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Buch “Zerstörerische Vorgänge” soeben erschienen

mit einem Beitrag von Gabriele Gawlich

im vorigen Jahr (Januar 2011) nahm ich an der internationalen Tagung am ZiV der Uni Bielefeld teil. Im Ergebnis der Tagung entstand das nun vorliegende Buch mit o.a. Titel.

Dort ist auch ein Aufsatz von mir zu finden: “Herausforderungen der Interessenvertretung.Das Potential der Betroffenen unterstützen.”

Das Herausgeber des Buches sind Sabine Andresen/Wilhelm Heitmeyer, und es ist im Beltz-Verlag erschienen, ISBN 978-3-7799-2818-8,

Geheimdienste als Geisterjäger

von Gabriele Gawlich

Geisterjäger sind Personen, die psychisch instabilen Menschen Geld dafür abknöpfen, dass sie deren eingebildete Vorstellungen vertreiben. Es gibt tatsächlich professionelle Geisterjäger, ich will aber nicht darauf verlinken, ich muss nicht noch kostenlos Werbung für solchen Unsinn machen.

Wie muss ich die deutschen Geheimdienste einstufen, die verfassungswidrig die Kommunikation unbescholtener Bürger filtern? Sie jagen ihre eigenen Einbildungen bzw. die ihrer Vorgesetzen. Weiterlesen

Irland ist weit weg…

von Gabriele Gawlich

In Irland wird eine Frau in Beugehaft gesteckt, damit sie dazu gebracht wird, gegen ihre Peiniger auszusagen.

Das ist schrecklich – erst nehmen ihr die Täter die Würde, dann der Richter.

Aber Irland ist weit weg. Kann so etwas auch hier in Deutschland passieren?

Für Betroffene von sexualisierter Gewalt oder Gewaltopfer ist es oft eine Tortur, so ein Verfahren durchzustehen. Sie werden vom gegnerischen Anwalt mit allen Mitteln in die “Zange” genommen. Es wird versucht, ihnen mindestens eine Teilschuld zuzuweisen. Wir wissen, dass es sehr schwierig ist, sein Recht vor Gericht durchzusetzen. Auch in Deutschland stellen viele wegen der bekannten Machtasymmetrie keine Anzeige. Sie wollen nicht aussagen, weil sie berechtigterweise fürchten, dass es ihnen danach noch schlechter geht.

Aber Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind bei uns Offizialdelikte, d. h. die Staatsanwaltschaft muss ermitteln, wenn sie Kenntnis von solchen Taten bekommt. Und die Öffentlichkeit hat oft ein Interesse an Strafverfolgung, auch über die Wünsche der Betroffenen hinweg (je nachdem, ob die Skandalpresse grad laut schreit oder nicht).

Beugehaft gibt es auch in Deutschland.

Unsensible übellaunige Juristen, die mit ihrem eben noch bestandenen Staatsexamen in die Provinz versetzt worden sind, werden sich wohl auch finden lassen. Strafverteidiger, die nichts auslassen, um ihrem Mandanten zu helfen, sind durchaus vorstellbar und aus Sicht des Angeklagten auch wünschenswert.

Aber bevor ich Albträume bekomme:

Die Taten, die an mir verübt wurden, sind verjährt – da kann ich ruhig schlafen.

Begriffen

von Gabriele Gawlich

Ich möchte hier nur mal kurz auf ein Interview aufmerksam machen, das mit dem Regisseur Markus Schleinzer geführt wurde.

Für mich zeigt sich hier ein Mensch, der weitgehend vorurteilsfrei nachgedacht hat, und ein paar Zusammenhänge begriffen hat.

Gnade für den Wolf

Eine Satire frei nach Motiven aus „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ – Brüder Grimm

von Gabriele Gawlich

Der Wolf fraß sechs junge Geißlein. Diese konnten nur durch die beherzte Tat des jüngsten Geschwisterchens, gemeinsam mit der alten Geiß, gerettet werden. Das zuständige Amtsgericht verurteilte ihn heute zu 2 Jahren. Der Richter hatte Mitleid mit dem Wolf, dem er fast einen Opferstatus zuerkannte. Weiterlesen

Trau dich zu vertrauen

für eine mir am Herzen liegende Frau

von Gabriele Gawlich

In den letzten Wochen bin ich mehrfach mit der Meinung konfrontiert worden, dass man nur vertrauen könne, wenn man alles über die betreffende Person weiß: wie sie heißt, was sie erlebt hat, mit wem sie umgeht, welche Meinung sie zu den Dingen des Lebens hat, wie sie sich kleidet, welche Ausbildung sie hat, usw. Weiterlesen

Treffpunkt Internet

Teilnahme an Social Networks als ein Baustein zum Kinderschutz

von Gabriele Gawlich
Im Rahmen der internationale Fachtagung „Zerstörerische Vorgänge“ in Bielefeld, die vom 26.01. bis 28.01.2011 stattfand, und an der auch ich teilnahm, berichtete Prof. Dr. Jonathan  Bradshaw (York) über seine europaweite Studie an Kindern im Alter von 10 – 14 Jahren. Es wurde das subjektive Wohlbefinden dieser Kids untersucht. Weiterlesen

Mein ganz subjektiver Bericht vom Gespräch am Runden Tisch

von Gabriele Gawlich

Das war ein aufregender Tag gestern! Mir wurde die Gelegenheit eingeräumt am Gespräch am Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ teilzunehmen. Es fand an diesem Ort hier statt. Weiterlesen

Mädchen und Jungen

von Gabriele Gawlich

Ich habe mich mal mit der Frage auseinandergesetzt: Gibt es mehr betroffene Mädchen oder mehr betroffene Jungen?

Christian hat ja in der Pressekonferenz zum Runden Tisch deutliche Worte gesagt. Weiterlesen

Hänsel und Gretel, oder: Das Ende des Märchens?

von Gabriele Gawlich

Wir alle kennen das Märchen von Hänsel und Gretel.

Es hat uns in unserer Kindheit begleitet und uns die Zuversicht gegeben, dass Alles gut wird. Würde dieses Märchen heute geschrieben, würde es wahrscheinlich anders enden: Weiterlesen

Was Betroffene tatsächlich wollen und tatsächlich brauchen

oder: Forderungen an die politisch Verantwortlichen am Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch

von Gabriele Gawlich

In Vorbereitung auf die zweite Sitzung des Runden Tisches gegen sexuellen Kindesmissbrauch haben wir den folgenden Gemeinsamen Standpunkt an jeden einzelnen der dort vertretenen Gesprächsteinehmer gesandt. Weiterlesen

Hilfe für Trotz Allem e.V.

von Gabriele Gawlich

Schon seit Beginn der Tätigkeit von MOGiS sind wir freundschaftlich verbunden mit Trotz Allem e.V.

Wir schätzen die unermüdliche Arbeit des Vereins. Wir wissen, dass die Mitarbeiterinnen ihre Arbeit oft bis an die Grenze der Selbstaufgabe und unter Einsatz aller ihrer persönlichen Mittel und Möglichkeiten durchführen.

Zusätzlich zu seiner Arbeit für betroffene Frauen hat der Verein auch politisch gewirkt (“Löschen statt Sperren”)

Darum sind wir besonders traurig und betroffen über die Nachricht, die uns soeben erreichte: Weiterlesen

Dankeschön!

MOGiS e.V. begrüßt das am 02.03.2010 ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung.

Wir gratulieren den Bürgerrechtsaktivisten vom AK-Vorrat, FoeBud, CCC, der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Frau Justizministerin Leuheusser-Schnarrenberger, Herrn Burkhard Hirsch und den 34.000 Beschwerdeführern.

Es zeigt uns, dass es möglich ist, durch themenbezogen geschlossene Bündnisse Bürgerrechte zurück zu erobern.

In diesem Sinne werden wir Seite an Seite weiter für unsere Rechte eintreten.

Liebe Natascha Kampusch,

Liebe Natascha Kampusch, Weiterlesen