Im Verein MOGiS e.V. haben sich direkt und indirekt Betroffene sexuellen Missbrauchs zusammengeschlossen um ihren Interessen eine Stimme zu geben. MOGiS e.V. begleitet kritisch die Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen in den Themenkreisen Sexueller Kindesmissbrauch, sowie der Netz- und Bürgerrechtspolitik.
Hier sind einige Artikel zu aktuellen Themen, die uns bewegen:
3 Jahre nach unserem ersten öffentlichen Auftritt (re:publica 2009, beim Vortrag von Alvar Freude zu Internetsperren) wird es Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen.
Mit “MOGiS und Freunde” wollen wir versuchen den Aufkleber “Opferverein” loszuwerden, denn dieser lastet wie ein Betondeckel auf uns und unserer Arbeit und nimmt uns die Luft zum Atmen.
MOGiS war eigentlich schon immer offen für die Mitarbeit von Nichtbetroffenen. Leider hat sich das noch nicht so herumgesprochen.
Mit der Ausrichtung auf Kinder- und Bürgerrechte, dem neuen Erscheinungsbild und dem neuen Domainnamen hoffen wir nun, dass wir einen größeren Personenkreis mit unserer Arbeit erreichen und einbinden können.
Grenzen der Belastbarkeit
2012/04/02: In eigener SacheEs deutete sich länger an – Wir sind nun an den Grenzen unserer Belastbarkeit angekommen. Wir müssen grundlegend etwas ändern, wenn wir weiterhin und nachhaltig Einfluß auf die Netzpolitik im Umfeld Kinderrechte und Kinderschutz nehmen wollen.
Wir bei MOGiS haben uns in den vergangenen Jahren mit allem, was wir sind und allem, was wir haben, eingebracht um die Interessen der von uns vertretenen Betroffenen, den Kinderschutz und den Grundrechteschutz weiterzubringen. Eigentlich haben wir damit viel erreicht.
Oft sind wir dabei aber auch an unsere persönlichen Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus gegangen. Die Konsequenzen davon zeigen sich einigen von uns inzwischen sehr deutlich. – Darum nehmen wir uns jetzt etwas Zeit zur Regeneration.
Wie es aktuell weitergeht, weiß von uns noch niemand, MOGiS wird als Verein nicht aufhören zu existieren, benötigt aber eine Zeit der Neuausrichtung.
Wir werden versuchen ein Community-Portal aufzubauen um euch einen Anreiz zu geben euch beim Neuaufbau und bei der inhaltlichen Arbeit einzubringen.
Wir alle erleben den schleichende Abbau unserer Bürgerrechte, nicht unbedingt immer durch Gesetzesinitiativen, sondern auch durch Kooperation der Wirtschaft im Rahmen einer freiwilligen “Selbstregulierung”.
Zudem erleben wir, dass auch und vor allem der Kinderschutz dazu herhalten muss, diesen Grundrechteabbau zu rechtfertigen. – Wir wollen das auch weiterhin ändern.
Engagement kommt von engagieren – Um weiterzumachen, brauchen wir Leute die mithelfen wollen. Egal wie geringfügig euch eure Hilfe selber im Zweifelsfall erscheinen mag – für uns macht sie einen gravierenden Unterschied.
Obwohl es in unserer aktuellen Situation (Arbeitsüberlastung/Erschöpfung) gerade eher nebensächlich ist: wir werden wahrscheinlich auch Geld brauchen, auch mit einer Fördermitgliedschaft, oder durch kleine regelmäßige Spenden, kann man uns helfen.
Inhaltliche und persönliche Mitarbeit durch engagierte Personen sind aber ein wesentlicher Teil des Fundaments von dem die Existenz MOGiS’ abhängt.
Es gibt da einen sehr wahren Spruch in der Aktivisten-Szene: “Wenn Du es nicht machst, dann macht es keiner.”
In diesem Sinne: Wer mithelfen möchte, kann sich hier melden.
Christian Bahls, 1. Vorsitzender MOGiS e.V.
Spenden erreichen uns unter:
MOGiS e.V.
Ethikbank
BLZ: 830 944 95
Kto.Nr.: 3138844
oder online: Spendenformular bei der Sozialbank (spendenbank.de)
unwatched.org: Bündnis für ein kindersicheres Internet
Nach einem Aufruf im Sommer 2011 durch EU-Kommissarin Neelie Kroes, wurde am 1. Dezember 2011 die „CEO-Coalition to make the Internet a better Place for Kids“ gegründet. Diese Koalition deckt die gesamte Wertschöpfungskette des Internet ab. Seine 30 Mitglieder sind Apple, BSkyB, BT, Dailymotion, Deutsche Telekom, Facebook, France Telecom – Orange, Google, Hyves, KPN, Liberty Global, LG Electronics, Mediaset, Microsoft, Netlog, Nintendo, Nokia, Opera Software, Research In Motion, RTL Group, Samsung, Skyrock, Stardoll, Sulake, Telefonica, TeliaSonera, Telecom Italia, Telenor Group, Tuenti, Vivendi und Vodafone.
Guest Article for EDRi-gram: CEO Coalition To Make The Internet A Better Place For Kids
2012/03/20: Community, Netzpolitik, Pressemappehttp://www.edri.org/edrigram/number10.5/ceo-coalition-freedom-of-speech
Following an invitation by Commissioner Kroes in the summer of 2011, and founded on 1 December 2011, the CEO “Coalition to make the Internet a better place for kids” covers the whole industry value-chain. Its 30 members include Apple, BSkyB, BT, Dailymotion, Deutsche Telekom, Facebook, France Telecom – Orange, Google, Hyves, KPN, Liberty Global, LG Electronics, Mediaset, Microsoft, Netlog, Nintendo, Nokia, Opera Software, Research In Motion, RTL Group, Samsung, Skyrock, Stardoll, Sulake, Telefonica, TeliaSonera, Telecom Italia, Telenor Group, Tuenti, Vivendi and Vodafone.
*von Christian Bahls*
Ich bin gerade wieder in Brüssel, gestern war ich auf einem Arbeitsgruppentreffen der CEO Coalition to make the Internet a better place for kids[0] zu den Themen “Simple and robust reporting tools for users” und “Effective takedown of child abuse material”.
Die CEO Coalition wurde gestern von einem Kommissionsmitarbeiter ziemlich treffend als “Coalition of the Willing” bezeichnet – dies im wesentlichen zu Recht, obwohl man sagen muss, dass manche der abstruseren Vorschläge, wie zum Beispiel ein Whitelisting/Zertifizierung aller Webseiten in der EU oder das Scannen aller Windowsrechner nach Kindesmissbrauchsdarstellungen [per Autoupdate] nicht auf völlige Gegenliebe gestoßen sind.
Heute werde ich dann an der Konferenz Raising Awareness of Children as Hidden Victims of Domestic Violence and Abuse in Europe teilnehmen. Diese Konferenz findet in einem der teuereren Hotels in einer der exklusiveren Lagen Brüssels statt.
So ist es denn auch kein Wunder, dass die Teilnahme an dieser eintägigen Konferenz mehrere hundert Euro kostet – der reduzierte Betrag, mit dem wir als Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs an dieser Konferenz teilnehmen dürfen beträgt immer noch 225 Euro (Spenden dazu sind uns herzlichst willkommen). [1]
Die Katholische Kirche als Kinderficker-Sekte zu bezeichnen ist nicht als Gotteslästerung strafbar
2012/02/11: Betroffene, Community, NetzpolitikWegen eines Beitrages über Kardinal Meisner in dem Jörg Kantel vom Schockwellenreiter die Katholische Kirche als Kinderficker-Sekte bezeichnete, wurde dieser wegen Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen (aka Gotteslästerung) angezeigt. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat dieses Verfahren dann bis zur Anklage gebracht.
Das Amtsgericht Berlin Tiergarten hat sich nun entschlossen die Eröffnung des Hauptverfahrens abzulehnen, Der Blog-Beitrag sei nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, denn, es gäbe
in der Tat heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit zum Thema »Missbrauch in der katholischen Kirche«
und es sei
in diesem Zusammenhang auch durchaus Vertrauen erschüttert worden, insbesondere in die Institution »katholische Kirche«.
Diese Diskussionen und Erschütterungen seien aber
bedingt durch die in den letzten beiden Jahren bekannt gewordenen zahlreichen Fälle von Missbrauchshandlungen von katholischen Geistlichen und anderen Mitarbeitern der katholischen Kirche.
Nach der Aufzählung einiger besonders krasser Fälle aus der letzten Zeit kommt die Richterin dann zu dem Schluß, daß der Blog-Beitrag im Schockwellenreiter nicht geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Woche Zeit, gegen diesen Nichteröffnungsbeschluß anzugehen.
In den Kommentaren drüben im dazugehörigen Beitrag im Law-Blog wird vielleicht nicht in diesem Zusammenhang nicht ganz zu Unrecht gefragt:
Als was dürfen Odenwaldschule und Hartmut von Hentig bezeichnet werden?
Update: Markus Kompa hat drüben bei Telepolis schon gestern darüber geschrieben, Zitat:
Ausreichend wäre bei § 166 StGB schon die Beschimpfung der Gebräuche einer Religionsgemeinschaft. Und gewisse Gebräuche in Kirchenkreisen hatte der Blogger nun einmal beschimpft.
Aber lest gerne auch den Rest!
In der Woche vom 23.-27. Januar war ich für ein paar Termine in der Europäischen Kommission und im Europäischen Parlament sowie das Privacy Camp und die Konferenz “Computers, Privacy & Data Protection” in Brüssel.
Beim Besuch meines Email-Accounts mit dem Browser fiel mir auf, dass ein Zugriff aus den USA erfolgt war. Die IP-Adresse deutete auf einen Server von Ovi Services (Nokias Platform für Internetdienste) hin.
Nachdenklich geworden sendete ich Nokia folgende Anfrage, die (etwas dürftige) Antwort steht darunter. more »
Zur Zeit wird viel über den Einfluss kleinkindlicher Erfahrungen auf die Entwicklung des Gehirns geforscht (zuletzt bei uns: Misshandlungen hinterlassen Narben im Gehirn).
Die Forschung von Joan Luby von der Washington Universität of St. Louis in den USA zeigt nun, dass ein liebevoller Umgang der Mütter mit Ihren Kleinkindern diesen bei der Bewältigung von Stress hilft und zu einer Stärkung der dafür zuständigen Gehirnbereiche (Hippocampus) führt.
Ein Tenor der Jour Fixe, eines Treffens von Betroffeneninitiativen beim Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, am Freitag dem 27.01.2012 war es, den Runden Tisch nur als Auftakt einer Aufarbeitung des Ausmaßes sexuellen Missbrauchs und sexueller Ausbeutung zu sehen.
Dass eine Aufarbeitung noch immer notwendig ist, zeigt auch folgendes, aktuelles Beispiel: Missbrauchsfälle am Collegium Josephinum in Bonn. Die Schilderungen erinnern doch sehr an die Fälle, die man auch vom Aloisiuskolleg in Bonn kennt.
von Gabriele Gawlich
Ich möchte hier nur mal kurz auf ein Interview aufmerksam machen, das mit dem Regisseur Markus Schleinzer geführt wurde.
Für mich zeigt sich hier ein Mensch, der weitgehend vorurteilsfrei nachgedacht hat, und ein paar Zusammenhänge begriffen hat.
Stellungnahme zur Aufhebung der Verjährungsfristen
2012/01/27: Betroffene, Community, Ein Dossier, In eigener Sache, Pressemappe[Unsere Stellungnahme zur Aufhebung der Verjährungsfristen]
Unser Ansatz zu den Verjährungsfristen wäre es, bei schweren Missbrauchs-Delikten nach Ablauf der Verjährungsfrist ein Klagerecht zu etablieren. Auf diese Weise hätten einerseits Betroffe (die dies wünschen) die Möglichkeit mit ihrem Missbrauch abzuschließen, (ein Beispiel wäre hier Samantha Geimer, die nicht mehr mit ihrem Missbrauch durch Roman Polanski belästigt werden wollte und deswegen für eine Freilassung des Regisseurs kämpfte) während andere den erlittenen Missbrauch später noch zur Verfolgung bringen können.
von Christian Bahls
Da Fefe gerade hierher linkt findet Ihr hier die Folien zu meinen Vortrag zu WhiteIT auf dem 28C3. (Neben ZEIT online¹ berichtet auch Heise Online² über den WhiteIT Vortrag)
(Wer das eine “augmented” Slide vermisst, der schaue sich bitte das Video an, CSI bekommt sowas auch nur im Film hin :)
Update: Das Video ist online:
Wer uns etwas leaken will, der findet hier unsere Privacy-Box. (Als hidden Service hier)
Die beiden folgenden Artikel ergänzen sich wirklich gut:
¹ Artikel über WhiteIT bei ZEIT online
² Artikel zu WhiteIT bei Heise online
PS: Ein sehr früher Artikel über WhiteIT und CAMnet bei Heise online
by Laura
Manchmal erreichen uns Kommentare, die wir aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen können, bei denen wir aber gerne eine Antwort geben würden.
Eine Antwort auf eine Anfrage zum Thema “Tatort Deutschland”, einer Sendung des Senders RTL, würde dann so aussehen (der Original-Kommentar wurde unten anonymisiert angehängt):
Focus Online hat einen Artikel über die Folgen von Misshandlungen im Kindesalter:
Ein überaktives Angstzentrum und verkleinerte Gehirnareale: Kindesmisshandlungen verändern das Gehirn der Opfer – und zwar über Jahrzehnte. Betroffene führen ein Leben in Alarmbereitschaft. more »
Das SSL-Zertifikat für https://mogis-verein.de war nach 2 Jahren abgelaufen, dies haben wir gerade erneuert. Bei der Gelegenheit haben wir auch den Server-Key geupdatet. more »
Zugangserschwerungsgesetz aufgehoben
2011/12/01: Community, Ein Dossier, In eigener Sache, Netzpolitik, PressemappeBERLIN 1.12.2012
Heute wurde in dritter Lesung das Gesetz “Zur Aufhebung von Sperregelungen bei der Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen” verabschiedet. Damit tritt das Zugangserschwerungsgesetz, welches Internetsperren als Mittel gegen die Verbreitung der Darstellung sexuellen Kindesmissbrauchs vorsah, außer Kraft.
Dazu Christian Bahls vom Verein MOGiS e.V., der 2009 als “Missbrauchsopfer gegen Internetsperren” als Reaktion auf die Sperrbemühungen der Bundesregierung, unter Führung der Familienministerin von der Leyen und des Wirtschaftsministers zu Guttenberg, gegründet wurde:
“Wir sind froh, dass die Regierungskoalition endlich einen Weg gefunden hat, dem rechtlosen Zustand eines Nichtanwendungserlasses für ein ungeliebtes, aber von der großen Koalition gewolltes, Gesetz ein Ende zu setzen.”
“Dass dieser Gesetzesentwurf erst so spät in der Legislaturperiode kam, mag man als Beleg dafür sehen, wie schwierig grundrechtsfreundliche Positionen in der aktuellen Regierungskoalition durchzusetzen sind.”
“Wir hoffen, dass damit nun endlich das Mittel die Internetsperren, als Instrument der Kriminalprävention, als untauglich vom Tisch ist.”
“Wir danken allen Aktivisten, die uns geholfen haben dieses Ziel zu erreichen, insbesondere die Aktivisten vom AK Zensur, wie Alvar Freude und Franziska Heine, möchten wir explizit in diesen Dank mit einschließen.“
Aufruhr in der Familienhilfe: Soll der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe abgeschafft werden?
2011/11/16: Betroffene, Communityanerkennung-sozial.de schreibt: Aufruhr in der Familienhilfe: Soll der Rechtsanspruch auf Erziehungshilfe abgeschafft werden?.
Seit einigen Monaten brodelt es gewaltig in der Jugend- und Familienhilfe. Der Grund für die Aufregung ist ein „ominöses“ SPD-Papier, das im Juni 2011 auf dem „Einmischen“-Blog unter dem Titel „Droht Aushöhlung des KJHG?“ veröffentlicht wurde und seitdem die Gemüter erhitzt. Theorien von einem geplanten „Abbau der Jugendhilfe“ und einer „Aushöhlung des Rechtsanspruchs auf Erziehungshilfe“ (z.B. hier, hier oder hier) bis hin zu beinahe Verschwörungsszenarien (z.B. hier) machen seitdem die Runde. Die Vielfältigkeit, Wut und auch Ratlosigkeit der Reaktionen zeigen, welche Brisanz das Thema innerhalb der Jugend- und Familienhilfe besitzt.
Passend dazu auch: sozialearbeit.einmischen » Aushöhlung KJHG.
Christian wurde für das ARD Nachtmagazin zur Abstimmung des Europaparlaments zum Malmström-Entwurf interviewed:
Siehe auch: http://heise.de/-1367686
Bei uns: http://mogis-verein.de/?p=4903
Pressemitteilung zur Abstimmung der Kinderschutzdirektive im Europaparlament
2011/10/27: Betroffene, Ein Dossier, Netzpolitik, PressemappePressemitteilung zur Abstimmung zur Kinderschutzdirektive im Europaparlament – Internetsperren nicht verpflichtend eingeführt
STRASBOURG (27.10.2011)
Heute hat in Strasbourg das Europarlament über den Entwurf einer Richtlinie zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung abgestimmt. more »
Interview in der taz: “Es fehlt der Wille”
2011/10/26: Betroffene, Ein Dossier, In eigener Sache, PressemappeDer Runde Tisch zum sexuellen Missbrauch hat versagt, sagt Betroffenenvertreter Christian Bahls. An der Situation der Opfer habe sich nur wenig geändert. [mehr]
Pressemitteilung zum Ausscheiden von Frau Dr. Bergmann als Unabhängige Beauftragte
2011/10/25: Betroffene, Ein Dossier, PressemappeUnabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Frau Dr. Bergmann geht – Zukunft der Stelle fraglich – Bleiben die Betroffenen alleine zurück? more »
SPIEGEL ONLINE: “Die verwaiste Stelle”
2011/10/25: Betroffene, Ein Dossier, In eigener Sache, Pressemappe.. “Man lässt Bergmann erst nach Hause gehen – und sägt dann den Stuhl der Beauftragten gegen sexuelle Gewalt ab”, klagt Christian Bahls von “Mogis – eine Stimme für Betroffene” an. “Sie hat ihren Job einfach zu gut gemacht, sie stand auf unserer Seite.” [mehr]
Nun ist es also so weit – Frau Dr. Bergmann beendet ihre Arbeit als Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs. more »
Runder Tisch: Stellungnahme zum Schadensersatz / Nachteilsausgleich
2011/09/20: Betroffene, Ein Dossier, PressemappeUnsere Stellungnahme an den Runden Tisch ”Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich” zum Schadensersatz, bzw. Nachteilsausgleich, für Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs als PDF. more »
Aufgrund der fortdauernden inhaltlichen Differenzen und der fehlenden Vertrauensbasis wird sich MOGiS e.V. mit sofortiger Wirkung aus der Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter i. Gr. zurück ziehen. more »
*von Christian Bahls*
Es ist schon erstaunlich, wie manche Täter Ihre Opfer selbst noch vor dem eigenen Tode instrumentalisieren.
Hier sollte zum Beispiel ein Betroffener dem Täter Absolution erteilen damit es diesem dan besser geht: “Ihr Wort der Vergebung wäre für mich das heilsamste Mittel.“ more »
Abschluss unserer Dunkelfeld-Studie
2011/05/23: Betroffene, Community, Ein Dossier, In eigener Sache, PressemappeHier können Sie Fördermitglied werden
Wir hatten im Herbst 2009 eine Befragung im Dunkelfeld sexuellen Missbrauchs durchgeführt. Nach einem mit einem Unterstützungsaufruf verbunden Vorauswertung liegen nun die mit fachlicher Unterstützung gewonnenen Ergebnisse dieser Befragung in der Broschüre “Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen und Beeinträchtigung der Lebensqualität – Ergebnisse einer von Betroffenen initiierten Online-Befragung” als PDF vor. more »
MOGiS’ Stellungnahme zur Aufhebung des Zugangserschwerungsgesetzes
2011/05/11: Ein Dossier, NetzpolitikDer Verein MOGiS e.V. begrüßt die Bemühungen der Bundesregierung die durch das
Zugangserschwerungsgesetz entstandenen Rechtsfehler durch die ersatzlose Aufhebung desselben zu heilen. more »
Internetsperren zu den Akten gelegt
2011/04/05: Ein Dossier, In eigener Sache, Netzpolitik, PressemappeAls Verspätetes Geburtstagsgeschenk (MOGiS ist am 1. April 2011 zwei Jahre alt geworden) und ziemlich genau 2 Jahre nachdem MOGiS die Bühne betreten hat, haben die Fraktionspitzen der Regierungskoalition beschlossen Internetsperren in Deutschland nicht weiter voranzutreiben. more »
Brief an den Innenminister bezüglich der Einladung zum WhiteIT Bündnis
2011/03/09: Betroffene, Ein Dossier, In eigener Sache, Netzpolitik, Pressemappe*von Christian Bahls*
Sehr geehrter Innenminister Herr Schünemann
Sie haben mich am Freitag auf der Podiumsdiskussion auf der CeBIT zur Teilnahme am WhiteIT Bündnis eingeladen.
Trotz der gegensätzlichen Ansichten, die wir zu verschiedenen Maßnahmen der Kriminalprävention, wie zum Beispiel der Vorratsdatenspeicherung[1], haben, werde ich diesem Wunsch gerne nachkommen, alleine schon deswegen, weil ich denke, dass WhiteIT eine Außensicht ganz gut tut, aber auch, weil ich bei Ihnen tatsächlich den Willen sehe Gewalt- und Missbrauchsopfern zu helfen.
Auf drei Dinge möchte ich Sie aber aufmerksam machen: more »
stern.de und sein geifernder Boulevard-Journalismus
2011/03/07: Betroffene, Community, Ein Dossier, In eigener SacheBei stern.de findet sich im Artikel Abgewatscht – der satirische Wochenrückblick: Angriff der Lolitas folgende Zote:
“Welpenschutz – Den muss Ruby Rubacuori nicht mehr beantragen. Wann die Dame defloriert wurde, ist nicht bekannt“
Mit ein wenig Recherche hätte der Redakteur folgendes gefunden:
“El-Mahroug has stated she was raped by two uncles when she was aged 9” (http://theitalywiki.com/)
Da nicht zu erwarten scheint, dass stern.de prominent über dieses “Versehen” aufklären wird, soll an dieser Stelle ausgiebig aus folgender deutschsprachigen Quelle zitiert werden: more »
*von Christian Bahls*
Nachdem das BKA erfolgreich ein Jahr lang seine eigene Unfähigkeit demonstrieren konnte, fordert die Unionsfraktion jetzt nicht, dass das BKA endlich seine Hausaufgaben machen soll, sondern – wieder – die untauglichen Internetsperren. Dass sie dabei mitten in einem Wahljahr ihren Koalitionspartner an die Wand spielt scheint ihr egal. more »