Genital Autonomy 2012: Zwölftes Internationales Symposium für genitale Autonomie und Menschenrechte

Ein Bericht vom Symposium in Helsinki

Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2012 fand in Helsinki das zwölfte internationale Symposium für Recht, genitale Autonomie und Menschenrechte statt. Solche Konferenzen werden seit der ersten Veranstaltung, die im März 1989 im kalifornischen Anaheim abgehalten wurde, im Abstand von normalerweise zwei Jahren durchgeführt. Einen Überblick über die Inhalte findet man unter http://www.nocirc.org/symposia/. Seit einigen Jahren werden die internationalen Symposien ergänzt durch nationale Konferenzen, die in den Zwischenjahren in den USA stattfinden.

Träger des diesjährigen Symposiums waren die finnische Sexpo Foundation, die internationale Organisation Genital Autonomysowie die National Organization of Circumcision Information Resource Centers (NOCIRC)aus den USA. Die Veranstaltung wurde weiterhin unterstützt durch die ebenfalls US-amerikanische OrganisationIntact America.

Die 1969 gegründete Sexpo Foundation (www.sexpo.fi) ist eine gemeinnützige finnische Organisation, zu deren wichtigsten Zielen Beratung, Therapie und Aufklärung in allen Fragen der menschlichen Sexualität gehören. Genital Autonomy (www.genitalautonomy.org) ist eine in den USA, dem Vereinigten Königreich und Australien ansässige Menschenrechtsorganisation, deren Fokus auf den Rechten weiblicher, männlicher und intersexueller Kinder auf sexuelle Selbstbestimmung, insbesondere Schutz vor unnötigen chirurgischen Veränderungen ihrer Genitalien, liegt.

NOCIRC(www.nocirc.org) ist ein Dachverband lokaler Organisationen von Genitalverstümmelungsopfern mit mehr als 100 Zentren in 14 Ländern. Die Schwerpunkte der Arbeit von NOCIRC liegen bei Information und Aufklärung der Gesellschaft zum Thema Beschneidung sowie der Schaffung von Ansprechpartnern für Betroffene. NOCIRC verfügt über eine der größten Informationssammlungen zum Thema Beschneidung auf der Welt, die in Teilen auch online verfügbar ist (http://www.cirp.org/library/). Intact America (www.intactamerica.org) ist Teil des gemeinnützigenHudson Center for Health Equity & Quality aus den USA.

Von den 48 Programmpunkten des diesjährigen Symposiums, die das Thema von Veränderungen an den Geschlechtsorganen von Babys und Kindern aus historischer, anthropologischer, kultureller, religiöser, sozialer, psychologischer, medizinischer, ethischer, rechtlicher und menschenrechtlicher Perspektive betrachtet haben, soll im Folgenden eine Auswahl kurz vorgestellt werden.

Der in der Schweiz lebende Juraprofessor Sami Aldeeb Abu-Salieh verglich das islamische Rechtskonzept und seine Implikationen für das Recht auf körperliche Unversehrtheit mit westlichen Ansätzen. Seine in mehreren Sprachen erschienenen Publikationen, darunter die neuesten Auflagen seiner Bücher über Beschneidungen, können auf http://www.sami-aldeeb.com/sections/view.php?id=18&action=publications heruntergeladen werden.

Der britische Arzt Peter Ball stellte Geschichte und Stand der Forschung zu den Möglichkeiten und Grenzen der Vorhautrekonstruktion vor. Peter Ball repräsentiert die britische Sektion der Opferorganisation NORM (www.norm-uk.co.uk). Das Standardwerk zur Vorhautrekonstruktion ist James Bigelows Buch The Joy of Uncircumcising (Hourglass Publishing 1992), ISBN 978-0963048219. Eine Hoffnung für die Zukunft ist die Vorhautwiederherstellung durch Tissue Engineering, die dem Foregen – Projekt (http://www.foregen.org/) zugrunde liegt.

Der Medizinethiker Brian Earp (Oxford, UK) beschäftigte sich mit der Frage, ob irreversible Veränderungen an den Genitalien nichteinwilligungsfähiger Kinder durch die religiösen Überzeugungen ihrer Eltern gerechtfertigt sein können. Sein Beitrag kann hier nachgelesen werden: http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2012/10/religious-vs-secular-ethics-and-a-note-about-respect/#more-4734.

Der dänische Sexualmediziner Morten Frisch berichtete über die Zusammenhänge zwischen männlicher Beschneidung und sexuellen Dysfunktionen bei Männern und Frauen auf der Grundlage einer im Jahr 2011 im International Journal of Epidemiology erschienen Studie (http://www.davidwilton.com/files/mc-and-sexual-function—denmark-2011.pdf). Er erläuterte ebenfalls, aus welcher Interessenlage heraus die Veröffentlichung solcher Studien in medizinischen Fachzeitschriften immer wieder verzögert oder verhindert wird.

Der in den USA lebende neuseeländische Jurist John Geisheker (http://www.birthandbeyond.com/johngeisheker.htm) gab einen Überblick über die weltweite rechtliche Situation in Bezug auf Genitalverstümmelung. John Geisheker ist Mitglied der Organisation Doctors Opposing Circumcision (http://doctorsopposingcircumcision.org/) und verwies nicht ohne Stolz auf die Abkehr von der Neugeborenenbeschneidung in Neuseeland in den 1960er Jahren.

Tim Hammond, Gründer der Opferorganisation Noharmm(www.noharmm.org) und Regisseur der im Internet verfügbaren Dokumentation Whose Bodies, Whose Rights?stellte die Ergebnisse seiner jüngsten Studie zu den Auswirkungen männlicher Beschneidung vor, die auf der Auswertung von über 1000 Fragebögen beruht und unter www.CircumcisionHarm.org/helsinki eingesehen werden kann. Der in Kanada lebende Tim Hammond präsentierte weiterhin umfangreiches Fotomaterial sowie Originalinterviews mit Betroffenen.Whose Bodies, Whose Rights? kann wie folgt abgerufen werden:

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=W0kr6BiVZMM

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=qSAjpzpF6qM

Der Medizinhistoriker Frederick Hodges stellte neue Erkenntnisse zu Auftreten und Formen genitaler Veränderungen im alten Ägypten vor. Diese beruhen auf Röntgenaufnahmen von Mumien sowie der Analyse von Hieroglyphen und lassen bisherige Annahmen über frühe Zeugnisse der Beschneidung zumindest zweifelhaft erscheinen. Frederick Hodges ist Autor mehrerer Artikel zum Umgang mit der Vorhaut in der Antike (z. B. http://www.cirp.org/library/history/hodges1/, http://www.cirp.org/library/history/hodges2/), zur Rolle der Beschneidung in der jüngeren Medizingeschichte sowie Koautor und Mitherausgeber mehrerer Bücher.

In einer weiteren Präsentation informierte Frederick Hodges über eine in den 1950er Jahren im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes CIA durchgeführte Studie, deren Ziel darin bestand, herauszufinden, wie der Wille von Individuen gebrochen werden kann. Im Rahmen dieser Studie, die zu einem als MK-ULTRA bekannten Forschungsprogramm gehörte, wurden Jungen in einem Waisenhaus zwangsbeschnitten. Sie reagierten wie erwartet mit sofortigen, schweren und lang anhaltenden Traumatisierungen.

Staffan Janson, schwedischer Professor für Kinderheilkunde und Vorsitzender des Komitees für Ethik und Kinderrechte des schwedischen Kinderärzteverbandes, erläuterte die Ansätze zur zukünftigen Verhinderung von Beschneidungen in Schweden. Er beschrieb die öffentliche Debatte, die in Schweden zu diesem Thema stattgefunden hat und die – wenngleich dort ausgelöst durch ein Positionspapier der Mediziner – auffällige Parallelen mit der derzeit in Deutschland stattfindenden Diskussion aufweist.

Julius Kaggwa aus Uganda, Direktor der Hilfsinitiative für Menschen mit atypischer sexueller Entwicklung (SIPD), berichtete über die besonderen Probleme und Diskriminierungen, denen intersexuelle, also mit nicht eindeutig männlichen oder weiblichen Genitalien geborene, Kinder in traditionellen Gesellschaften ausgesetzt sind. Intersexuelle Menschen werden auch in Industrieländern häufig aus Unwissenheit von Eltern und Medizinern zu Opfern so genannter geschlechtsangleichender Operationen. Näheres über Julius Kaggwas Initiative findet sich unter http://sipd.webs.com/.

Donna Rigney Macris (NOCIRC, USA) berichtete aus der Perspektive von Hebammen über den von diesen beobachteten, durch Beschneidungen ausgelösten Schaden. Dazu gehört auch die massive Beeinträchtigung der Mutter-Kind-Bindung, die häufig dazu führt, dass Stillen nicht mehr möglich ist.

Eeva Matsuuke und Tiina Vilponen berichteten über die Aufklärungsarbeit derSexpo Foundationim Rahmen eines finnischen Projekts zur Verhinderung von Genitalverstümmelungen. Die Hebamme Eeva Matsuuke ist die Koordinatorin dieses Projekts, die Theologin und Sexualtherapeutin Tiina Vilponen ist Vorstandsmitglied der finnischen Sexualwissenschaftlichen Gesellschaft

(http://www.seksologinenseura.fi/index.cfm?lang=en).

Die Erfolge bei der Verhinderung weiblicher Genitalverstümmelung in Einwandererfamilien in Finnland wurden von dem Arzt und Forscher am Nationalen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt (http://www.stakes.fi/EN/index.htm), Mulki Mölsä, erläutert.

Dass auch Finnland bezüglich der männlichen Genitalverstümmelung noch nicht am Ziel ist, zeigte der erschütternde Bericht einer finnischen Mutter, deren Sohn zu Hause ohne ihr Wissen und Einverständnis auf Veranlassung seines nigerianischen Vaters durch einen finnischen Arzt beschnitten wurde. Der von diesem Ereignis sichtlich gezeichneten Mutter wurde Anonymität zugesichert.

Marilyn Milos, Gründerin vonNOCIRC,gab einen Überblick über den nunmehr über dreißigjährigen Kampf der Intactivist-Bewegung um das Recht auf unversehrte Genitalien. Sie berichtete über Erfolge in mehreren englischsprachigen Ländern und identifizierte die wissenschaftliche Unredlichkeit in der jüngsten Publikation des amerikanischen Kinderärzteverbands AAP sowie die dahinter stehenden persönlichen Motive und milliardenschweren finanziellen Interessen handelnder Personen.

Der finnische Psychotherapeut Jussi Nissinen, Vorstandsmitglied der Sexpo Foundation, stellte mit der vom 14. Weltkongress für Sexualwissenschaft am 26. August 1999 in Hong Kong verabschiedeten Declaration of Sexual Rights (http://www.rolf-gindorf.de/sexualrechte.htm) und der von der International Planned Parenthood Federation im Mai 2008 verabschiedeten IPPF Declaration (http://ippf.org/resources/publications/sexual-rights-ippf-declaration) zwei internationale Erklärungen zur sexuellen Autonomie vor und untersuchte, in wie weit diese den Schutz der körperlichen Unversehrtheit beinhalten und in wie weit sexuelle Rechte weltweit bereits als Menschenrechte ernst genommen werden.

Der pensionierte kalifornische Arzt Mark Reiss stellte die jüdische Brit Shalom – Zeremonie vor, die sich in jüdischen Familien als Alternative zur rituellen Beschneidung immer mehr durchsetzt. Mark Reiss ist Koordinator der Brit Shalom Celebrant List, die unter http://www.circumstitions.com/Jewish-shalom.html abgerufen werden kann. Jüdische Perspektiven zur Beschneidungsfrage finden sich weiterhin unter http://jewishcircumcision.org/ sowie http://www.jewsagainstcircumcision.org/. An dieser Stelle sei auch auf das ebenfalls jüdisch geprägte und mit dem Namen Ronald Goldman verbundeneCircumcision Resource Center verwiesen:

http://www.circumcision.org/index.html.

Richard Russell, ebenfalls aus den USA, stellte aus seiner langjährigen Beratungstätigkeit, unter anderem als Anwalt von Betroffenen, einige erschütternde Schicksale von Beschneidungsopfern vor, darunter Berichte über chronische Schmerzen und Schmerzen bei Erektionen, Verluste von Teilen der Eichel, schmerzhafte Narben, das erhebliche psychische Leid der Opfer sowie soziale Probleme wie die Zerstörung von Beziehungen zu Partnern, Eltern, Geschwistern und der Gesellschaft insgesamt.

Xavier Valla, Präsident der französischen Association contre la Mutilation des Enfants (http://ame.enfant.org.free.fr/),berichtete über die Entwicklungen bei der weiblichen und männlichen Genitalverstümmelung in Indonesien sowie die treibenden soziokulturellen Kräfte dahinter.

Der aus einer orthodoxen jüdischen Familie stammende israelisch-amerikanische Filmemacher Eliyahu Ungar-Sargon stellte die Entstehungsgeschichte seines Films Cut: Slicing Through the Myths of Circumcisionvor, für den er 11.500 Meilen durch Nordamerika fuhr und eine Vielzahl von Interviews mit vor allem jüdischen Betroffenen und Angehörigen sowie Rabbinern führte (http://www.cutthefilm.com/). Eliyahu Ungar-Sargon zeigte Ausschnitte aus einer Diskussionsveranstaltung mit einem in den USA sehr bekannten Rabbiner. Er legte auf der Grundlage der heiligen Schriften des Judentums Thora, Talmud und Midrasch dar, warum der Beschneidung in dieser Religion keineswegs die zentrale Rolle zukommt, die von ihren Befürwortern immer wieder behauptet wird. Weiterhin untersuchte er die Argumente, die für die Gestattung von Beschneidungen vorgebracht werden, auf logische Konsistenz, um anschließend diejenigen, denen solche Konsistenz attestiert werden konnte, überzeugend zu widerlegen.

Der amerikanische Jurist J. Steven Svoboda, Gründer der Organisation Attorneys for the Right of the Child (http://arclaw.org/) thematisierte die gesellschaftlichen Hintergründe der juristischen Ungleichbehandlung männlicher und weiblicher Genitalverstümmelung und kritisierte diese auf einer rechtsphilosophischen Grundlage. Angesichts der sexualwissenschaftlichen und entwicklungsphysiologischen Zusammenhänge kann eine solche Ungleichbehandlung nicht gerechtfertigt werden.

Der niederländische Medizinethiker Geert van Dijk berichtete über die Beschneidungsdebatte in den Niederlanden. Die niederländische Ärzteorganisation KNMGhatte in einem Positionspapier aus dem Jahr 2010 (http://knmg.artsennet.nl/Publicaties/KNMGpublicatie/Nontherapeutic-circumcision-of-male-minors-2010.htm) ihre Mitglieder aufgefordert, Eltern über die Komplikationsrisiken und das Fehlen medizinischer Vorteile der Beschneidung aufzuklären. Auch in den Niederlanden kam es daraufhin zu Beifall aus der Bevölkerung und Protesten religiöser Gruppen.

Robert Van Howe, amerikanischer Professor für Kinderheilkunde und menschliche Entwicklung, legte dar, wie seit 150 Jahren Amputationen der Vorhaut, des sensitivsten Teils des männlichen Genitals, mit der Bekämpfung der jeweils am meisten gefürchteten Krankheiten gerechtfertigt wurden (siehe dazu auch http://www.icgi.org/medicalization/). Diese vorgeschobenen Begründungen, seien dies nun die Bekämpfung der im 19. Jahrhundert für allerlei Übel verantwortlich gemachten Masturbation, Harnwegsinfektionen, Geschlechtskrankheiten oder verschiedener Arten von Krebs, sind zwar alle vollständig widerlegt, entfalten aber dennoch teilweise erstaunliche Remanenzwirkungen. Das jüngste Beispiel ist die Instrumentalisierung der Angst vor HIV-Infektionen für die Verstümmelung von Millionen afrikanischer Jungen und Männer, siehe dazu auch folgenden Artikel: http://www.publichealthinafrica.org/index.php/jphia/article/view/jphia.2011.e4/html_9.

Einen wichtigen Beitrag stellte auch der Besuch der norwegischen Ombudsfrau für Kinderrechte, Anne Lindboe, dar. Das Interview mit Dr. Lindboe kann unter http://www.youtube.com/watch?v=74NJSOjBTNI&feature=plcp angesehen werden. Es ist Teil einer umfangreichen Sammlung von Videos zu diesem Thema: http://www.youtube.com/user/Bonobo3D?feature=guide.

Eine Zusammenstellung der Ergebnisse der Konferenz von Helsinki in Buchform, wie sie auch für die vorangegangenen Symposien existiert, wird folgen. Die aus den vorherigen Symposien hervorgegangene Literatur ist, soweit nicht unter http://www.nocirc.org/symposia/ abrufbar, wie folgt erschienen:

  • George C. Denniston, Marilyn Fayre Milos, eds, Sexual Mutilations: A Human Tragedy(New York: Plenum Press, 1997), ISBN 0-306-45589-7
  • George C. Denniston, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos, eds, Male and Female Circumcision: Medical, Legal, and Ethical Considerations in Pediatric Practice(New York: Kluwer Academic / Plenum, 1999), ISBN 0-306-46131-5
  • George C. Denniston, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos, eds, Understanding Circumcision: A Multi-Dimensional Approach to a Multi-Dimensional Problem(New York: Kluwer Academic / Plenum, 2001), ISBN 0-306-46701-1
  • George C. Denniston, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos, eds, Flesh and Blood: Perspectives on the Problem of Circumcision in Contemporary Society(New York: Kluwer Academic / Plenum, 2004), ISBN 0-306-48333-5
  • George C. Denniston, Pia Grassivaro Gallo, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos, Franco Viviani, eds., Bodily Integrity and the Politics of Circumcision: Culture, Controversy, and Change(New York: Springer Science, 2006), ISBN 978-1-4020-4915-6
  • George C. Denniston, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos, eds, Circumcision and Human Rights(New York: Springer Science: 2009), ISBN 978-1-4020-9166-7
  • George C. Denniston, Frederick Mansfield Hodges, Marilyn Fayre Milos, eds, Genital Autonomy: Protecting Personal Choice(New York: Springer Science, 2010), ISBN 978-90-481-9445-2
Click here to view/write comments