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	<title>MOGiS e.V. - Eine Stimme der Vernunft &#187; Reaktionen</title>
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		<title>Der Umgang mit vertraulichen Informationen, netzwerkB und seine Kommentarfunktion</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2012/01/30/ein-leak-netzwerkb-und-seine-kommentarfunktion/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Bahls]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einigen Besuchern unseres Blogs ist vielleicht verwundert aufgefallen, dass unsere Stellungnahme zur Jour Fixe am 27.1.2012 (in der wir den Vorschlag der Etablierung eines Klagerechtes für Betroffene nach Ende der Verjährungsfrist machen) zuerst bei netzwerkB auftauchte und dann bei uns. <a href="http://mogis-verein.de/2012/01/30/ein-leak-netzwerkb-und-seine-kommentarfunktion/#more-'" class="more-link">more &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einigen Besuchern unseres Blogs ist vielleicht verwundert aufgefallen, dass <a href="/2012/01/27/stellungnahme-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen/" title="MOGiS e.V. Stellungnahme zur Jour Fixe am 27.1.2012" target="_blank">unsere Stellungnahme zur Jour Fixe am 27.1.2012</a> (in der wir den Vorschlag der Etablierung eines Klagerechtes für Betroffene nach Ende der Verjährungsfrist machen) zuerst bei netzwerkB auftauchte und dann bei uns.<span id="more-5780"></span></p>

<p>Wir haben dem netzwerkB am 26.1.2012 unsere Stellungnahme mit der Bitte um Vertraulichkeit zugesendet:</p>

<blockquote>
<p>
Lieber Norbert,<br />&nbsp;Liebe *****<br />&nbsp;&nbsp;Liebe *****<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;Liebe *****
</p><p>
anbei eine Stellungnahme, die wir morgen so geben werden.
</p><p>
Bitte sagt mir, was Ihr von der von mir vorgezeichneten Kompromisslinie haltet. 
</p><p>
Achso: Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du, falls Du etwas darüber veröffentlichen möchtest, die Sperrfrist (morgen 14h00) einhälst.
</p><p>
viele liebe Grüße aus Brüssel<br />&nbsp;&nbsp;Christian
</p></blockquote>

<p>Leider scheint das netzwerkB nichts dagegen zu haben, Inhalte privater Mails ohne Rücksprache im Blog zu veröffentlichen und in einem Newsletter auf ein solch kontroverses Leak hinzuweisen.</p>

<p>Nachdem ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass unsere Stellungnahme im Blog von netzwerkB einzusehen ist, habe ich dort einen Kommentar abgesetzt:</p>

<blockquote><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/26/mogis-e-v-gegen-aufhebung-der-verjahrungsfristen/comment-page-1/#comment-41296" title="Der erste nicht veröffentlichte Kommentar (toter Link)" target="_blank">Eingereicht am 26.01.2012 um 18:37</a>&nbsp;<em>(toter Link)</em><br />Norbert,
<p>
Du hast mir mal zugesagt, dass Du nichts gegen meinen Wunsch veröffentlichst ..
</p><p>
Ich habe Dich explizit darauf hingewiesen, dass dies ein Dokument ist, welches eine Diskussionsgrundlage sein soll .. Zudem war das Dokument mit einer Sperrfrist versehen ..
</p><p>
Dein Verhalten zeigt mir einmal mehr, dass man mit Dir nicht vertrauenswürdig zusammen arbeiten kann.
</p><p>
Deine Echochamber wird Dir mal wieder applaudieren, hier hast Du aber gerade einen Fürsprecher verloren.
</p><p>
Christian
</p><p>
PS: Ich bestehe darauf, dass Du die Absprache einhälst, unter der ich Dir diese Stellungnahme zugänglich gemacht habe und diesen Artikel nicht vor der Sperrfrist zugänglich machst .. Würde mich echt interessieren, wie Deine Medienpartner auf Dein Gebahren reagieren
</p></blockquote>

<p>Da in dem Artikel behauptet wurde die SPD hätte sich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen ausgesprochen (was nicht der Fall ist, die SPD hat auf Ihrem Parteitag beschlossen den Antrag in die Fraktion zurückzuüberweisen) fügte ich noch folgenden Kommentar hinzu:</p>

<blockquote><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/26/mogis-e-v-gegen-aufhebung-der-verjahrungsfristen/comment-page-1/#comment-41297" title="Der zweite nicht veröffentlichte Kommentar (toter Link)" target="_blank">Eingereicht am 26.01.2012 um 18:42</a>&nbsp;<em>(toter Link)</em><br />Zudem kennst Du ja vielleicht meine Einschätzung zum Beschluss der SPD ..
<p>
Du hast Dich über den Tisch ziehen lassen .. Dass das Teil in den Ausschüssen versanden soll ist offensichtlich .. Dass Du hier Deinen Fans etwas anderes suggerrierst finde ich erbärmlich ..
</p><p>
Denn mal ehrlich: Wo ist denn der Antrag gerade? Wer bearbeitet ihn gerade? ..
</p><p>
Norbert, wach auf!
</p></blockquote>

<p>Generell schwingt in den Kommentaren der Eindruck mit, wir würden die berechtigten Ansprüche von Betroffenen auf Gerechtigkeit vereiteln wollen, um dem zu entgegnen stellte ich noch folgenden Kommentar ein:</p>

<blockquote><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/26/mogis-e-v-gegen-aufhebung-der-verjahrungsfristen/comment-page-1/#comment-41300" title="Der dritte nicht veröffentlichte Kommentar (toter Link)" target="_blank">Eingereicht am 26.01.2012 um 19:02</a>&nbsp;<em>(toter Link)</em><br />wer lesen kann ist übrigens klar im Vorteil:
<p>
“Wir verstehen natürlich jede(n) Betroffene(n) der oder die sich nach so langer Zeit eine Wiedergutmachung wünscht – Wir glauben nur nicht daran, dass Rache dabei langfristig hilft. Denn selbst wenn das Hauptverfahren mit einer Verurteilung endet (was nach mehreren Jahrzehnten eher unwahrscheinlich erscheint), so muss man doch trotzdem einen Weg finden mit der eigenen Betroffenheit ein halbwegs würdevolles Leben zu führen.”
</p><p>
“Wir denken man muss an dieser Stelle auch aufpassen nicht unerfüllbare Erwartungen bei Betroffenen zu wecken, möchten aber als Kompromiss anregen, in Betracht zu ziehen, die Straftat nach Ende der regulären Verjährungsfrist auf Antrag des oder der Betroffenen zu verfolgen.”
</p><p>
das dokument richtet sich auch nicht vorwiegend an netzwerkb, sondern an den jour fixe morgen.
</p><p>
aber so kann man nicht arbeiten, in eurer blinden wut schlag ihr soviel kaputt und verliert so unnötig verbündete
</p><p>
christian
</p></blockquote>

<p>PS: Norbert Denef hat uns die Ablehnung der Kommentare am Montag dem 30.01.2012 kommuniziert. Eine Genehmigung seine Ablehnungsgründe zu veröffentlichen haben wir bisher nicht erhalten.</p>
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		<title>Aus den Kommentaren</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2011/12/15/aus-den-kommentaren/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2011/12/15/aus-den-kommentaren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Jay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[by Laura Manchmal erreichen uns Kommentare, die wir aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen können, bei denen wir aber gerne eine Antwort geben würden. Eine Antwort auf eine Anfrage zum Thema &#8220;Tatort Deutschland&#8221;, einer Sendung des Senders RTL, würde dann so <a href="http://mogis-verein.de/2011/12/15/aus-den-kommentaren/#more-'" class="more-link">more &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>by Laura</em></p>

<p>Manchmal erreichen uns Kommentare, die wir aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen können, bei denen wir aber gerne eine Antwort geben würden.</p>

<p>Eine Antwort auf eine Anfrage zum Thema &#8220;Tatort Deutschland&#8221;, einer Sendung des Senders RTL, würde dann so aussehen (der Original-Kommentar wurde unten anonymisiert angehängt):</p>

<p><span id="more-5627"></span></p>

<p>Sehr geehrter Kommentator,</p>

<p>leider können wir Ihren Kommentar aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen.</p>

<p>Zunächst einmal möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der Verein MOGiS e.V. nichts mit der Sendung gemein hat und wir uns von den dort getroffenen Aussagen distanzieren.</p>

<p>Wir haben uns sehr kritisch mit der Sendung Tatort Deutschland auseinandergesetzt und wir sehen die Haltung, die dort an den Tag gelegt wird, als sehr bedenklich an.</p>

<p>Ich würde Ihnen gerne erklären, wieso wir das so sehen:</p>

<p>Einerseits legt die Sendung den Fokus auf den Täter, sie erzählt von den Tätern, sie stellt sie völlig in den Vordergrund. Allerdings: Einen Täter würde es ohne Opfer aber nicht geben. Wer kümmert sich darum? Wird darauf geachtet, dass etwaigen Opfern durch die &#8220;Berichterstattung&#8221; nicht noch mehr Schaden zugefügt wird? Wird mit angemessener Rücksicht für das Opfer berichtet? Kommt es als Person überhaupt vor? Sie haben doch völlig Recht, wenn Sie sagen, dass niemand es verdient hat, missbraucht zu werden.</p>

<p>Das alles kann man ohne Probleme mit &#8220;nein&#8221; beantworten. Durch den Fokus auf den Täter wird das Opfer völlig ausgeblendet. Und das ist doch das, was jedes Opfer tagtäglich erleben muss. Wenn erzählt wird &#8220;ich wurde missbraucht&#8221; oder &#8220;ich wurde geschlagen&#8221;, dann ist die erste Reaktion immer, den Täter zu verdammen. Das Opfer wird <strong>vielleicht</strong> noch einmal gefragt, wie es geht, das war es aber auch schon.</p>

<p>Das zieht sich durch die gesamte Gesellschaft: Die Opfer werden ausgeblendet, es gibt sie de facto nicht: Die Politik fordert strengere Strafen für Täter, aber keiner kommt auf die Idee mal mehr Hilfen für Opfer zu fordern. In den Foren häufen sich die Lynchkommentare, aber keiner fordert, dass die Opfer entschädigt werden müssen. Es werden wissenschaftliche Täterstudien angefertigt, aber kaum welche darüber, in welcher Welt denn die Betroffenen leben. Dabei haben sie völlig Recht: Niemand hat es verdient, so etwas zu erleben.</p>

<p>Solange sich das nicht ändert, solange unsägliche Sendungen wie &#8220;Tatort Deutschland&#8221; ihren Sendemüll ungestraft verbreiten können, solange wird sich auch für die Betroffenen nicht wirklich etwas verbessern.</p>

<p>In der Hoffnung, dass ich Ihnen unseren Standpunkt etwas näherbringen konnte, verbleiben wir</p>

<p>Mit freundlichen Grüssen</p>

<p>Ihre Laura
/&gt; MOGiS e.V.</p>

<hr />

<blockquote>Guten Tag, Gestern den 12.12.2011 schaute ich mir Ihre Sendung Tatort Deutschland an. Ihre Sendung ist sehr gut!

Das Thema Beschäftigt mich sehr, ich finde dieses Thema über Sexueller Missbrauch ist meiner Meinung nach noch zu wenig in den Medien. Es sollte nicht so spät kommen, es sollten auch Jugendliche und Kinder sehen, denn in der Pubertät versteht man die Eltern nicht, warum diese so panisch sind und sich Sorgen machen. Anstatt über Schmink Tipps oder anderes sollte dies Berichtet werden. Ich bin selber ein Opfer gewesen, es dauerte Paar Jahre bis ich etwas sagte. Es war ein Mitglied der Familie, und ich war erst 9 als es anfing und dauerte paar Jahre an. Mit 13 haute ich ab und wohnte im Heim paar Wochen, im Heim konnte ich erst nicht bleiben, weil ich keine Deutsche bin und musste zurück nach Hause. Zu Hause blieb ich nicht, ich schlief auf den Parkbänken und irgendwann wurde ich doch im Heim aufgenommen. Ich hatte keine Lust mehr auf Schule. Meine Familie zerbrach, denn keiner Glaubte mir. Mein Täter hat nur eine Bewährungsstrafe bekommen, weil er es zugegeben hat. Ist das Gerecht? Wir OPFER sind für das ganze Leben bestraft! Die Täter nur Bewehrungsstrafe oder kurze Haftstrafe und danach frei! Wir sind nach so einer Tat nie Frei. Immer werden wir damit konfrontiert, ob im Alltag oder manchmal im Schlaf. Das ist egal ob man es aufarbeitet hat, das vergisst man NIE!!!

In Deutschland läuft was schief. Wir Bürger sollten gefragt werden, wie hoch solche Strafen für solche Täter sein sollten und ob wir mit denen Leben wollen! Volksbefragung!!! Anschein müssen wir es hinnehme, das sowas geduldet wird.

Die Menschen, die diese Gesetze machen, können es nicht nachvollziehen, weil Sie es selber oder im nahen Umfeld nicht erlebt haben. Wenn dies irgendwann passiert, werden die Gesetze härter.

Einem Opfer wird die Kindheit, Würde, Seele, Vertrauen, Glauben, und Selbstbewusstsein genommen. Und was wird den Tätern weg genommen? Meiner Meinung nach Nichts.

Warum bekommt der Täter das Recht nach einer Tat normal zu leben? Das Opfer hat das Recht nicht mehr ein Normales Leben zu führen. Wo ist die Gerechtigkeit?

Ich habe es erlebt, und kenne auch andere Opfer.

Warum wird unterschieden zwischen leichten Missbrauch, Schweren Missbrauch, Vergewaltigung? Das alles ist Verboten und Zerstört das Opfer.

Jetzt bin ich 23 und habe selber eine Tochter von fast 2 Jahren. Ich will nicht, dass Sie das gleiche Schicksal erleben muss, weil die Politiker sich nicht auf wichtige Sachen konzentrieren wollen.

Den schon in den Medien (Internet) wird einem Vorgelebt, das Vater und Tochter Sex haben könne sowie Mutter und Sohn. Oder das sei Normal Vergewaltigt und erniedrigt zu werden.

Ich hab mir verschiedene Pornografische Seiten angeschaut. Fast auf jeder ist sowas zu sehen. Es ist auch normal sich Mädchen an zu gucken, die sich als Teenies ausgeben und freiwillig oder gezwungen Sex zu machen. Diese Frauen sehen Tatsächlich auch aus wie 13-15 Jahre.

Deutschland und die Gesellschaft unterstützen doch solche Fantasien von Missbrauch und Vergewaltigungen zu Vergehen, das wird doch einen Vorgelebt. Irgendwann reicht das gucken nicht mehr. Und dann?

Wenn Kinder sowas schauen, dann denken diese, dass es normal ist.

Keiner hat es Verdient so etwas zu erleben!</blockquote>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
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