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	<title>MOGiS e.V. - Eine Stimme der Vernunft &#187; In eigener Sache</title>
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		<title>Der Umgang mit vertraulichen Informationen, netzwerkB und seine Kommentarfunktion</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einigen Besuchern unseres Blogs ist vielleicht verwundert aufgefallen, dass unsere Stellungnahme zur Jour Fixe am 27.1.2012 (in der wir den Vorschlag der Etablierung eines Klagerechtes für Betroffene nach Ende der Verjährungsfrist machen) zuerst bei netzwerkB auftauchte und dann bei uns. <a href="http://mogis-verein.de/2012/01/30/ein-leak-netzwerkb-und-seine-kommentarfunktion/#more-5780'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einigen Besuchern unseres Blogs ist vielleicht verwundert aufgefallen, dass <a href="/2012/01/27/stellungnahme-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen/" title="MOGiS e.V. Stellungnahme zur Jour Fixe am 27.1.2012" target="_blank">unsere Stellungnahme zur Jour Fixe am 27.1.2012</a> (in der wir den Vorschlag der Etablierung eines Klagerechtes für Betroffene nach Ende der Verjährungsfrist machen) zuerst bei netzwerkB auftauchte und dann bei uns.<span id="more-5780"></span></p>

<p>Wir haben dem netzwerkB am 26.1.2012 unsere Stellungnahme mit der Bitte um Vertraulichkeit zugesendet:</p>

<blockquote>
<p>
Lieber Norbert,<br />&nbsp;Liebe *****<br />&nbsp;&nbsp;Liebe *****<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;Liebe *****
</p><p>
anbei eine Stellungnahme, die wir morgen so geben werden.
</p><p>
Bitte sagt mir, was Ihr von der von mir vorgezeichneten Kompromisslinie haltet. 
</p><p>
Achso: Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du, falls Du etwas darüber veröffentlichen möchtest, die Sperrfrist (morgen 14h00) einhälst.
</p><p>
viele liebe Grüße aus Brüssel<br />&nbsp;&nbsp;Christian
</p></blockquote>

<p>Leider scheint das netzwerkB nichts dagegen zu haben, Inhalte privater Mails ohne Rücksprache im Blog zu veröffentlichen und in einem Newsletter auf ein solch kontroverses Leak hinzuweisen.</p>

<p>Nachdem ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass unsere Stellungnahme im Blog von netzwerkB einzusehen ist, habe ich dort einen Kommentar abgesetzt:</p>

<blockquote><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/26/mogis-e-v-gegen-aufhebung-der-verjahrungsfristen/comment-page-1/#comment-41296" title="Der erste nicht veröffentlichte Kommentar (toter Link)" target="_blank">Eingereicht am 26.01.2012 um 18:37</a>&nbsp;<em>(toter Link)</em><br />Norbert,
<p>
Du hast mir mal zugesagt, dass Du nichts gegen meinen Wunsch veröffentlichst ..
</p><p>
Ich habe Dich explizit darauf hingewiesen, dass dies ein Dokument ist, welches eine Diskussionsgrundlage sein soll .. Zudem war das Dokument mit einer Sperrfrist versehen ..
</p><p>
Dein Verhalten zeigt mir einmal mehr, dass man mit Dir nicht vertrauenswürdig zusammen arbeiten kann.
</p><p>
Deine Echochamber wird Dir mal wieder applaudieren, hier hast Du aber gerade einen Fürsprecher verloren.
</p><p>
Christian
</p><p>
PS: Ich bestehe darauf, dass Du die Absprache einhälst, unter der ich Dir diese Stellungnahme zugänglich gemacht habe und diesen Artikel nicht vor der Sperrfrist zugänglich machst .. Würde mich echt interessieren, wie Deine Medienpartner auf Dein Gebahren reagieren
</p></blockquote>

<p>Da in dem Artikel behauptet wurde die SPD hätte sich für eine Aufhebung der Verjährungsfristen ausgesprochen (was nicht der Fall ist, die SPD hat auf Ihrem Parteitag beschlossen den Antrag in die Fraktion zurückzuüberweisen) fügte ich noch folgenden Kommentar hinzu:</p>

<blockquote><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/26/mogis-e-v-gegen-aufhebung-der-verjahrungsfristen/comment-page-1/#comment-41297" title="Der zweite nicht veröffentlichte Kommentar (toter Link)" target="_blank">Eingereicht am 26.01.2012 um 18:42</a>&nbsp;<em>(toter Link)</em><br />Zudem kennst Du ja vielleicht meine Einschätzung zum Beschluss der SPD ..
<p>
Du hast Dich über den Tisch ziehen lassen .. Dass das Teil in den Ausschüssen versanden soll ist offensichtlich .. Dass Du hier Deinen Fans etwas anderes suggerrierst finde ich erbärmlich ..
</p><p>
Denn mal ehrlich: Wo ist denn der Antrag gerade? Wer bearbeitet ihn gerade? ..
</p><p>
Norbert, wach auf!
</p></blockquote>

<p>Generell schwingt in den Kommentaren der Eindruck mit, wir würden die berechtigten Ansprüche von Betroffenen auf Gerechtigkeit vereiteln wollen, um dem zu entgegnen stellte ich noch folgenden Kommentar ein:</p>

<blockquote><a href="http://netzwerkb.org/2012/01/26/mogis-e-v-gegen-aufhebung-der-verjahrungsfristen/comment-page-1/#comment-41300" title="Der dritte nicht veröffentlichte Kommentar (toter Link)" target="_blank">Eingereicht am 26.01.2012 um 19:02</a>&nbsp;<em>(toter Link)</em><br />wer lesen kann ist übrigens klar im Vorteil:
<p>
“Wir verstehen natürlich jede(n) Betroffene(n) der oder die sich nach so langer Zeit eine Wiedergutmachung wünscht – Wir glauben nur nicht daran, dass Rache dabei langfristig hilft. Denn selbst wenn das Hauptverfahren mit einer Verurteilung endet (was nach mehreren Jahrzehnten eher unwahrscheinlich erscheint), so muss man doch trotzdem einen Weg finden mit der eigenen Betroffenheit ein halbwegs würdevolles Leben zu führen.”
</p><p>
“Wir denken man muss an dieser Stelle auch aufpassen nicht unerfüllbare Erwartungen bei Betroffenen zu wecken, möchten aber als Kompromiss anregen, in Betracht zu ziehen, die Straftat nach Ende der regulären Verjährungsfrist auf Antrag des oder der Betroffenen zu verfolgen.”
</p><p>
das dokument richtet sich auch nicht vorwiegend an netzwerkb, sondern an den jour fixe morgen.
</p><p>
aber so kann man nicht arbeiten, in eurer blinden wut schlag ihr soviel kaputt und verliert so unnötig verbündete
</p><p>
christian
</p></blockquote>

<p>PS: Norbert Denef hat uns die Ablehnung der Kommentare am Montag dem 30.01.2012 kommuniziert. Eine Genehmigung seine Ablehnungsgründe zu veröffentlichen haben wir bisher nicht erhalten.</p>
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		<title>Stellungnahme zur Aufhebung der Verjährungsfristen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene]]></category>
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		<description><![CDATA[[Unsere Stellungnahme zur Aufhebung der Verjährungsfristen] Unser Ansatz zu den Verjährungsfristen wäre es, bei schweren Missbrauchs-Delikten nach Ablauf der Verjährungsfrist ein Klagerecht zu etablieren. Auf diese Weise hätten einerseits Betroffe (die dies wünschen) die Möglichkeit mit ihrem Missbrauch abzuschließen, (ein <a href="http://mogis-verein.de/2012/01/27/stellungnahme-zur-aufhebung-der-verjahrungsfristen/#more-5728'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[<a href="http://mogis-verein.de/wp-content/uploads/2012/01/MOGiS20120127_Stellungnahme.pdf">Unsere Stellungnahme zur Aufhebung der Verjährungsfristen</a>]</p>

<p><em>Unser Ansatz zu den Verjährungsfristen wäre es, bei schweren Missbrauchs-Delikten nach Ablauf der Verjährungsfrist ein Klagerecht zu etablieren. Auf diese Weise hätten einerseits Betroffe (die dies wünschen) die Möglichkeit mit ihrem Missbrauch abzuschließen, (ein Beispiel wäre hier Samantha Geimer, die nicht mehr mit ihrem Missbrauch durch Roman Polanski belästigt werden wollte und deswegen für eine Freilassung des Regisseurs kämpfte) während andere den erlittenen Missbrauch später noch zur Verfolgung bringen können.</em></p>

<p><span id="more-5728"></span></p>

<p>Hier nun die (leider von Norbert Denef netzwerkB vorzeitig verbreitete) Stellungnahme zum Jour Fixe vom 27.01.2012:</p>

<p>Es wird sie vielleicht überraschen, aber, MOGiS e.V. ist, obwohl ein Verein von Betroffenen sexuellen Kindesmissbrauchs, gegen die generelle Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexuellem Kindesmissbrauch.</p>

<p>Die Vorstellung auch noch nach Jahrzehnten in einem Hauptverfahren zum erlebten Missbrauch aussagen zu müssen¹ schmerzt. Auch wir wollen irgendwann einmal mit dem Missbrauch abschließen, den Blick nach vorne richten und schauen, wie wir unser Leben so einrichten, dass es für uns einfacher zu bewältigen wird.</p>

<p>Zudem erscheinen uns die Forderungen nach verlängerten Verjährungsfristen oder deren Aufhebung ein symbolischer Akt, der sich von der Politik viel zu leicht instrumentalisieren lässt, um mit geringen monetären und politischen Kosten etwas positive Publicity zu bekommen, anstatt Betroffenen tatsächlich und wirksam zu helfen.</p>

<p>Wir verstehen natürlich jede(n) Betroffene(n) der oder die sich nach so langer Zeit eine Wiedergutmachung wünscht &#8211; Wir glauben nur nicht daran, dass Rache dabei langfristig hilft. Denn selbst wenn das Hauptverfahren mit einer Verurteilung endet (was nach mehreren Jahrzehnten eher unwahrscheinlich erscheint), so muss man doch trotzdem einen Weg finden mit der eigenen Betroffenheit ein halbwegs würdevolles Leben zu führen.</p>

<p>Wir denken man muss an dieser Stelle auch aufpassen nicht unerfüllbare Erwartungen bei Betroffenen zu wecken, möchten aber als Kompromiss anregen, in Betracht zu ziehen, die Straftat nach Ende der regulären Verjährungsfrist auf Antrag des oder der Betroffenen zu verfolgen. Zusätzlich fordern wir eine Angleichung der Ruhensfristen (§78b StGB) an die Hemmungsfristen aus dem Zivilrecht (§207/§208 BGB) und eine Verlängerung der zivilrechtlichen Verjährungsfristen in Anpassung an die strafrechtlichen Verjährungsfristen.</p>

<p>Ein weiteres Anliegen ist uns die regelmäßige Anbindung zivilrechtlicher Entschädigungs-Verfahren an die strafrechtlichen Hauptverfahren. Zudem setzen wir viel mehr auf direkte Hilfen zur Lebensbewältigung für Betroffene &#8211; wobei wir eine Deckelung bei 10.000 Euro ablehnen.</p>

<p>Was die tatsächlichen Verbesserungen der Situation für Betroffene angeht, sind wir inzwischen leider ein wenig skeptisch geworden. Nicht nur ist es so, dass sich zum Beispiel bei der Unterstützung von Beratungsstellen (wie z.B. Tauwetter) nicht viel bewegt, so ist es inzwischen sogar so, dass sich die Situation von Betroffenen durch die geplanten Kürzungen bei der Finanzierung von Psychotherapien noch zusätzlich verschlechtern wird.</p>

<p>Zusätzlich muss unseres Erachtens die Arbeit der Beratungsstellen vollumfänglich und flächendeckend gesichert werden. Eine zusätzliche Stärkung der Beratungsnetzwerke war zudem auch eine Empfehlung der Sonderbeauftragten Frau Dr. Bergmann und der Arbeitsgruppen des Runden Tisches.</p>

<p>Bezüglich der Hilfen für Betroffene hat Ministerin Frau Dr. Schröder am 30. 11 2011 die Einrichtung eines Fonds für Hilfen für Betroffene verkündet &#8211; der Bund wolle wenigstens 50 Millionen Euro bereitstellen &#8211; Wir fragen uns: Wo bleibt dieser Fond? Wo sind die 50 Millionen, die in diesen eingestellt werden sollten?</p>

<p>Zudem fragen wir uns: Was ist eigentlich aus der Einrichtung einer Clearingstelle zur Bearbeitung der berechtigten Ansprüche von Betroffenen geworden? Diese wurde sowohl von der Unabhängigen Beauftragten Frau Dr. Bergmann als auch von den Arbeitsgruppen des Runden Tisches angeregt.</p>

<p>Lassen Sie mich zum Schluss folgende Frage stellen:</p>

<p style="text-align: center;">Das Leid der Betroffenen sexuellen Kindesmissbrauchs ist ungedeckelt,
warum sind es die Hilfen, die man ihnen zugesteht nicht auch?</p>

<hr />

<p>¹ <sub>(Sexueller Kindesmissbrauch ist ein Offizialdelikt, es wird im Zweifel auch ohne Strafantrag oder Einwilligung des Opfers verfolgt, das Opfer hat kein Recht auf Aussageverweigerung zur Sache, zudem hat es wenig bis keine Kontrolle über den Verlauf des Verfahrens)</sub></p>
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		<title>Aus den Kommentaren</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2011/12/15/aus-den-kommentaren/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 16:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tante Jay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betroffene]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[by Laura Manchmal erreichen uns Kommentare, die wir aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen können, bei denen wir aber gerne eine Antwort geben würden. Eine Antwort auf eine Anfrage zum Thema &#8220;Tatort Deutschland&#8221;, einer Sendung des Senders RTL, würde dann so <a href="http://mogis-verein.de/2011/12/15/aus-den-kommentaren/#more-5627'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>by Laura</em></p>

<p>Manchmal erreichen uns Kommentare, die wir aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen können, bei denen wir aber gerne eine Antwort geben würden.</p>

<p>Eine Antwort auf eine Anfrage zum Thema &#8220;Tatort Deutschland&#8221;, einer Sendung des Senders RTL, würde dann so aussehen (der Original-Kommentar wurde unten anonymisiert angehängt):</p>

<p><span id="more-5627"></span></p>

<p>Sehr geehrter Kommentator,</p>

<p>leider können wir Ihren Kommentar aus verschiedenen Gründen nicht veröffentlichen.</p>

<p>Zunächst einmal möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der Verein MOGiS e.V. nichts mit der Sendung gemein hat und wir uns von den dort getroffenen Aussagen distanzieren.</p>

<p>Wir haben uns sehr kritisch mit der Sendung Tatort Deutschland auseinandergesetzt und wir sehen die Haltung, die dort an den Tag gelegt wird, als sehr bedenklich an.</p>

<p>Ich würde Ihnen gerne erklären, wieso wir das so sehen:</p>

<p>Einerseits legt die Sendung den Fokus auf den Täter, sie erzählt von den Tätern, sie stellt sie völlig in den Vordergrund. Allerdings: Einen Täter würde es ohne Opfer aber nicht geben. Wer kümmert sich darum? Wird darauf geachtet, dass etwaigen Opfern durch die &#8220;Berichterstattung&#8221; nicht noch mehr Schaden zugefügt wird? Wird mit angemessener Rücksicht für das Opfer berichtet? Kommt es als Person überhaupt vor? Sie haben doch völlig Recht, wenn Sie sagen, dass niemand es verdient hat, missbraucht zu werden.</p>

<p>Das alles kann man ohne Probleme mit &#8220;nein&#8221; beantworten. Durch den Fokus auf den Täter wird das Opfer völlig ausgeblendet. Und das ist doch das, was jedes Opfer tagtäglich erleben muss. Wenn erzählt wird &#8220;ich wurde missbraucht&#8221; oder &#8220;ich wurde geschlagen&#8221;, dann ist die erste Reaktion immer, den Täter zu verdammen. Das Opfer wird <strong>vielleicht</strong> noch einmal gefragt, wie es geht, das war es aber auch schon.</p>

<p>Das zieht sich durch die gesamte Gesellschaft: Die Opfer werden ausgeblendet, es gibt sie de facto nicht: Die Politik fordert strengere Strafen für Täter, aber keiner kommt auf die Idee mal mehr Hilfen für Opfer zu fordern. In den Foren häufen sich die Lynchkommentare, aber keiner fordert, dass die Opfer entschädigt werden müssen. Es werden wissenschaftliche Täterstudien angefertigt, aber kaum welche darüber, in welcher Welt denn die Betroffenen leben. Dabei haben sie völlig Recht: Niemand hat es verdient, so etwas zu erleben.</p>

<p>Solange sich das nicht ändert, solange unsägliche Sendungen wie &#8220;Tatort Deutschland&#8221; ihren Sendemüll ungestraft verbreiten können, solange wird sich auch für die Betroffenen nicht wirklich etwas verbessern.</p>

<p>In der Hoffnung, dass ich Ihnen unseren Standpunkt etwas näherbringen konnte, verbleiben wir</p>

<p>Mit freundlichen Grüssen</p>

<p>Ihre Laura
/&gt; MOGiS e.V.</p>

<hr />

<blockquote>Guten Tag, Gestern den 12.12.2011 schaute ich mir Ihre Sendung Tatort Deutschland an. Ihre Sendung ist sehr gut!

Das Thema Beschäftigt mich sehr, ich finde dieses Thema über Sexueller Missbrauch ist meiner Meinung nach noch zu wenig in den Medien. Es sollte nicht so spät kommen, es sollten auch Jugendliche und Kinder sehen, denn in der Pubertät versteht man die Eltern nicht, warum diese so panisch sind und sich Sorgen machen. Anstatt über Schmink Tipps oder anderes sollte dies Berichtet werden. Ich bin selber ein Opfer gewesen, es dauerte Paar Jahre bis ich etwas sagte. Es war ein Mitglied der Familie, und ich war erst 9 als es anfing und dauerte paar Jahre an. Mit 13 haute ich ab und wohnte im Heim paar Wochen, im Heim konnte ich erst nicht bleiben, weil ich keine Deutsche bin und musste zurück nach Hause. Zu Hause blieb ich nicht, ich schlief auf den Parkbänken und irgendwann wurde ich doch im Heim aufgenommen. Ich hatte keine Lust mehr auf Schule. Meine Familie zerbrach, denn keiner Glaubte mir. Mein Täter hat nur eine Bewährungsstrafe bekommen, weil er es zugegeben hat. Ist das Gerecht? Wir OPFER sind für das ganze Leben bestraft! Die Täter nur Bewehrungsstrafe oder kurze Haftstrafe und danach frei! Wir sind nach so einer Tat nie Frei. Immer werden wir damit konfrontiert, ob im Alltag oder manchmal im Schlaf. Das ist egal ob man es aufarbeitet hat, das vergisst man NIE!!!

In Deutschland läuft was schief. Wir Bürger sollten gefragt werden, wie hoch solche Strafen für solche Täter sein sollten und ob wir mit denen Leben wollen! Volksbefragung!!! Anschein müssen wir es hinnehme, das sowas geduldet wird.

Die Menschen, die diese Gesetze machen, können es nicht nachvollziehen, weil Sie es selber oder im nahen Umfeld nicht erlebt haben. Wenn dies irgendwann passiert, werden die Gesetze härter.

Einem Opfer wird die Kindheit, Würde, Seele, Vertrauen, Glauben, und Selbstbewusstsein genommen. Und was wird den Tätern weg genommen? Meiner Meinung nach Nichts.

Warum bekommt der Täter das Recht nach einer Tat normal zu leben? Das Opfer hat das Recht nicht mehr ein Normales Leben zu führen. Wo ist die Gerechtigkeit?

Ich habe es erlebt, und kenne auch andere Opfer.

Warum wird unterschieden zwischen leichten Missbrauch, Schweren Missbrauch, Vergewaltigung? Das alles ist Verboten und Zerstört das Opfer.

Jetzt bin ich 23 und habe selber eine Tochter von fast 2 Jahren. Ich will nicht, dass Sie das gleiche Schicksal erleben muss, weil die Politiker sich nicht auf wichtige Sachen konzentrieren wollen.

Den schon in den Medien (Internet) wird einem Vorgelebt, das Vater und Tochter Sex haben könne sowie Mutter und Sohn. Oder das sei Normal Vergewaltigt und erniedrigt zu werden.

Ich hab mir verschiedene Pornografische Seiten angeschaut. Fast auf jeder ist sowas zu sehen. Es ist auch normal sich Mädchen an zu gucken, die sich als Teenies ausgeben und freiwillig oder gezwungen Sex zu machen. Diese Frauen sehen Tatsächlich auch aus wie 13-15 Jahre.

Deutschland und die Gesellschaft unterstützen doch solche Fantasien von Missbrauch und Vergewaltigungen zu Vergehen, das wird doch einen Vorgelebt. Irgendwann reicht das gucken nicht mehr. Und dann?

Wenn Kinder sowas schauen, dann denken diese, dass es normal ist.

Keiner hat es Verdient so etwas zu erleben!</blockquote>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
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		<title>SSL Server Key und Zertifikat erneuert</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:27:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das SSL-Zertifikat für https://mogis-verein.de war nach 2 Jahren abgelaufen, dies haben wir gerade erneuert. Bei der Gelegenheit haben wir auch den Server-Key geupdatet. Dies dürfte für die meisten von Euch unbemerkt geblieben sein, die etwas sicherheitsbewussteren haben bestimmt den SSL <a href="http://mogis-verein.de/2011/12/08/ssl-server-key-und-zertifikat-erneuert/#more-5587'" class="more-link">more &#187;</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das SSL-Zertifikat für <a href="https://mogis-verein.de" title="Sichere Verbindung zu unserer Webseite" target="_blank">https://mogis-verein.de</a> war nach 2 Jahren abgelaufen, dies haben wir gerade erneuert. Bei der Gelegenheit haben wir auch den Server-Key geupdatet.<span id="more-5587"></span></p>

<p>Dies dürfte für die meisten von Euch unbemerkt geblieben sein, die etwas sicherheitsbewussteren haben bestimmt den <a href="http://www.imperialviolet.org/2011/05/04/pinning.html" title="HTTPS Key Pinning" target="_blank">SSL Server-Key gepinnt</a> und deswegen jetzt eine Meldung bekommen[1].</p>

<p>Die Fingerprints des neuen Zertifikates sind:</p>

<blockquote><code>SHA-256:
C0 A9 BC 9B 51 72 69 6E 12 D8 F9 B7 23 96 1F 07
0B 2B D4 4B 1C 74 25 C1 07 03 1B 6F AF EB BC B8
</code></blockquote>

<blockquote><code>SHA-1:
18 EC 71 84 5C 35 15 D8 C7 62
CF 1A 42 EB 64 6E 2B CD D1 5B
</code></blockquote>

<p><em>Viele Grüße<br />&nbsp;Christian</em></p>

<p>[1] Mein Browser war eigentlich auf diesem Paranoia-Level eingestellt, hat aber leider keine Warnung gegeben, soviel dann also zu  HSTS im Google Chrome Browser :/</p>
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		<item>
		<title>Zugangserschwerungsgesetz aufgehoben</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2011/12/01/zugangserschwerungsgesetz-aufgehoben/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 21:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Dossier]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Christian Bahls]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetsperren]]></category>
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		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN 1.12.2012 Heute wurde in dritter Lesung das Gesetz &#8220;Zur Aufhebung von Sperregelungen bei der Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; verabschiedet. Damit tritt das Zugangserschwerungsgesetz, welches Internetsperren als Mittel gegen die Verbreitung der Darstellung sexuellen Kindesmissbrauchs vorsah, außer Kraft. Dazu <a href="http://mogis-verein.de/2011/12/01/zugangserschwerungsgesetz-aufgehoben/#more-5580'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN 1.12.2012</p>

<p>Heute wurde in dritter Lesung das Gesetz &#8220;Zur Aufhebung von Sperregelungen bei der Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; verabschiedet. Damit tritt das Zugangserschwerungsgesetz, welches Internetsperren als Mittel gegen die Verbreitung der Darstellung sexuellen Kindesmissbrauchs vorsah, außer Kraft.</p>

<p>Dazu Christian Bahls vom Verein MOGiS e.V., der 2009 als &#8220;Missbrauchsopfer gegen Internetsperren&#8221; als Reaktion auf die Sperrbemühungen der Bundesregierung, unter Führung der Familienministerin von der Leyen und des Wirtschaftsministers zu Guttenberg, gegründet wurde:</p>

<blockquote>&#8220;Wir sind froh, dass die Regierungskoalition endlich einen Weg gefunden hat, dem rechtlosen Zustand eines Nichtanwendungserlasses für ein ungeliebtes, aber von der großen Koalition gewolltes, Gesetz ein Ende zu setzen.&#8221;</blockquote>

<blockquote>&#8220;Dass dieser Gesetzesentwurf erst so spät in der Legislaturperiode kam, mag man als Beleg dafür sehen, wie schwierig grundrechtsfreundliche Positionen in der aktuellen Regierungskoalition durchzusetzen sind.&#8221;
</blockquote>

<blockquote>&#8220;Wir hoffen, dass damit nun endlich das Mittel die Internetsperren, als Instrument der Kriminalprävention, als untauglich vom Tisch ist.&#8221;</blockquote>

<blockquote>&#8220;<em>Wir danken allen Aktivisten, die uns geholfen haben dieses Ziel zu erreichen, insbesondere die Aktivisten vom <a href="http://ak-zensur.de/">AK Zensur</a>, wie Alvar Freude und Franziska Heine, möchten wir explizit in diesen Dank mit einschließen.</em>&#8220;</blockquote>

<p><span id="more-5580"></span></p>

<h4>Hintergrund zum MOGiS e.V.</h4>

<p>Der MOGiS e.V. wurde im April 2009 im Rahmen der Diskussion um Internetsperren in Deutschland als &#8220;MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren&#8221; gegründet.</p>

<p>MOGiS ist in Rostock (VR 10117) registriert und als gemeinnützig (079/141/16826) anerkannt. Jeweils alleinvertretungsberechtigt sind die beiden Vorsitzenden Christian Bahls und Gabriele Gawlich</p>

<p>Christian Bahls, ein Gründungsmitglied von MOGiS, wurde als Kind selbst sexuell missbraucht und hat sich im April 2009 als Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs bekannt um sich als direkt Betroffener gegen die Sperren aussprechen zu können.</p>

<p>Nach Ende der Sperrdiskussion in Deutschland hat MOGiS e.V. seine Ziele erweitert und versteht sich inzwischen als &#8220;Eine Stimme für Betroffene&#8221;.  Mit dem MOGiS e.V. treten also Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs für die Belange von Missbrauchsbetroffenen ein.</p>

<p>Im Jahr 2011 vertrat der MOGiS e.V. zusammen mit der Bundesinitiative der Betroffenen die Interessen von Missbrauchsopfer am Runden Tisch &#8220;Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich&#8221;.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Liebe Bundesinitiative</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2011/11/03/liebe-bundesinitiative/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 22:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Bahls]]></category>
		<category><![CDATA[die Bundesinitiative]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Bundesinitiative Jetzt, mit etwas Abstand nach unserem Austritt aus der Bundesinitiative muss ich Euch leider schreiben, dass viele der Kritikpunkte, die damals an uns herangetragen wurden, einfach stimmen. Die Bundesinitiative ist leider, wie auch die Arbeit des Runden Tisches, <a href="http://mogis-verein.de/2011/11/03/liebe-bundesinitiative/#more-5103'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bundesinitiative</p>

<p>Jetzt, mit etwas Abstand nach unserem Austritt aus der Bundesinitiative muss ich Euch leider schreiben, dass viele der Kritikpunkte, die damals an uns herangetragen wurden, einfach stimmen.<span id="more-5103"></span></p>

<p>Die Bundesinitiative ist leider, wie auch die Arbeit des Runden Tisches, immer noch zu intransparent. Es ist nicht klar, welches die Themen am Runden Tisch sind, wer für die Bundesinitiative die Betroffenen am Runden Tisch vertritt, und welche Entscheidungen die Bundesinitiative dort im Namen aller Betroffenen mitträgt.</p>

<p>Ich glaube es ist wirklich wichtig, dass Ihr endlich versteht, dass die Bundesinitiative am Runden Tisch, und auch außerhalb, als <span style="text-decoration: underline;">die</span> Vertretung <span style="text-decoration: underline;">der</span> Betroffenen wahrgenommen wird. Sachverhalte, denen Ihr dort zustimmt, werden als für „die Betroffenen“ akzeptabel wahrgenommen.</p>

<p>Am 3. und 4. November wird der Runde Tisch zusammenkommen um sein Abschlussdokument abszustimmen. In der Aktuellen Situation wäre es das mindeste uns mitzuteilen, welchen Ergebnissen des Runden Tisches die Bundesinitiative bei dieser Gelegenheit in welchem Wortlaut zustimmen wird.</p>

<p>Besonders die Arbeitsergebnisse der Unterarbeitsgruppe im Justizministerium „materielle und immaterielle Hilfen“ sind für viele Betroffene signifikant. Ist es tatsächlich so, dass die Bundesinitiative, im Gegensatz zum Beispiel zum Weißen Ring und dem Behindertenrat, einer Deckelung der Unterstützungsleistungen aus dem neuen Hilfesystem (wie Therapien) bei 10.000 Euro noch immer zustimmt?</p>

<p>Ganz ehrlich muss ich Euch sagen, dass Ihr mit dieser Art der Verhandlungsführung dann den von Euch vertretenen Betroffenen einen Bärendienst erwiesen habt. Ihr macht Euch dann mitschuldig an der Vereitelung der Durchsetzung berechtigter Interessen von Tausenden Betroffenen in Deutschland. Ein hoher Preis für das „Gehört“- und „Ernstgenommen“- werden, dass Ihr jetzt vielleicht noch verspürt.</p>

<p>Liebe Grüße Christian</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Interview in der taz: &#8220;Es fehlt der Wille&#8221;</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2011/10/26/interview-in-der-taz-es-fehlt-der-wille/</link>
		<comments>http://mogis-verein.de/2011/10/26/interview-in-der-taz-es-fehlt-der-wille/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 11:00:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Runde Tisch zum sexuellen Missbrauch hat versagt, sagt Betroffenenvertreter Christian Bahls. An der Situation der Opfer habe sich nur wenig geändert. [mehr] Related posts: SPIEGEL ONLINE: &#8220;Die verwaiste Stelle&#8221; Stellungnahme zur Aufhebung der Verjährungsfristen Interview ARD-Nachtmagazin
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Runde Tisch zum sexuellen Missbrauch hat versagt, sagt Betroffenenvertreter <a href="http://taz.de/!80622/" title="Interview taz: »Es fehlt der Wille«">Christian Bahls</a>. An der Situation der Opfer habe sich nur wenig geändert. <a href="http://taz.de/!80622/" title="Interview taz: »Es fehlt der Wille«">[mehr]</a></p>
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		<title>SPIEGEL ONLINE: &#8220;Die verwaiste Stelle&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 11:00:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Reaktionen]]></category>

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		<title>Erklärung zum Austritt aus der Bundesinitiative</title>
		<link>http://mogis-verein.de/2011/09/20/erklarung-zum-austritt-aus-der-bundesinitiative/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 18:43:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[die Bundesinitiative]]></category>
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		<category><![CDATA[Gabriele Gawlich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mogis-verein.de/?p=4703</guid>
		<description><![CDATA[Aufgrund der fortdauernden inhaltlichen Differenzen und der fehlenden Vertrauensbasis wird sich MOGiS e.V. mit sofortiger Wirkung aus der Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter i. Gr. zurück ziehen. Unser persönliches Engagement unter Einsatz unserer gesamten Ressourcen <a href="http://mogis-verein.de/2011/09/20/erklarung-zum-austritt-aus-der-bundesinitiative/#more-4703'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund der fortdauernden inhaltlichen Differenzen und der fehlenden Vertrauensbasis wird sich MOGiS e.V. mit sofortiger Wirkung aus der Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter i. Gr. zurück ziehen.<span id="more-4703"></span></p>

<p>Unser persönliches Engagement unter Einsatz unserer gesamten Ressourcen gingen oft bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit und manchmal darüber hinaus.</p>

<p>Gabriele gibt mit sofortiger Wirkung ihr Mandat als Unterhändlerin der Bundesinitiative auf, da sie sich für Verhandlungen am Runden Tisch nicht mehr ausreichend legitimiert sieht.</p>

<p>Vorhandene Dokumente der Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch sind bereits sukzessive und vollständig an die Bundesinitiative gesandt worden. Es wurde nichts zurück gehalten.</p>

<p>Christian stellt mit sofortiger Wirkung sein Amt als Vorstandsmitglied der Bundesinitiative zur Verfügung und wird die Domain die-bundesinitiative.de und damit die Verantwortung für die Bereitstellung der IT-Infrastruktur an die Vorsitzende Kathrin Radke übergeben.</p>

<p>Sollte ein satzungskonformer Austritt nicht zeitnah (vor dem 4.10.2011) möglich sein, so bitten wir den Vorstand der Bundesinitiative darum, MOGiS e.V. aus der Bundesinitiative auszuschließen.</p>

<p>MOGiS e.V. dankt für die Zusammenarbeit und wünscht der Bundesinitiative für die Zukunft alles Gute. Wir verbinden dies mit dem aufrichtigen Wunsch, dass die Belastung der anderen sinken möge und sie die Unterstützung der Politik und Gesellschaft bekommen, die sie verdienen.</p>

<p>Christian und Gabriele wünschen darüber hinaus allen Mitstreitern für ihr persönliches Wohlergehen alles Gute.</p>

<p>Christian Bahls &#8211; Erster Vorsitzender MOGiS e.V.<br />Gabriele Gawlich &#8211; Zweite Vorsitzende MOGiS e.V.</p>
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		<title>Ein Kleiner Hilferuf</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 13:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[von Christian Bahls Ein paar von Euch wissen es vielleicht schon, ich habe zu Ende Juni meinen alten Job als Wissenschaftler an der Universtät Rostock verloren (das Projekt auf dem ich saß lief aus, ein Antrag auf ein anderes Projekt <a href="http://mogis-verein.de/2011/08/02/ein-kleiner-hilferuf/#more-4661'" class="more-link">more &#187;</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Christian Bahls</em></p>

<p>Ein paar von Euch wissen es vielleicht schon, ich habe zu Ende Juni meinen alten Job als Wissenschaftler an der Universtät Rostock verloren (das Projekt auf dem ich saß lief aus, ein Antrag auf ein anderes Projekt wurde seitens des Landes M/V abgelehnt).</p>

<p>Die nächsten 3-6 Monate überwintere ich auf einer Stelle als Hilfskraft, dies mit ca. 800 Euro netto, also ca 400 Euro weniger als vorher. Danach werde ich wahrscheinlich (wenigstens für ein paar Monate) arbeitslos sein.</p>

<p>Da die Vereinsarbeit bisher finanziell zu einem großen Teil aus meiner Tasche getragen wurde (mit ca 200 bis 300 Euro monatlich für Reisen und Unterkunft, besonders die regelmäßigen Fahrten nach Berlin kosten) tut sich nun ein großes Loch auf.<span id="more-4661"></span></p>

<p><em><strong>Ich möchte Euch also an dieser Stelle bitten den MOGiS e.V. regelmäßig im Rahmen einer Fördermitgliedschaft zu unterstützen.</strong></em></p>

<p>Ich bitte Euch dazu <a target="_blank" href="/Antrag_Foerdermitgliedschaft.pdf"><strong>dieses Formular</strong></a> auszufüllen und uns per Post zuzuschicken und dazu dann einen Dauerauftrag an <a target="_blank" href="/spenden/#bankverbindung"><strong>unser Konto</strong></a> einzurichten oder der Einzugsermächtigung zuzustimmen.</p>

<p>Dankbar sind wir natürlich auch für persönliche Hilfe, gerade im Umfeld des Runden Tisches zum sexuellen Kindesmissbrauch wird es in den nächsten Monaten viel zu tun geben (nach über einem Jahr des Tauziehens haben mit der 2. Vorsitzenden Gabriele, sowie vier anderen Betroffenen und mir, endlich auch Opfer sexuellen Missbrauchs direkt Mitsprache erhalten).</p>

<p>Wenn Ihr Euch persönlich einbringen wollt, dann nehmt bitte <a target="_blank" href="/kontakt">Kontakt</a> mit uns auf.</p>

<p>Vielen Dank an alle die unsere Arbeit finanziell und ideell unterstützen (auch in dem sie diese Bitte um Mithilfe weiterverbreiten).</p>

<p>Viele liebe Grüße<br /> Christian Bahls</p>

<p><sub>Wer uns nur einmalig finanziell unterstützen möchte oder uns außerhalb einer Fördermitgliedschaft mit einem Dauerauftrag unterstützen kann (<em>Beim Spenden finden wir Padeluuns Devise &#8220;<strong><a href="http://www.foebud.org/spende">mäßig, aber regelmäßig</a></strong>&#8221; sehr hilfreich</em>), der findet unsere Bankverbindung <a target="_blank" href="/spenden/#bankverbindung">hier</a>.</sub></p>
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