass in die Hütte der jungen Geißlein zu erhalten, die die alleinerziehende alte Geiß leichtsinniger Weise allein gelassen hatte. Beim dritten Mal gelang es ihm. Er fraß sechs Geißlein. Das siebente überlebte in einem sicheren Versteck. Als die verantwortungslose Mutter von ihrer Shoppingtour wieder nachhause kam, führte sie eine unsterile Operation am Wolf gegen dessen Willen durch. Dadurch konnten die sechs verschluckten Geißlein in letzter Minute gerettet werden.</p>

<p>Das Amtsgericht zu Kleinsiehstdunichtwo verurteilte heute den Wolf wegen schwerer Körperverletzung in sechs Fällen zu zwei Jahren mit Bewährung. Zusätzlich wurden 100 Stunden gemeinnützige Arbeit auf einem Bauernhof angeordnet. Sein Verteidiger, Dr. Rainer Fuchs, kündigte an, die alte Geiß wegen der Folgen der laienhaften Operation zivilrechtlich auf Schmerzensgeld zu verklagen.</p>

<p>„Es sei eine Verkettung mehrerer unglückliche Umstände gewesen, die zu der Tat des Wolfes geführt hatten“, meinte der Vertreter der Staatsanwaltschaft in seinem Plädoyer: sieben Geißlein, die offensichtlich den Wolf nicht von ihrer Mutter unterscheiden konnten, eine arbeitslose alte Geiß, die ihre Kinder unbeaufsichtigt im Haus lässt, und ein seit Tagen ausgehungerter Wolf. Auch sei der Wolf weder vom Bäcker noch vom Krämer gewarnt worden, dass er die Geißlein nicht behelligen solle. Er befand sich in einer Zwangslage.</p>

<p>Der Wolf war seit Tagen auf der Suche nach Futter. Befreundete Wölfe seines Rudels hatten ihm dann von der ungesicherten Hütte und der geplanten Einkaufstour der alten Geiß erzählt. In allen Einzelheiten hatten sie die sieben kleinen Geißlein beschrieben. Der Krämer und der Bäcker, die als Zeugen geladen waren, bestätigten, dass sie vor ihrem Laden noch andere Alt-Wölfe gesehen hatten.</p>

<p>Allerdings gab der Wolf zu, dass er wisse, dass man junge Geißlein nicht fressen solle. Dies alles tue ihm furchtbar leid.</p>

<p>Wie er es erlebt habe, als er die alleingelassenen Geißlein fand, wollte der Richter vom Wolf wissen. Ob die jungen Geißlein ihm gesagt haben, dass sie nicht gefressen werden wollten. Dies konnte der Wolf glaubhaft verneinen. Er wies auch darauf hin, dass sich sechs von ihnen nur nachlässig und unzureichend versteckten. Da ihm vor Hunger der Magen knurrte und der Geifer aus dem Maul tropfte, habe er sich nichts weiter dabei gedacht, als er sie fraß. Seine  Freunde haben von draußen geheult vor Begeisterung.</p>

<p>„Die sieben jungen Geißlein sehen sehr appetitlich aus, und die Hütte bietet nicht viel Widerstand“, meinte Richter Bernhard Bär, als er Beweisfotos sichtete (zu einem späteren Zeitpunkt werden wir diese Fotos hier veröffentlichen, damit Sie sich selbst eine Meinung bilden können – die Redaktion).</p>

<p>Nach der Krankenhausentlassung des Wolfes erstattete die alte Geiß Anzeige gegen ihn. Die Einzelheiten der Tat waren überall in Kleinsiehstdunichtwo verbreitet worden. Jeder kannte jetzt die Adresse ihrer Hütte. Die jungen Geißlein schliefen vor Angst keine Nacht mehr ein oder durch, behauptete die Mutter.</p>

<p>Dem Wolf war bewusst, dass seine Tat strafbar war und schlimme Folgen für die jungen Geißlein hätte haben können, führte der Richter bei der Urteilsbegründung aus, er habe sie trotzdem geplant und ausgeführt. Mit Hinweis auf die unglücklichen Umstände und die später durchgeführte Operation ließ der Richter Gnade walten. Der Wolf sei ja bestraft genug. Die jungen Geißlein würden das Geschehen bald vergessen. Körperliche Dauerschäden hätten sie nicht davongetragen. Ihnen und der alten Geiß sei eine Mitschuld zuzurechnen. Er berücksichtigte in seiner Urteilsbegründung auch den Einfluss der Freunde des Wolfes, die ihn angestachelt haben.</p>
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		<title>Herr Tusk und die Menschenrechte</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/09/30/herr-tusk-und-die-menschenrechte/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Jay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene]]></category>
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		<description><![CDATA[von Tante Jay Der polnische Regierungschef, Herr Donald Tusk, hat in Polen ein Gesetz durchgebracht, nach dem Sexualstraftäter auch gegen ihren Willen zwangsweise chemisch kastriert werden dürfen. Herr Tusk hat des Weiteren den Tätern die Menschenrechte abgesprochen und behauptet, dass <a href="http://mogis-verein.de/2009/09/30/herr-tusk-und-die-menschenrechte/#more-2302'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Tante Jay</em></p>

<p>Der polnische Regierungschef, Herr Donald Tusk, hat in Polen ein Gesetz durchgebracht, nach dem Sexualstraftäter auch gegen ihren Willen zwangsweise chemisch <a title="Telepolis News" href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/146021" target="_blank">kastriert</a> werden dürfen.</p>

<p>Herr Tusk hat des Weiteren den Tätern die Menschenrechte abgesprochen und behauptet, dass ein Täter kein Mensch mehr sei und demzufolge seine Menschenrechte auch nicht mehr zu achten seien.</p>

<p>Wäre ich eine polnische Staatsbürgerin, ich würde Herrn Tusk vielleicht den folgenden Brief schreiben:<span id="more-2302"></span></p>

<p>Sehr geehrter Herr Tusk,</p>

<p>sie behaupten, dass Pädophile keine Menschen wären und verweigern die ihnen zustehenden Menschenrechte.</p>

<p>Herr Tusk, spätestens seit den unsäglichen Geschehnissen im Dritten Reich herrscht weltweit eine Übereinkunft, dass die Menschenrechte angeboren sind.</p>

<p>Man kann sich ihrer nicht begeben, man kann sie keinem nehmen.</p>

<p>Jeder Mensch hat dieselben Rechte und dieselben Pflichten der Gesellschaft gegenüber. Und auch wenn dieser Mensch der Gesellschaft gegenüber krass versagt, wie es auch Sexualstraftäter tun: Sie behalten ihre Rechte und die Würde aus ihrem Menschsein heraus.</p>

<p>Dies sind die Lehren, die wir aus der Vergangenheit gezogen haben.</p>

<p>Ihre Gedankengänge mögen vielleicht &#8220;volksnah&#8221; sein und das tumbe Rachebedürfnis einzelner befriedigen. Allein: Sie sprechen allem, was in den vergangenen Jahrzehnten erreicht wurde, Hohn.</p>

<p>Pädophile sind Menschen. Viele von ihnen kämpfen einen lebenslangen Kampf gegen ihre Neigung, wissend, dass sie unendliches Leid über ihre Opfer bringen würden. Jeder einzelne von uns kennt dieses Leid entweder aus eigener Erfahrung oder aus der Erfahrung nahestehender Angehöriger.</p>

<p>Sie tun uns als Überlebenden von sexuellem Missbrauch keinen Gefallen, wenn sie sich derartig über Pädophile äußern, wenn sie sich über sämtliche verbrieften Menschenrechte einfach hinwegsetzen. Damit helfen Sie keinem Opfer.</p>

<p>Im Gegenteil, es gibt stichhaltige Untersuchungen, dass kastrierte Täter für die Opfer sehr viel gefährlicher sind als diejenigen, die sich &#8220;Erleichterung&#8221; verschaffen können. Kastrierte Täter können ihre &#8220;Bedürfnisse&#8221; nicht befriedigen und töten dann sehr häufig in einem Überschwang der Gefühle.</p>

<p>Herr Tusk, sie sind eine Gefahr für alle Werte, die innerhalb der Europäischen Union gelebt werden und die hart erkämpft wurden. Und sie sind eine Gefahr für Täter ebenso wie für Opfer.</p>

<p>Die einzig mögliche Alternative ist ein Rücktritt, machen sie Platz für die Vernunft. Ihnen selbst scheint sie nicht beschieden zu sein.</p>

<p>Ihre Tante Jay</p>

<p><em>PS: Auch der Spiegel hat einen <a title="Spiegel Online: %22EU-Politiker entsetzt über Polens Kastrations-Pläne%22" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,579664,00.html" target="_blank">Artikel</a> zu diesem Thema.</em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum man mit Kooperation weiter kommt ..</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/08/24/warum-man-mit-kooperation-weiter-kommt/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2009/08/24/warum-man-mit-kooperation-weiter-kommt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 08:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Artikel &#8220;Die unsägliche Argumentation einer Frau von der Leyen&#8221; hatten wir ja in den Kommentaren eine kurze Unterhaltung zum Thema Posenphotos. Daraufhin hat uns ein Leser auf Posenphotos bei einem japanischen Freehoster (auch Hosting Provider genannt) hingewiesen. Die meisten Provider <a href="http://mogis-verein.de/2009/08/24/warum-man-mit-kooperation-weiter-kommt/#more-2118'" class="more-link">more &#187;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-322" title="Name" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/name1.png" alt="Name" width="121" height="15" /></p>

<p>Im Artikel &#8220;<a title="Die unsägliche Argumentation einer Frau von der Leyen" href="http://mogis-verein.de/2009/08/19/die-unsaegliche-argumentation-einer-frau-von-der-leyen/">Die unsägliche Argumentation einer Frau von der Leyen</a>&#8221; hatten wir ja in den Kommentaren eine kurze Unterhaltung zum Thema Posenphotos.</p>

<p>Daraufhin hat uns ein Leser auf Posenphotos bei einem japanischen Freehoster (auch Hosting Provider genannt) hingewiesen.<span id="more-2118"></span></p>

<p>Die meisten Provider haben Acceptable Use Policies. Diese sind häufig deutlich enger gefasst, als die Gesetze des Landes in dem die Server angesiedelt sind.</p>

<p>Mit dem Verweis auf dessen eigenen AUP&#8217;s kann man den Hoster bitten, die Seiten zu entfernen und den Nutzer-Account zu sperren. Ich habe also folgende E-Mail an den Hoster geschrieben:</p>

<blockquote>konnichiwa

watashino namae Christian Bahls(kulisuchia-n ba-lusu) desu.
watashiwa doitsujin desu.

watashiwa nihongo sukoshi dake hanashimasu
sore kara eigo de kakimasu.

Dear Mr./Mrs,

it was brought to our attention that one of your customers
hosts sexually explicit contents showing naked children
at one of your hosts:

http://kleinekinder.blog.hoster.jp[<a name="ref1"></a>]

We believe that it is in line with your acceptable use policy[<a name="ref2"></a>]
to remove that content from your website and block the
upload to that customers account.

You would be really grateful if you could remove this images.

We would also be really thankful for a reply.

domo arigato gozaimasu

yours
Christian Bahls</blockquote>

<p>Der Freehoster hat zwei Tage später wie folgt geantwortet:</p>

<blockquote>Dear christian

we deleted the following blog site and user&#8217;s account immidiately.
Please check it.

Thank you for your request.
Hoster</blockquote>

<p>Naja .. das BKA hätte die Seite wahrscheinlich einfach widerrechtlich auf die Sperrliste gesetzt (dabei wären die Inhalte [nach BGH-Urteil] in Deutschland wahrscheinlich sogar legal &#8211; wenn eben auch moralisch verwerflich).</p>

<p>Die Begründung wäre gewesen, dass sie als Behörde ja keinen Druck auf einen Hoster in Japan ausüben können. Für das BKA scheint es nur die Möglichkeit zu geben, Zwang auszuüben, es will wohl einfach nicht kooperieren.</p>

<p>Viele Dinge löst die Zivilgesellschaft am besten unter sich. Dieses Prinzip nennt sich Subsidiarität. Wie im oben geschilderten Fall kann eine nette freundliche E-Mail manchmal kleine Wunder bewirken.</p>

<p>Christian Bahls</p>

<p><em>PS: Wer möchte, kann diesen Artikel gerne auch <strong><a style="color:#0060ff;text-decoration:underline;margin:0;padding:0;" title="Zum Weiterzwitschern :)" href="http://twitter.com/home/?status=RT%20@mogisverein Artikel %22Warum man mit Kooperation weiter kommt%22 http://bit.ly/UHWKG" target="_blank">weiterzwitschern</a></strong>.</em></p>

<p><em> </em>
[<a name="fn1"></a>] Eine sinngemäße Umschreibung
[<a name="fn2"></a>] Zitat aus den Terms of Service des Providers:</p>

<blockquote>9. Prohibited Activities
The following is a partial list of the kind of Content that is illegal or prohibited to post on or through the FC2 website. FC2 reserves the right to investigate and take appropriate legal action against anyone who, in FC2&#8242;s sole discretion, violates this provision, including but not limited to, removing the offending communication from the FC2 services and terminating the membership of such violators. If FC2 terminates your Membership because you have breached the Agreement, you shall not be entitled to the refund of any unused portion of subscription fees. You agree not to use FC2ID service to:

1. Disturb public order or upset social customs
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		</item>
		<item>
		<title>Versuch einer Auflösung ..</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/07/08/versuch-einer-aufloesung/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2009/07/08/versuch-einer-aufloesung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mogis-verein.de/?p=1981</guid>
		<description><![CDATA[Am 24. Juni 2009 erreichte uns über unseren toten Briefkasten eine Liste von Domains auf denen Missbrauchsdokumentation zum Download angeboten sein sollte. Wir wurden gebeten uns um die Entfernung dieser Inhalte zu kümmern. Der Tipgeber war vielleicht nur etwas zu <a href="http://mogis-verein.de/2009/07/08/versuch-einer-aufloesung/#more-1981'" class="more-link">more &#187;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-322" title="Name" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/name1.png" alt="Name" width="121" height="15" /></p>

<p>Am 24. Juni 2009 erreichte uns über <a title="Privacybox" href="https://privacybox.de/leisezehe.msg" target="_blank">unseren toten Briefkasten</a> eine Liste von Domains auf denen Missbrauchsdokumentation zum Download angeboten sein sollte. Wir wurden gebeten uns um <a title="Kurze Meldung an den anonymen Tipgeber .. #3" href="http://mogis-verein.de/2009/06/26/kurze-meldung-an-den-anonymen-tipgeber/" target="_blank">die Entfernung dieser Inhalte</a> zu kümmern. Der Tipgeber war vielleicht nur etwas zu faul sich an die Polizei oder die <a title="eco Beschwerdestelle" href="http://www.internet-beschwerdestelle.de/" target="_blank">Internet-Beschwerdestelle</a> zu wenden.</p>

<p>Wie schon in &#8220;<a title="Permanent-Link zu Kurze Meldung an den anonymen Tipgeber .. #3" rel="bookmark" href="http://mogis-verein.de/2009/06/26/kurze-meldung-an-den-anonymen-tipgeber/">Kurze Meldung an den anonymen Tipgeber</a>&#8221; kurz angedeutet handelt es sich interessanterweise um Inhalte, die sich nur relativ schwer aus dem Netz entfernen ließen (wenn auch trotzdem unter 36 Stunden).</p>

<p>Die Server standen ausnahmslos in den USA. Wir haben also zuerst E-Mails an die Abuse-Kontakte der Host-Provider, bei denen die Server standen, gesendet. Als bei keinem der 3 Anbieter nach 12 h eine Reaktion erfolgte, haben wir die einzelnen Host-Provider nacheinander angerufen. Dabei sind einige interessante Fakten zusammengekommen:</p>

<ul>
    <li>Die Abuse-Meldungen sind wohl teilweise als Spam aus dem Posteingang des Abuse-Kontakts herausgefiltert worden.</li>
    <li>Mit einem Provider gelang es nicht vernünftig einen beidseitigen E-Mail-Verkehr aufzubauen .. jegliche E-Mail unsererseits mit dem Stichwörtern &#8220;child pornography&#8221; oder &#8220;abuse&#8221; verschwand unauffindbar ..</li>
    <li>Ein Provider (mit Serverstandort Californien) hatte seinen Abuse-Desk nach Guandong (eine Provinz in China) ausgelagert. Dort brauchte es dann 3 Telefonate bis wir einen Ansprechpartner mit Take-Down-Kompentenzen in Amerika bekamen.</li>
    <li>Ein anderer Provider gab vor seinen Abuse-Desk nur 8 Stunden zu besetzen. Zusätzlich hatte der russische Kunde mit Firmensitz auf den Niederländische Antillen(Dutch West Indies) seine eigene Infrastruktur (Switches, Router, ..) in deren Rechenzentrum, sodass man diesen Kunden nur komplett hätte offline nehmen können. Auch schien sich der russische Kunde hinter seinem Status als Freehoster zu verstecken.</li>
    <li>In einem Fall erschienen immer wieder fragwürdige Inhalte auf dem selben Server (ich hatte erst d&#8217;raufgeschaut, nachdem die Host-Provider sagten die Inhalte wären entfernt worden) .. In diesem Fall haben wir die Meldung über die <a title="FSM Beschwerdeformular" href="http://www.fsm.de/de/Beschwerdeformular" target="_blank">FSM</a> in das <a title="INHOPE" href="https://www.inhope.org/" target="_blank">INHOPE-Netzwerk</a> weitergeleitet. (Dieser Server war/ist Teil einer Linkfarm welcher aber auch teilweise eigene Inhalte bereitstellte)</li>
    <li>Einer der Server lieferte unterschiedliche Inhalte aus, je nachdem von wo man ihn ansprach (auch wenn der Admin verneinte auf dem Server GeoIP zu verwenden).</li>
</ul>

<p>Unser Fazit ist also folgendes:</p>

<ul>
    <li>Hoster mit nicht funktionierendem Abuse-Handling scheinen sowas wie ein Safe-Habour für bestimmte Kriminelle Inhalte zu sein.</li>
    <li>Bei der Verfolgung der Anbieter im Notice-&amp;-Takedown-Verfahren bekommt man noch eine ganze Menge anderer interessanter Informationen. Es wäre sicherlich interessant so ein Firmenkonstrukt wie das der russischen Firma mal bis ins Detail auszuforschen. Denn es wird sicherlich nicht nur zum Anmieten von Server genutzt.</li>
    <li>Die schwer zu entfernenden Inhalte sind also mitnichten in der dritten Welt, sondern mitten unter uns, in der zivilisierten Welt!</li>
    <li>Vor diese unhaltbaren Zustände wird das BKA dann demnächst ein Stopp-Schild stellen?</li>
</ul>

<p>Wir fordern also:</p>

<ul>
    <li>Eine verstärkte internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungs-Behörden mit Meldenetzwerken wie <a title="INHOPE" href="https://www.inhope.org/" target="_blank">INHOPE</a>.</li>
    <li>Eine Verpflichtung der Provider einen funktionierenden Abuse-Desk vorzuhalten.</li>
</ul>

<p>Christian; Vorstand MOGiS
MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren</p>

<p><em>PS: Der Tipgeber hat sich noch nicht wieder gemeldet, vielleicht möchte er dies doch noch nachholen
</em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurze Meldung an den anonymen Tipgeber .. #3</title>
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		<comments>http://mogis-verein.de/2009/06/26/kurze-meldung-an-den-anonymen-tipgeber/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 00:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Bahls]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mogis-verein.de/?p=1949</guid>
		<description><![CDATA[(Eines vorneweg, Wir wünschen keine weitere Auflistung von Seiten, welche dokumentierten Missbrauch verbreiten, zur Abarbeitung zu erhalten. Dafür gibt es z.B. die eco Internet-Beschwerdestelle, die auch gleich dem INHOPE-Netzwerk angeschlossen ist.) Lieber Unbekannter, uns ist nicht ganz klar, warum Sie <a href="http://mogis-verein.de/2009/06/26/kurze-meldung-an-den-anonymen-tipgeber/#more-1949'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Eines vorneweg, Wir wünschen keine weitere Auflistung von Seiten, welche dokumentierten Missbrauch verbreiten, zur Abarbeitung zu erhalten. Dafür gibt es z.B. die eco <a title="eco Beschwerdestelle" href="http://www.internet-beschwerdestelle.de/" target="_blank">Internet-Beschwerdestelle</a>, die auch gleich dem <a title="INHOPE" href="https://www.inhope.org/" target="_blank">INHOPE</a>-Netzwerk angeschlossen ist.)</em></p>

<p><em><strong>Lieber Unbekannter</strong></em>,</p>

<p>uns ist nicht ganz klar, warum Sie uns und nicht der <em><a title="eco Beschwerdestelle" href="http://www.internet-beschwerdestelle.de/" target="_blank">Internet-Beschwerdestelle</a></em> diese Liste von Server mit dokumentiertem Missbrauch geschickt haben, aber wie Sie sich vielleicht überzeugen konnten, funktioniert &#8220;<strong>Löschen statt Sperren</strong>&#8220;.</p>

<div id="attachment_1956" class="wp-caption aligncenter" style="width: 462px"><img class="size-full wp-image-1956" title="So sieht es im Idealfall aus, wenn der Hosting-Provider reagiert" src="http://mogis-verein.de/files/2009/06/gone1.png" alt="gone" width="452" height="333" /><p class="wp-caption-text">So sieht es im Idealfall aus, wenn der Hosting-Provider reagiert</p></div>

<p>Wir müssen natürlich zugeben, dass Sie uns da wohl Ihr <strong>Best-Of</strong> zugesendet haben.</p>

<p><strong>Best-Of</strong> aus zwei Gründen:</p>

<p><strong>Erstens:</strong> War es wohl relativ harter Content gleich vorne auf den Startseiten der entsprechenden Server. Wir haben dies nicht gecheckt, weil es a) illegal ist und wir uns b) nicht retraumatisieren wollten.</p>

<p>Die Hosting-Provider und/oder deren Upstream waren aber teilweise so nett Ihren Ekel mit uns zu teilen.</p>

<p><strong>Zweitens</strong>: Die Mischung aus Inkompetenz, Unorganisiertheit, Kommunikationsproblemen und Renitenz bei den betroffenen Providern war schon überraschend (vielleicht wurden diese Inhalte deswegen auch dort gehostet). Aber wie Sie sich überzeugen können ist das auch für Privatpersonen mehr-oder-weniger manageable.</p>

<p>Eine Polizeibehörde wäre da sicherlich sogar noch in einer deutlich besseren Verhandlungsposition.</p>

<p><em><strong>Wir fragen uns nun aber trotzdem ernsthaft, woher Sie solche Adressen bekommen.</strong></em></p>

<p><em>(Update: Oha .. da haben Sie uns ja ein richtiges Ei in&#8217;s Nest gelegt .. den einen Fall haben wir jetzt mal ein wenig eskaliert [AS7796,  AS14542,  AS23244] .. Umso interessierter sind Wir jetzt natürlich an der Information, wer Sie sind und/oder woher Sie diese Adressen haben ..)</em></p>

<p><em>(Update2: Für die Mitleser: Dieser Fall zeigt uns gerade wie wichtig konsequente Verfolgung dieser Inhalte ist .. Da scheinen teilweise echt die Zügel schlaff zu hängen .. die uns gemeldeten Seiten waren ausschließlich in den USA gehostet .. Und da will die Regierung uns jetzt ein Stopp-Schild davor stellen .. Sie glauben dann ja etwas getan zu haben .. </em><em>kotz</em>)</p>

<p><em>Um es nochmals deutlich zu sagen, Wir werden uns hier nicht zur Hilfspolizei machen lassen. Wenn Sie nochmals ein solches Anliegen haben, dann richten Sie dies bitte an die eco-<a title="eco Beschwerdestelle" href="http://www.internet-beschwerdestelle.de/" target="_blank">Internet-Beschwerdestelle</a>, an die Internetwache Ihrer örtlichen Polizei oder gehen Sie offen auf den <a title="AK Zensur" href="http://ak-zensur.de" target="_blank">AK Zensur</a> zu, der dann auch für entsprechende Publicity sorgen wird, um damit unser Ziel: &#8220;<strong>Löschen statt Sperren</strong>&#8221; voranzubringen.</em></p>

<p>viele Grüße
Christian Bahls; Vorstand MOGiS
MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleine Anfrage an die eco Beschwerdestelle</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/05/29/antwort-der-internet-beschwerdestelle/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2009/05/29/antwort-der-internet-beschwerdestelle/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 19:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemappe]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Opferschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mogis-verein.de/?p=1742</guid>
		<description><![CDATA[Worüber redet die Regierung eigentlich? Oder auch: INHOPE: Die freiheitliche Alternative zu Zugangssperren Wir wussten es ja schon etwas länger: Löschen funktioniert! Da das BKA dem Alvar Freude vom AK Zensur leider nicht glauben möchte, haben wir uns mit einem <a href="http://mogis-verein.de/2009/05/29/antwort-der-internet-beschwerdestelle/#more-1742'" class="more-link">more &#187;</a>
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<li><a href='http://mogis-verein.de/2009/06/26/kurze-meldung-an-den-anonymen-tipgeber/' rel='bookmark' title='Kurze Meldung an den anonymen Tipgeber .. #3'>Kurze Meldung an den anonymen Tipgeber .. #3</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860"><img class="alignright size-full wp-image-1288" title="Hier geht es zu Petition" src="http://mogis-verein.de/files/2009/05/stopp-petition-small.png?w=110" alt="Hier geht es zu Petition" /></a><span style="color:#000000;">Worüber redet die Regierung eigentlich?</span></h4>

<h4><span style="color:#000000;">Oder auch: INHOPE: Die freiheitliche Alternative zu Zugangssperren</span></h4>

<p>Wir wussten es ja schon etwas länger: <a title="Alvar Freudes Experiment zum Entfernen kinderpornographischer Angebote" href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html" target="_blank">Löschen funktioniert!</a></p>

<p>Da das BKA dem <a title="Odem.org Online-Demonstrations-Plattform für Menschen- und Bürgerrechte im digitalen Zeitalter" href="http://odem.org/" target="_blank">Alvar Freude</a> vom <a href="http://ak-zensur.de/">AK Zensur</a> leider nicht glauben möchte, haben wir uns mit einem Fragebogen an die eco Beschwerdestelle gewandt.</p>

<p>Dazu hier die Selbstdarstellung der <a title="eco Beschwerdestelle" href="http://www.internet-beschwerdestelle.de/" target="_blank">Internet-Beschwerdestelle</a>:</p>

<blockquote>Die von eco gemeinsam mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) betriebene Internet-Beschwerdestelle stellt sich der Aufgabe, rechtswidrige, insbesondere jugendmedienschutzrechtlich relevante Inhalte im Netz zu bekämpfen.</blockquote>

<blockquote>Dies tut sie eingebunden in das internationale Netzwerk von Beschwerdestellen INHOPE, und zwar mit beachtlichen Erfolgen. Gemäß Erhebungen einer der drei deutschen INHOPE-Mitgliedshotlines, werden etwa 80% aller Webseiten, die von ihr innerhalb des INHOPE-Netzwerkes weitergeleitet werden, innerhalb von 24 Stunden nach Meldung vom Netz genommen</blockquote>

<blockquote>Das ausschließlich aus Juristen zusammengesetzte Hotline-Team bei eco war im Jahr 2008 mit insgesamt 95.638 Beschwerdegegenständen befasst.</blockquote>

<p>Wir möchten Euch die Ergebnisse der Befragung nicht vorenthalten:</p>

<p>Sehr geehrte Frau/Herr ****,</p>

<p>bezugnehmend auf mein Telefonat mit Frau/Herr *****,
möchte Ich Ihnen folgende Fragen stellen.</p>

<p>Ich schlage vor, wir beschränken uns, wo möglich, auf Straftaten nach § 184b.</p>

<h3>1. Themenkomplex inländische Zusammenarbeit (LKA/BKA)</h3>

<ul>
    <li> Wie wird informiert?<em> (Also: erst LKA/BKA, dann Hostprovider?)</em></li>
    <li> Wenn der Hostprovider später informiert wird, gibt es Obergrenzen für die Verzögerung?<em> (z.B. wäre es wirklich fragwürdig, wenn die Exekutive illegale Inhalte über Wochen im Internet belässt um Konsumenten zu ermitteln, damit aber eigentlich die Verbreitung perpetuiert)</em></li>
</ul>

<blockquote>In aller Regel informieren wir bei begründeten Beschwerden über kinderpornographische Internetinhalte sowohl das BKA als auch den Hostprovider am gleichen Tag, <strong>auch wenn wir in der Regel zunächst das BKA informieren</strong>.</blockquote>

<p><strong>Nachfrage dazu an die Beschwerdestelle:</strong></p>

<ul>
    <li> Gibt es Fälle, in denen das BKA sie auffordert den Host-Provider nicht zu informieren?</li>
    <li> Wie lange dauert es dann, bis der Provider informiert wird?</li>
    <li> Wie lange dauert es dann, bis die Inhalte entfernt werden?</li>
    <li> Wie steht die Dauer des Verbleibs der Inhalte im Verhältnis zu den Fällen, in denen auch Sie oder Mitgleider INHOPEs tätig werden? (durch Information des Providers o.ä.)</li>
</ul>

<blockquote>Es gehört zu den <strong>Ausnahmefällen</strong>, wenn wir <strong>bei begründeten Beschwerden</strong> über kinderpornographische Inhalte <strong>nicht den Hostprovider informieren</strong>. <strong>In diesen Fällen übernimmt das BKA das Informieren der Provider</strong>. Zur Zeitspanne zwischen Mitteilung ans BKA und Mitteilung an den Provider bzw. zwischen Mitteilung an den Provider und Herunternahme der Inhalte können wir Ihnen in diesen Fällen mangels detaillierter Informationen keine Angaben machen.</blockquote>

<h3>2. Themenkomplex internationale Zusammenarbeit</h3>

<ul>
    <li> Wie ist die internationale Zusammenarbeit organisiert?</li>
    <li> Ist diese Zusammenarbeit Ihrer Erfahrung nach effizient?</li>
    <li> Wo sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten?</li>
    <li> Wie ist die Qualität der Zusammenarbeit mit der russischen Föderation?</li>
</ul>

<blockquote>eco gehört zu den Gründungsmitgliedern von <strong>INHOPE</strong> (<a title="INHOPE www.inhope.org" href="http://www.inhope.org" target="_blank">www.inhope.org</a>), der internationalen Dachorganisation von Beschwerdestellen. Zurzeit umfaßt das Netzwerk <strong>36 Beschwerdestellen aus 31 Ländern</strong>. Die Zusammenarbeit der INHOPE-Mitglieder ermöglicht den Mitgliedsbeschwerdestellen eine effektive und insbesondere zeitnahe Bearbeitung von Beschwerden. <strong>Erfahrungsgemäß werden gemeldete kinderpornographische Internetinhalte auch auf internationaler Ebene innerhalb von 12-36 Stunden offline genommen.</strong></blockquote>

<blockquote>Seit Mai 2009 gehören auch zwei russische Beschwerdestellen zu den INHOPE-Mitglieder. <strong>Bisher haben wir in der Zusammenarbeit mit diesen Beschwerdestellen gute Erfahrungen gemacht.</strong></blockquote>

<h3>3. Themenkomplex Geschwindigkeit</h3>

<ul>
    <li> Nachdem eine Meldung über einen rechtwidrigen Inhalt an die zuständige Behörde gegangen ist, kontrollieren sie (mit einem automatischen Verfahren) die Abschaltung der Inhalte?</li>
    <li> Wie sind Ihre Erfahrungen mit den Reaktionszeiten?</li>
</ul>

<blockquote>Die <strong>deutschen Hostprovider</strong> reagieren in aller Regel ausgesprochen schnell auf Hinweise zu kinderpornographischen Inhalten. <strong>Binnen weniger Stunden (keine 12 Stunden) sind entsprechende Inhalte offline.</strong></blockquote>

<h3>4. Themenkomplex Verbreitungswege</h3>

<p>Ihre Beschwerdestelle sammelt nach folgenden Kategorien getrennt Beschwerden: &#8220;WWW&#8221;, &#8220;E-Mail, Spam&#8221;, &#8220;Tauschbörsen, P2P&#8221;, &#8220;Chat&#8221;, &#8220;Newsgroup&#8221;, &#8220;Diskussionsforum&#8221; , &#8220;Mobile Inhalte&#8221; (mögen sie dies erklären?), &#8220;Sonstiges&#8221;.</p>

<ul>
    <li> Wie verteilen sich die Beschwerden für Inhalte nach §184b auf diese Verbreitungswege?</li>
</ul>

<blockquote>Entsprechende Beschwerden erhalten wir in Bezug auf alle Internetdienste.</blockquote>

<p>Bekannt war uns weiterhin bisher:</p>

<blockquote>Die Beanstandungen bezogen sich auf die folgenden Tatbestände/Problemkreise: Kinderpornografie: 2.562, freizügängliche Erwachsenenpornographie: 116.

<strong>Von den 2.562 Beschwerden über Kinderpornografie betrafen 449 den Dienst WWW.</strong></blockquote>

<p>Dazu beachte man hier vielleicht, dass im Jahr 2008 die Zahl aller Beschwerden 95.638 war.</p>

<p><strong>Dazu unsere Nachfrage an die eco Beschwerdestelle:</strong></p>

<ul>
    <li> Können Sie dies bitte in Zahlen auflösen? Uns würden insbesondere P2P, Foren, Chat, Newsgroups interessieren. Ebenso finden Wir interessant, wie oft §184b-Spam gemeldet wird.</li>
</ul>

<blockquote>Wie Ihnen bereits bekannt ist, betrafen 449 von 2.562 Beschwerden über Kinderpornographie Dienste des WWW. Die übrigen Beschwerden betrafen die übrigen Dienste, also Usenet und E-Mail.</blockquote>

<h3>5. Themenkomplex Inhalte</h3>

<ul>
    <li> Können Sie auch mitteilen wie die Verteilung für dokumentierten §§ 176, 176a und <em>(oh gott)</em> 176b sind?<em> (Wir zielen hier auf die Schwere der dargestellten Tat ab, ebenso würde uns interessieren, ob der Verbreitungsweg mit der Schwere der dokumentierten Tat korreliert)</em></li>
    <li> <strong>Ist der INHOPE und/oder der eco-Beschwerdestelle jemals glaubhaft ein dokumentierter §176b gemeldet worden?</strong> <em>(oh gott, oh gott ich möchte es nicht hoffen)</em></li>
</ul>

<blockquote><strong>Fälle des § 176b StGB sind uns &#8211; zum Glück &#8211; nicht bekannt. </strong>Im Übrigen betreffen die bei uns eingehenden Beschwerden kinderpornographische Inhalte &#8216;aller Art&#8217;.</blockquote>

<p><strong>Nachfrage unsererseits:</strong></p>

<ul>
    <li> Erheben Sie bei §184b die Schwere der dargestellten Straftat?</li>
    <li> Mögen Sie uns an Zahlen teilhaben lassen?</li>
</ul>

<blockquote>Die Schwere der dargestellten Straftat wird von uns nicht statistisch erfasst. Informationen hierzu kann ich Ihnen daher nicht zukommen lassen.</blockquote>

<p>Ein paar kleine Nachsätze zu INHOPE <a title="INHOPE www.inhope.org" href="http://www.inhope.org" target="_blank">www.inhope.org</a>, um die Relationen, auf denen eine Zusammenarbeit geschieht zu verdeutlichen:</p>

<blockquote>eco ist Gründungsmitglied von INHOPE, der internationalen Dachorganisation von Beschwerdestellen, die im Rahmen des EU Safer Internet Programmes 1999 zur Koordination eines Netzwerkes von Beschwerdestellen ins Leben gerufen wurde.

Zur Zeit umfaßt das Netzwerk 36 Beschwerdestellen aus 31 Ländern. <strong>Weltweit ist INHOPE (<a title="INHOPE www.inhope.org" href="http://www.inhope.org" target="_blank">www.inhope.org</a>) die führende Organisation, die durch internationale Weiterleitung von Nutzerbeschwerden rechtswidrige Inhalte im Ursprungsland auch mit Hilfe der Strafverfolgungsbehörden bekämpft.</strong> INHOPE bietet ferner regelmäßiges Training für Mitarbeiter von Beschwerdestellen sowie zahlreiche Foren zum fachlichen Austausch der Mitglieder untereinander.

INHOPE-Beschwerdestellen erhalten jährlich mehr als 500.000 Hinweise auf rechtswidrige und schädliche Inhalte im Internet. <strong>Insgesamt haben INHOPE-Mitglieder bereits mehr als 3 Millionen Beschwerden bearbeitet. </strong>Durchschnittlich ca. 7000 Meldungen werden weltweit monatlich an die Polizei weitergeleitet.

Gemäß Erhebungen von jugendschutz.net, einer der drei deutschen INHOPE-Mitgliedshotlines, werden etwa <strong>80% aller Webseiten</strong>, die von jugendschutz.net innerhalb des INHOPE-Netzwerkes weitergeleitet werden, <strong>innerhalb von 24 Stunden nach Meldung vom Netz genommen</strong> (Notice &amp; Takedown).

<strong>Eine Koordinierung über Interpol dauert erheblich länger, teilweise bis zu einem halben Jahr.</strong>

<strong>Der weitaus größte Teil der Länder, in denen rechtswidrige und schädliche Inhalte gehostet werden, ist mit INHOPE-Beschwerdestellen ausgestattet.</strong> Das Netzwerk wächst seit 2008 jährlich um 6 &#8211; 8 Beschwerdestellen (Stand gemäß Bewerbungen und Zielvorgaben für 2010)</blockquote>

<p>Ich denke mit diesen Zahlen und Hintergrundinformationen ist es jetzt an der Zeit mal ein paar ernste Fragen ans BKA zu richten.</p>

<p>Überhaupt scheint es so, dass man, wenn man diese Missbrauchsdokumentation wirklich zeitnah entfernt und strafverfolgt wissen möchte, sich in Deutschland eben gerade nicht an das BKA wenden sollte.</p>

<p>Christian; Vorstand MOGiS</p>

<p>MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren</p>

<p><em>Achso, Man kann diese Artikel wie immer auch </em><em><strong><a title="Zum Weiterzwistchern :)" href="http://twitter.com/home/?status=RT @mogisverein: einigen Sperrgegnern leider noch unbekannt: http://bit.ly/inhope Antworten der Internet-Beschwerdestelle %23zensursula" target="_blank">weiterzwitschern</a></strong>:)</em></p>

<p><em>PS: Rund um MOGiS war es die letzten Tage ja etwas ruhig. Dazu können wir nur sagen: auch wir waren am Mittwoch in Berlin und haben mal ein bischen Bundespolitik geschnuppert.</em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handeln statt Wegschauen: Löschen statt Sperren!</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/05/13/handeln-statt-wegschauen-loeschen-statt-sperren/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2009/05/13/handeln-statt-wegschauen-loeschen-statt-sperren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 18:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mogis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mogis-verein.de/?p=1490</guid>
		<description><![CDATA[Das soll unser Motto sein! Deswegen: zeichne die Petition mit! -&#62; und weitersagen:) Related posts: Bundesweite Demonstration &#34;Löschen statt Sperren&#34; Grundgesetz lesen Nägel mit Köpfen (Update!)
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			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color:#000000;"><strong><em>Das soll unser Motto sein!</em></strong></span></h4>

<p><em>Deswegen: <a title="Zeichne mit!" href="http://zeichnemit.de/" target="_blank">zeichne</a> <a title="Die Online Petition zu Internetsperren" href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank">die Petition</a> <a title="Zeichne mit!" href="http://zeichnemit.de/" target="_blank">mit</a>! -&gt; und </em><em><strong><a title="Zum Weiterzwistchern :)" href="http://twitter.com/home/?status=RT+@mogisverein+Handeln+statt+Wegschauen:+Löschen+statt+Sperren!+das+soll+unser+Motto+sein:+http://bit.ly/loeschen-statt-sperren+%23zensursula" target="_blank">weitersagen</a></strong>:)</em></p>
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		<title>Ausnahmeregelungen ..</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/04/20/ausnahmeregelung/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 14:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten es ja schon orakelt: Es wird Ausnahmeregelungen bei der Einrichtung der DNS-Manipulationen geben: Provider mit weniger als 10.000 zahlenden Kunden sind von den Verträgen ausgenommen. Das schliesst jetzt ja so ziehmlich jede deutsche Universität oder auch andere Öffentliche <a href="http://mogis-verein.de/2009/04/20/ausnahmeregelung/#more-576'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten es ja schon <a title="Ich muss gerade mal etwas egophil sein :)" href="http://mogis-verein.de/2009/04/15/dpa-pressemitteilung/" target="_blank">orakelt</a>: Es wird Ausnahmeregelungen bei der Einrichtung der DNS-Manipulationen geben:</p>

<p>Provider mit weniger als 10.000 zahlenden Kunden sind von den Verträgen ausgenommen.</p>

<p>Das schliesst jetzt ja so ziehmlich jede deutsche Universität oder auch andere Öffentliche Einrichtung aus.</p>

<p>Ist ja eigentlich auch verständlich: Wer will denn schon, dass die Liste tagesaktuell leaked (was sie ja wohl auch tun würde, bei so einem großen Kreis an Geheimnisträgern).</p>

<p>Na das wäre ja erst mal nett für die echten Konsumenten: da macht man ein Diff und gleich kann man sehen, wo es vielleicht neues tolles Material gibt.</p>

<p>Wann fängt die Bundesregierung an, zu begreifen, dass das Material zuerst bei den Inhalte-Anbieter bekämpft werden muss, nicht beim Konsumenten. Wenn diese Bilder gar nicht erst in&#8217;s Netz gelangen, können sich dort auch gar nicht konsumiert werden.</p>

<p>Ja, Klar: Natürlich ist das Sisyphos-Arbeit. So bekommen Sie vielleicht aber gleich mal ein paar richtige Verbrecher (nach Definition des StGB), nämlich die Leute die diesen &#8220;dokumentierten Missbrauch&#8221; an den Kindern begehen!</p>

<p>Um an die Inhalte-Anbieter ranzukommen braucht es wahrscheinlich einer ganzen Menge klassischer Polizei-Arbeit. Die lässt sich nicht ausschließlich  mit neuer Technologie bewältigen.</p>

<p>Ehrlich gesagt tut uns in diesem Zusammenhang das BKA und auch die LKAs leid, die müssen die Quoten bringen, die die Politik verspricht. Die Polizei sitzt da richtig zwischen den Stühlen. Dies hat teilweise abstruse Folgen, da werden dann so viele Verdächtige ermittelt, dass einige Staatsanwaltschaften sämtliche Verfahren einstellen, weil sie überlastet sind. Oder auch, wie gerade geschehen, bei eine Beschlagnahmung nicht alle Rechner mitgenommen werden (wenn jemand die Quelle kennt wäre das nett). Weil man die nämlich alle gar nicht untersuchen kann, <a title="2 Jahre Rückstau an zu untersuchenden Rechnern" href="http://mogis-verein.de/2009/04/16/kommentar-zu-herrn-vogts-darstellungen/" target="_blank">wie uns Herr Vogt so schön deutlich demonstriert hat</a>.</p>

<p><em>(Achtung Ihr Lieben Übereifrigen Staatsanwaltschaften: Hier kommt jetzt gleich ein wenig Sarkasmus, Ja, bitte nicht die Rechner beschlagnahmen, die brauchen Wir zum Arbeiten! Ja, Danke!</em>)</p>

<p>Als Konsument solchen Materials sollten Sie jetzt vielleicht in Betracht ziehen, eine Anstellung an einer Universität zu erlangen oder  in ein Beamtenverhältnis in der öffentlichen Verwaltung übernommen zu werden.</p>

<p>Vielleicht werden Sie auch einfach Abgeordneter, vielleicht ja einer Pädophilenpartei, bei geschätzten potentiellen 220.000 Konsumenten sollte es ja kein Problem sein, wenigstens genug Stimmen für die Unterschriftenliste zu bekommen ..</p>

<p>Obwohl, stimmt schon, die unterschreibt Ihnen keiner .. Also vielleicht doch lieber eine bürgerliche Partei, da soll ja neulich auch ein Platz freigeworden sein .. Und nein, wir meinen gerade nicht den in der SPD .. In der anderen großen Volks-Partei geht sowas nämlich deutlich dezenter ab. Naja, war vielleicht nicht so profiliert der Typ.</p>

<p>Oder wie wäre es mit dem JaBeiUnsGibtsDieScheisseNoch_WirHabenAuchMax9999Kunden-Provider .. bei dem könnten Sie es auch noch versuchen!</p>

<p>Over and Out</p>
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		<title>Eine Verfolgung ist möglich!</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/04/16/eine-verfolgung-ist-moglich/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 07:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemappe]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der Leser des scusiblog&#8216;s, Rochus Wessels, hat sich die Sperrlisten, die nach Serverstandorten analysiert wurden, genommen und die Länder nach juristischer Verfolgbarkeit von dokumentierten Kindesmissbrauch und dessen Verteilung und Verbreitung analysiert: Eine Verfolgung ist möglich! Eigentlich ein ganz gutes <a href="http://mogis-verein.de/2009/04/16/eine-verfolgung-ist-moglich/#more-274'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Leser des <a title="Scusi's Weblog" href="https://scusiblog.org/" target="_blank">scusiblog</a>&#8216;s, <em>Rochus Wessels</em>, hat sich die Sperrlisten, die nach Serverstandorten analysiert wurden, genommen und die Länder nach <strong>juristischer Verfolgbarkeit</strong> von <strong>dokumentierten Kindesmissbrauch</strong> und dessen Verteilung und <strong>Verbreitung</strong> <a title="Eine Verfolgung ist möglich!" href="https://scusiblog.org/?p=1246" target="_blank">analysiert</a>:</p>

<blockquote><a title="Eine Verfolgung ist möglich!" href="https://scusiblog.org/wp-content/uploads/2009/04/kp-gesetze-101.pdf" target="_blank">Eine Verfolgung ist möglich!</a></blockquote>

<p>Eigentlich ein ganz gutes Komplement zu unserem Artikel: &#8220;<em><a href="../2009/04/13/moeglichkeiten-der-rechtlichen-verfolgung/">Möglichkeiten der rechtlichen Verfolgung</a></em>&#8220;.</p>

<p>viele Grüße</p>

<p>Christian; MOGIS</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Möglichkeiten der rechtlichen Verfolgung</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2009/04/13/moeglichkeiten-der-rechtlichen-verfolgung/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2009/04/13/moeglichkeiten-der-rechtlichen-verfolgung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 11:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.B</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Regierung behauptet ja nun die Inhalte auf diesen Servern nicht anders als mit DNS-Sperren verfolgen zu können. Um diese Aussage zu widerlegen haben Wir nun die Studie ... zu Rate gezogen.  Es ergibt sich dann folgendes Bild (sicherer Drittstaaten) <a href="http://mogis-verein.de/2009/04/13/moeglichkeiten-der-rechtlichen-verfolgung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da sich ja der Inhalt der Sperrliste in Deutschland eng an der norwegische Liste orientieren soll, haben Wir mal die Gelegenheit genutzt, und mit Hilfe von GeoIP die Server auf der norwegischen Sperrliste lokalisiert, und dann die Anzahl der Server pro Land (logarithmisch)farblich kodiert.</p>

<p>Dabei ergibt sich ähnlich wie bei <a title="Scusis Weblog Charts" href="https://scusiblog.org/?p=850" target="_blank">scusi</a>, folgendes <a title="Google Charts" href="http://chart.apis.google.com/chart?cht=t&amp;chs=440x220&amp;chtm=world&amp;chco=FFFFFF,80FFFF,000000&amp;chd=t:1,1,1,1,1,1,1,1,10,10,10,16,16,16,20,23,26,30,30,34,35,38,49,51,56,58,58,60,61,61,70,100&amp;chld=ARBRITLVMXROSKTHTRBYTWDKESPAFRBSCNBZHKAUJPUASECZGBPTKRDERUCANLUS&amp;chf=bg,s,EAF7FE" target="_blank">Bild</a>:</p>

<div id="attachment_124" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-124" title="Herkunft (norwegische Sperrliste)" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/cp_from.png" alt="Herkunft (norwegische Sperrliste)" width="440" height="220" /><p class="wp-caption-text">Herkunft der Einträge auf der norwegischen Sperrliste (Welt)</p></div>

<p>[US:1292, NL:146, CA:79, RU:75, DE:69, KR:62, PT:61, GB:54, CZ:37, SE:32, UA:15, JP:12, AU:11, HK:8, BZ:8, CN:6, BS:5, FR:4, PA:3, ES:3, DK:3, TW:2, BY:2, TR:1, TH:1, SK:1, RO:1, NO:1, MX:1, LV:1, IT:1, BR:1, AR:1; der eine Server in NO ist der TestServer von kripos.no]</p>

<p>Für Europa nochmals in höhere Auflösung:</p>

<div id="attachment_146" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-146" title="Herkunft in Europa" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/cp_from_europe.png" alt="Herkunft in Europa" width="440" height="220" /><p class="wp-caption-text">Herkunft der Einträge auf der norwegischen Sperrliste (Europa)</p></div>

<p>Die Regierung behauptet ja nun die Inhalte auf diesen Servern nicht anders als mit DNS-Sperren verfolgen zu können. Um diese Aussage zu widerlegen haben Wir nun die Studie &#8220;<a title="CP Legal Study" href="http://www.icmec.org/en_X1/pdf/ModelLegislationFINAL.pdf" target="_blank">Child Pornography: Model Legislation &amp; Global Review</a>&#8221; (angefertigt im Jahr 2005 vom International Centre for Missing &amp; Exploited Children), zu Rate gezogen.</p>

<p>Die Studie begutachtet die Rechtslage bezüglich dokumentierten Missbrauchs (Kinderpornographie) in den 184 Interpol-Staaten.</p>

<p>Wir haben nun die Liste der in der Studie erwähnten Länder nach folgenden Kriterien begutachtet:</p>

<ol>
    <li>Gibt es eine Gesetzgebung welche Kinderpornographie verfolgt?</li>
    <li>Gibt es zusätzlich Straftatsbestände unter Einbezug eines Computers <strong><span style="text-decoration:underline;">oder</span></strong></li>
    <li>Ist schon der Besitz strafrechtlich verfolgbar?</li>
</ol>

<p><em>(Diese Kriterien haben Wir so gewählt, da dann eine Aussicht auf eine erfolgreiche Verfolgung der Inhalte in diesen Ländern besteht.)</em></p>

<p>Es ergibt sich dann folgendes <a title="Karte von Google Charts" href="http://chart.apis.google.com/chart?cht=t&amp;chs=440x220&amp;chtm=world&amp;chd=t:1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1&amp;chco=FFFFFF,80FF80,FF0000,0000FF&amp;chld=ADAMAWAUATBBBEBTBABRBNBGCACLCNCOHRCYCZDKSVEEFIFRDEGRHNHKHUISIEILITJPKRLVLILTLUMKMGMTMUMXMANLNZNOPAPGPYPEPLPTQARORSRUSKSIZAESLKSECHTOTNTRUAGBUSUYVE&amp;chf=bg,s,EAF7FE" target="_blank">Bild</a>:</p>

<div id="attachment_129" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-129" title="Verfolgung möglich" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/cp_pross_adeq4.png" alt="Länder in denen eine Verfolgung möglich ist" width="440" height="220" /><p class="wp-caption-text">Interpolstaaten in denen eine Verfolgung möglich ist (Welt)</p></div>

<p><em>(Wir haben die russische Föderation zur Liste der &#8220;sicheren Drittstaaten&#8221; hinzugenommen, da im Rahmen der G8 eine Zusammenarbeit auf diesem Gebiet stattfindet)</em></p>

<div id="attachment_147" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-147" title="Verfolgung in Europa möglich" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/cp_pross_adeq_europe.png" alt="Verfolgung in Europa möglich" width="440" height="220" /><p class="wp-caption-text">Interpolstaaten in denen eine Verfolgung möglich ist (Europa)</p></div>

<p><em>(Naja, Weißrussland ist ja nicht nur in dieser Hinsicht ein Ausnahme)
</em></p>

<p>Für diejenigen, die es interessiert, zeigt die folgende Karte in welchen Ländern überhaupt entsprechende Strafnormen existieren. (Kriterium 1)</p>

<div id="attachment_122" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-122" title="Länder mit entsprechender Gesetzgebung" src="http://mogis-verein.de/files/2009/04/cp_pross.png" alt="Länder mit entsprechender Gesetzgebung" width="440" height="220" /><p class="wp-caption-text">Interpolstaaten in denen entsprechende Strafnormen existieren.</p></div>

<p>Die jeweiligen Listen der Länder finden sich <a title="Länder mit Gesetzgebung" href="http://mogis-verein.de/files/2009/04/laender_mit_gesetzgebung_bezueglich_184b.pdf" target="_blank">hier</a> und <a title="Länder mit u.E. ausreichender Gesetzgebung" href="http://mogis-verein.de/files/2009/04/laender_mit_ausreichender_gesetzgebung_bezueglich_184b.pdf" target="_blank">hier</a>. (leider als PDF, WordPress ließ Uns keine TXT-Dateien hochladen)</p>
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