Oder: Zahlen und Fakten
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(Lieber Leser, der folgende Text setzt sich mit den Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zu Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung auseinander, sollten Sie selber missbrauchsbetroffen sein, dann lesen Sie diesen Text bitte nur vorsichtig, oder auch gar nicht .. )
Wir waren ja schon einmal auf die polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2007 eingegangen. Dabei hatte sich ja schon herausgestellt, dass die Zahlenangaben der Regierung über den Anstieg der Verbreitungsdelikte (behauptete 110%) schlicht falsch ist: die Anzahl Verdachtsfälle für Verbreitung betrug 2872 im Jahr 2007 und 2897 im Jahr 2006. Sie ist also mehr oder weniger konstant geblieben. (es handelt sich dabei wirklich um genau dieselbe Statistik, die auch von der Regierung gerne zitiert wird!)
(So, jetzt wird es leider unappetitlich)
Bisher ist uns bei der Betrachtung der Statistik ein Punkt entgangen. Das BKA hat die Statistik der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern sehr genau aufgeschlüsselt.
Im Straftatenkatalog findet sich der Schlüssel:
1316 Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern zur Herstellung und Verbreitung pornographischer Schriften § 176a Abs. 3 StGB
Dazu der Absatz 3 des § 176a StGB:
(3) Mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des § 176 Abs. 1 bis 3, 4 Nr. 1 oder Nr. 2 oder des § 176 Abs. 6 als Täter oder anderer Beteiligter in der Absicht handelt, die Tat zum Gegenstand einer pornographischen Schrift (§ 11 Abs. 3) zu machen, die nach § 184b Abs. 1 bis 3 verbreitet werden soll.
Es handelt sich also um ziemlich genau die Verbrechen, von denen Frau von der Leyen so gerne schwadroniert: Den sexuellen Missbrauch von Kindern um pornographische Schriften zu erstellen. Also der gezielte Missbrauch von Kindern zum Zwecke der Erstellung dieses Materials.
(Um es gleich mal vorweg zu nehmen: beim sexuellen Missbrauch zur Herstellung und Verbreitung kinderpornographischen Materials ist in über 70% der Fälle der Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers, also bekannt, oder verwandt! .. mehr dazu aber noch am Ende)
Zum Straftatbestand mit der Ordnungsnummer 1316 gibt es außerordentlich viel Informationen in der o.g. Statistik. Zuerst wollen wir auf den behaupteten Anstieg dieser Straftaten eingehen:
(Wir danken einem fleißigen Leser für das Erstellen der obigen Statistik)
Diese Zahlen kann man mit der Anzahl aller Straftatbestände (Fälle) “sexueller Missbrauch von Kindern” ins Verhältnis setzen:
| Straftaten(Gruppen) | 2007 | 2006 | Diff. | Proz. | AQ | |
| 1310 | Sexueller Missbrauch von Kindern nach §§ 176, 176a, 176b StGB | 12.772 | 12.765 | 7 | 0.1% | ~82% |
| 1316 | Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern zur Herstellung und Verbreitung pornographischer Schriften § 176a Abs. 3 StGB | 103 | 106 | -3 | -2,80% | ~89% |
Die weitaus meisten (> 99%) der Kindern werden also missbraucht, ohne dass jemand dies mit einer Verbreitungsabsicht dokumentiert. Das sind in der aktuellen Diskussion die weniger prominenten Schicksale.
Reden wir also zuerst von den Opfern:
| Kinder insges. | Kinder < 6 | Kinder 6 bis < 14 | Jugendl. | ||||||||||
| alle | m. | w. | alle | m. | w. | alle | m. | w. | alle | m. | w. | ||
| 1310 | voll. | 15073 | 3744 | 11329 | 1781 | 517 | 1264 | 13292 | 3227 | 10065 | 9 | 3 | 6 |
| 1310 | vers. | 851 | 245 | 606 | 68 | 28 | 40 | 783 | 217 | 566 | 0 | 0 | 0 |
| 1310 | insg. | 15924 | 3989 | 11935 | 1849 | 545 | 1304 | 14075 | 3444 | 10631 | 9 | 3 | 6 |
| 1316 | voll. | 115 | 48 | 67 | 17 | 6 | 11 | 98 | 42 | 56 | 0 | 0 | 0 |
| 1316 | vers. | 5 | 2 | 3 | 0 | 0 | 0 | 5 | 2 | 3 | 0 | 0 | 0 |
| 1316 | insg. | 120 | 50 | 70 | 17 | 6 | 11 | 103 | 44 | 59 | 0 | 0 | 0 |
(Die Abkürzung”voll.” steht für vollzogen, “vers.” bezeichnet den Versuch)
Zur Veranschaulichung mag da vielleicht auch folgendes Diagramm dienen:
(Der Innere Teil des Diagramms zeigt die Verteilung für Straftaten zur Herst./Verbr. .. außen ist die Verteilung für alle Missbrauchsstraftaten)
Bei den Straftaten des sexueller Missbrauchs von Kindern zur Herstellung pornographischer Schriften (Punkt 1316) fällt auf, dass hier fast so viele Jungen wie Mädchen als Opfer betroffen sind.
Die Vermutung liegt nahe, dass dies allgemein bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern der Fall ist, und dass hier, wegen der vorliegenden Missbrauchsdokumentation, die Dunkelziffer bei männlichen Opfern deutlich geringer ist, als sonst üblich.
(Christian dazu: Als Junge gehört sexuelle Selbstbestimmung zum Rollenbild, wenn man als Junge sexuell missbraucht wird, oder sich eben missbrauchen lässt(!), dann ist dies ein Zeichen von Schwäche und kann in eine tiefe Scham münden .. das weibliche Rollenbild hat dagegen Raum für Schwäche)
Nun zu den Tätern (die leider in der Polizeistatistik, wie auch in der Antwort des Familienministeriums an erster Stelle zu stehen scheinen):
| insg. | Alleintäter | polizeibekannt | u. Alkohol | |||||
| 1310 | sexueller Missbrauch | 10455 | 9826 | 94,00% | 4739 | 45,30% | 888 | 8,50% |
| 1316 | .zur Herst./Verbr. | 92 | 70 | 76,10% | 37 | 40,20% | 2 | 2,00% |
In den 10.455 aufgeklärten Fällen sexuellen Kindesmissbrauches waren 9.826 (94%) mit Alleintätern, in 4.739 (45%) der Fälle war der Täter bereits als Verdächtiger einer vorherigen Straftat bekannt. In 8,5% der Fälle wurde die Straftat unter Alkoholeinfluss begangen. In 20 Fällen wurde eine Schusswaffe mitgeführt.
Bei den 92 aufgeklärten Missbrauchs-Fällen zur Herstellung pornographischen Materials, handelte es sich in 70 Fällen (76%) um Alleintäter. In 37 Fällen (40%) war der Täter bereits polizeibekannt. In nur 2 Fällen wurde unter Alkoholeinfluss gehandelt.
Die folgende Tabelle zeigt die Altersverteilung der Tatverdächtigen:
| Geschl. | alle | <14 | 14-16 | 16-18 | 14-18 | 18-21 | <21 | >21 | |
| 1310 | M | 8757 | 660 | 921 | 643 | 1564 | 654 | 2878 | 5879 |
| 1310 | W | 330 | 53 | 25 | 18 | 43 | 18 | 114 | 216 |
| 1310 | Sum. | 9087 | 713 | 946 | 661 | 1607 | 672 | 2992 | 6095 |
| 1316 | M | 95 | 12 | 8 | 3 | 11 | 6 | 29 | 66 |
| 1316 | W | 10 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 9 |
| 1316 | Sum. | 105 | 13 | 8 | 3 | 11 | 6 | 30 | 75 |
(hier wegen der Übersichtlichkeit unterdrückt: die meisten Täter sind männlich und zwischen 20 und 50 -> Christian: das ist irgendwie unheimlich traurig .. bin ja selber ein Mann .. und ich kenne auch Väter, die sich schon nicht mehr trauen, mit ihren Kindern baden zu gehen)
Zur Übersicht hier nochmals die Altersverteilung der Tatverdächtigen als Diagramm:
Da gibt es aber auch einige Daten, die uns alarmieren sollten: Bei sexuellem Kindesmissbrauch waren über ein Viertel der ermittelten Tatverdächtigen noch unter 18 Jahren alt, über ein Sechstel war sogar unter 16 Jahre alt! Circa 8% der Tatverdächtigen waren selber noch Kinder!
Dann bleibt noch die Frage zu klären, in welchem Verhältnis die Täter zu Ihren Opfern standen:
| alle | verwandt | bekannt | flüchtig | unbek. | ungeklärt | ||
| 1310 | voll. | 15084 | 2929 | 4915 | 1200 | 4978 | 1053 |
| 1310 | vers. | 851 | 44 | 170 | 84 | 468 | 84 |
| 1310 | insg. | 15935 | 2973 | 5085 | 1284 | 5446 | 1137 |
| 1316 | voll. | 115 | 22 | 48 | 10 | 16 | 19 |
| 1316 | vers. | 5 | 0 | 0 | 2 | 1 | 2 |
| 1316 | insg. | 120 | 22 | 48 | 12 | 17 | 21 |
In über der Hälfte der Fälle war das Opfer mit dem Täter bekannt oder mit ihm/ihr verwandt, dazu auch folgendes Diagramm:
Sieht man von den ungeklärten Fällen ab, dann ist beim sexuellen Missbrauch zur Herstellung und Verbreitung kinderpornographischen Materials in über 70% der Fälle der Täter aus dem näheren Umfeld des Opfers, also bekannt, oder verwandt! [70 von 99 {=120 -21}]
Und gegen diesen Missbrauch im Bekanntenkreis soll jetzt eine Sperre im Internet helfen?
Wird hier nicht das Leid unzähliger Kinder bagatellisiert, um in Deutschland eine Infrastruktur zu etablieren, die dem Ausblenden beliebiger Inhalte dienen wird?
Wäre es nicht anstatt dieser unglaublich gefährlichen Symbolpolitik angebracht:
- Den Opfern echte Hilfe anzubieten?
- Die Dunkelziffer bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zu verringern?
- Die Täter zu verfolgen, anstatt nur der von ihnen verbreiteten Inhalte?
- Den Pädophilen, die unter Ihren Neigungen leiden, durch Therapie helfen keine Täter zu werden?
- Unsere Kinder stark zu machen, sodass sie gar nicht die Schwachstellen haben, die Täter benutzen um sich Ihnen zu nähern?
Christian; MOGIS
Achso, Man kann diese Seite auch weiterzwitschern:)
Dieser Artikel wurde von uns für kommerzielle Nutzungsarten(Zeitung,..) mit der Creative Commons Attribution 3.0 Germany License lizensiert, wir bitten also darum, wenigstens mit dem Namen des Vereins und einem Verweis auf die Vereinswebseite zitiert zu werden... Zur privaten Nutzung ist dieser Text sogar gemeinfrei, er gehört sozusagen bereits Ihnen :)
PS: Jetzt wollen wir doch mal hoffen, dass die CDU den Missbrauchsvorwürfen in Sachsen mit der selben Entschiedenheit nachgeht, wie sie gerade die Sperren durchsetzt! (Vielleicht wollen Sie ja eine Stunde mit folgendem Post und den dortigen Links verbringen.)
Zur weiteren Information (auch für die Suchmaschinen, die hier landen), die entsprechenden Abschnitte aus dem §176 des StGB:
(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt.
(3) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu erkennen.
(4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer
1. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt, 2. ein Kind dazu bestimmt, dass es sexuelle Handlungen vornimmt, soweit die Tat nicht nach Absatz 1 oder Absatz 2 mit Strafe bedroht ist, 3. auf ein Kind durch Schriften (§ 11 Abs. 3) einwirkt, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen, die es an oder vor dem Täter oder einem Dritten vornehmen oder von dem Täter oder einem Dritten an sich vornehmen lassen soll, oder 4. auf ein Kind durch Vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt. (5) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer ein Kind für eine Tat nach den Absätzen 1 bis 4 anbietet oder nachzuweisen verspricht oder wer sich mit einem anderen zu einer solchen Tat verabredet.
(6) Der Versuch ist strafbar; dies gilt nicht für Taten nach Absatz 4 Nr. 3 und 4 und Absatz 5.
(Eigentlich ist es schon interessant, das hier also der Versuch ein Kind für sexuellen Missbrauch anzubieten nicht schon strafbar ist!)
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Wieso sollte ich solche Gedanken, (was könnten jetzt andere denken?) wenn ich mit meinem Kind umgehe nicht haben, aber was soll das in einer Diskussion über Kindesmissbrauch. Damit muß man selber klar kommen und das nicht in politische Diskussionen mit einführen oder gar als Rechtfertigung dafür nehmen, dass man sich mit diesen Themen in der Öffentlichkeit nicht klar auseinandersetzt. Wenn sich Väter oder Mütter in Ihrem eigenen Verhalten davon irritieren lassen, haben Sie ein Problem. Aber dieses Problem sollte nicht ständig als Argument genutzt werde -für was eigentlich? (Christian: es ist weder Rechtfertigung noch Argumentation .. Ich als Mann, als Kind missbraucht, verstehe, dass Männern immer mehr die Freiheit fehlt mit Kindern einfach normal umzugehen .. Dieses Problem kommt von innen und von außen .. Wenn Sie dies nicht verstehen können, ist das ok .. Wenn Sie nicht verstehen wollen, dass Wir auch darüber reden müssen, Wie wir mit Missbrauch als Thema umgehen, dann ist das ok .. Es steht Ihnen frei sich woanders zu informieren )
Ein paar Anmerkungen: Zum einen ist das wie immer eine Verdächtigungs-Statistik, da fehlt dann die Anzahl rechtswirksamer Verurteilungen, um ein echtes Bild zu bekommen (bei den von Frau von der Leyen zitierten Fällen von Kinderporno-Konsum sieht es da extrem düster aus, etwa “Aktion Himmel”: 12000 Verdächtige, bisher kein Verurteilter). (Christian: Himmel ist hier gar nicht dabei .. hier geht es um echte Missbrauchsfälle .. Bitte nochmals lesen!)
Dann gefällt mir die Altersaufteilung nicht. Insbesondere hätte ich gerne eine detailliertere Altersaufteilung in dem Alter, in dem “Kinder” (im strafrechtlichen Sinne, nicht im biologischen) ihre Sexualität entdecken, also insbesondere die Altersgruppe zwischen 12 und 14. Ein von den Eltern nicht gewollter, aber durchaus einvernehmlicher GV kann da durchaus für den strafmündigen Partner zu einer Anzeige führen, und die Zahlen (10% der Verdächtigten zwischen 14 und 16) lassen durchaus vermuten, dass solche Fälle in dieser Statistik drin sind. (Christian: die Tabelle ist so schon sehr breit, wenn Sie die genauen Zahlen berichten wollen, steht es Ihnen frei einen Artikel über Tabelle 20 der PKS vom Jahr 2007 zu schreiben)
Das hat mit Missbrauch aber rein gar nichts zu tun, sondern mit der Festlegung des Schutzalters – die in einigen anderen Ländern niedriger ist, weil eben hier wie dort AFAIK ein Drittel der unter 14-jährigen selbstbestimmte sexuelle Erfahrungen hat (überwiegend Mädchen, durch ihren Entwicklungsvorsprung von ca. einem Jahr), und es genauso ein Verstoß gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist, wenn man derartige Erfahrungen kriminalisiert. Vielleicht wollen wir beim derzeitigen Auseianderklaffen zwischen Lebenswirklichkeit und Gesetz gar nicht, dass die Lücke zwischen “Dunkelziffer” und Statistik geschlossen wird – weil sie riesig ist, und es in den meisten Fällen gar nicht um Missbrauch geht, sondern um Frühreife. (Christian: ja danke .. und dass der weitaus größte Teil der Missbrauchsfälle von Personen über 18 Jahre vergenommen wurde, ignorieren Sie? .. Außerdem haben Wir da nur zum Nachdenken angeregt .. Da wurde unsererseits keine Wertung vorgenommen .. Das kann sich beiderseits auf die Sexualisierung und Kriminalisierung unserer Jugend beziehen)
Ach klar, wenn man eine andere Meinung hat, soll man sich woanders informieren. Na, dann würde ich mich auch nicht darüber aufregen, wenn Ursula von Leyen nicht mehr auf Kontaktversuche reagiert. Sie informiert sich eben lieber woanders. Ist ja auch einfacher.
Liebe Unbekannte, dies ist eine Webseite auf der Missbrauchsopfer über Missbrauch informieren. Wir haben ein gewisses Schutzbedürfnis, welches wir hier auch durchsetzen werden! Im Gegensatz zu Frau von der Leyen reden wir noch mit Ihnen, wir haben aber keine Lust uns Ihren Anfeindungen weiter auszusetzen. Es steht Ihnen frei Ihren Tonfall anzupassen oder zu gehen.
Die von der Leyensche Rabulistik ist ziemlich verwirrend.
Jedenfalls stellt auch die Internet Watch Foundation stellt eine drastische Abnahme der Websites mit KiPo-Inhalten fest, sagt heise.de
“(…) hat die Anzahl der Websites mit kinderpornografischen Inhalten im vergangenen Jahr um 10 Prozent abgenommen. (…) Die Organisation, die auch die Sperrliste der britischen Provider verwaltet, fand im Jahr 2008 insgesamt 1536 Websites mit kinderpornografischen Inhalten. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl um fast 10 Prozent, im Vergleich zu 2006 sogar um 21 Prozent ab. (…) Die IWF führt den Rückgang auf eine verbesserte Zusammenarbeit mit Domainregistraren und anderen internationalen Organisationen zurück.(…)”
Muß man sich also vor solchen Aussagen schützen. Wundert mich ein wenig. Wenn ich sage, dass solche Bedenken irrational sind und man die mit sich selber ausmachen muß und nicht mit in die Debatte einführen sollte. Inwiefern verletze ich das Schutzbedürfnis mißbrauchter Menschen.
Deine Tonart war nicht gerade hilfreich. Wir schützen uns hier nicht vor irgendwelchen Aussagen, sondern vor der Art und Weise, wie sie rübergebracht werden. Ich persönlich glaube es wäre mal ganz wichtig, dass laut darüber nachgedacht würde inwiefern Männer immer mehr in eine Ecke getrieben werden. Und ich finde Frauen sollten froh sein, wenn ein Mann sich traut soetwas öffentlich zu sagen. Leute wie Du, die soetwas nicht hören wollen, und solche Gedanken am liebsten zum verstummen bringen wollen sind da nicht wirklich hilfreich.
Christian
[...]Der Christian vom Verein MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren (MOGIS) hat die von Frau von der Leyen behauptete 110%ige Steigerung der Verdachtsfälle bei der Verbreitung von KiPo unter die Lupe genommen [...]
Pingback: SysProfile-Stammtisch - Seite 60 - SysProfile Forum
Wer treibt Männer immer weiter in eine Ecke, wenn Sie doch nichts tun? Und soll ich mich mit den unbehaglichen Gefühlen erwachsener Männer auseinandersetzen oder nicht doch lieber mit Menschen, in vielen Fällen Kindern, die Schutz brauchen. Und wieso bitte – sollten Frauen darüber froh sein? Keine Ahnung, was das jetzt soll. Vielleicht überlegst Du doch mal, ob das relevant ist, für das Thema Kindesmißbrauch. Ich glaube ehrlich gesagt – Nein.
Oh man/frau ..
Das Thema ist sehr relevant .. .. dass Du das so überhaupt nicht begreifen möchtest bestürzt.
Ich kann nicht verstehen, warum Du dich so vehement dagegen wehrst, einfach nur dem zuzuhören, was Männer sagen, z.B. dass sie sich schon gar nichts mehr trauen, weil die Stimmung so aufgeheizt ist ..
.. und dann sprechen wir noch mal von Vätermonaten ..
Christian
PS: alleine schon dass Du wegen der vermuteten Irrelevanz, uns verbieten möchtest darüber zu berichten ist bedenklich .. wenn Du eine andere Darstellung wünscht, steht es dir frei http://inatanz.wordpress.com/ aufzumachen .. Der obige artikel ist für Dich unter der Lizenz: CC-BY, Du kannst ihn mit Namensnennung kopieren und nach Deinem Gutdünken bearbeiten.
Die Stimmung ist aufgeheizt? Gegen Väter und Männer? Das glaubst Du doch wohl selber nicht. Und wenn, dann überhaupt nur, wenn man sich angesprochen fühlt, wenn nicht, steht man drüber. Und wer sich nicht traut-verliert sowieso. (Christian: [sarkasmus an] Danke, damit hast Du jetzt unheimlich vielen Männern konstruktiv geholfen! [sarkasmus aus])
na, ist doch schön. bitte. (aber du versuchst genauso wenig mich zu verstehen. sehr einseitig) (Christian: Ja danke .. verstehen heisst ja auch nur Deiner Meinung zu sein und dann darauf zu verzichten zu sagen, dass viele Männer Probleme im natürlichen Umgang mit Kindern haben, weil die Öffentlichkeit ja gerade so unheimlich rücksichtsvoll für das Thema Kindesmissbrauch sensibilisert wird)
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(Christian: was für persönlichen Angriffen man sich hier aussetzen muss: ..) Ja, dann sollten sie zum Psychologen gehen. Denn das hat nichts mit Kindesmißssbrauch zu tun.
Ach und danke, aber leider habe ich nur heute frei und sonst keine Zeit zu schreiben. viel erfolg noch. Bis denne.
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inatanz hast du es den wirklich so noetig ? komm schon… es gibt bestimmt jemand anderes der sich fuer dich interessiert…
ja du bist wichtig und deine aussagen werden hier sehr geschaetzt.
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@inatanz: Es ist ja nunmal leider so, das, gerade in so einer hitzigen debatte, wo mittlerweile mal wieder jeder unter generalverdacht gestellt wird, man “angst” davor bekommt verdächtigt zu werden.
Nach Frau v.d.L. sind von 20% der internetnutzer ein “teil” schwer pädokriminell. Das internet ist voller kinderpornos, die auch noch anfixen. Das alle suggeriert doch, gerade denen die sich sonst nicht mit dem thema befassen: Auweih, bisher hab ich das ignoriert, aber da scheints ja doch viel mehr pädophile zu geben als ich dachte!
Und, jedem Mann, dem das mal bewusst geworden ist, der sitzt dann da, und will um jeden preis vermeiden in so einen verdacht zu geraten. Da das, wie wir ja nun alle wissen, den familiären, gesellschaftlichen, sozialen und beruflichen tot bedeuten kann. Frauen werden, irgendwie ja verständlicherweise, weniger verdächtigt. Darum ist es einerseits schon nachvollziebar wenn “Sie” das problem nicht sieht. Das heißt aber nicht das es nicht da ist.
Und ja, natürlich ist das ein problem des mannes der da jetzt so paranoid wird. Aber dieses problem ist eine natürliche reaktion, ein schutzinstinkt. Und lieber verkneift man sich den kontakt mit kindern gleich ganz als unter pädoverdacht zu fallen.
Gerade heute ist mir aufgefallen das ichn ziemlich dämliches gefühl in der magengegend bekomme wenn ich im supermarkt mit den kindern grimmassen schneide und rumalber. Das mach ich seit ich denken kann, weil ich mich über kinder freue, wie die mit der welt umgehen, wie die alles wahrnehmen, worüber die sich freuen können. Da freu ich mich gerne mit. Tja, es sei denn, “Mama” zerrt ihr kind weg, und wirft mir einen angewiederten blick zu. Die umstehenden bekommen sowas natürlich mit, und reagieren entsprechend. Und schon, gucken dich in dem supermarkt um die ecke die leute an als wärst du ein kinderschänder… …dabei haste einfach nur faxen gemacht…
Und davor hat man angst, das will man vermeiden. Und das führt dann zu eben solchen problemen. Und das hat natürlich nichts mit rationalität zu tun. Sondern eher mit psychologie, und vor allem mit unserer gesellschaft.
ach, und eben mit einer solch übertriebenen medienpräsens, und Frau v.d.L. die das thema, meiner bescheidenen meinung nach, ruhig etwas sachlicher darstellen könnte als ständig mit solchen bildlichen beschreibungen.
@Christian: Wenn die Taten erst begangen sind, spielt die Sexualität des Täters natürlich keine Rolle. Aber bei der Prävention?? Wollen Sie Statistiken wälzen oder diese nutzen, um eine Grundlage zu schaffen, um zukünftig Kinder davor zu bewahren Opfern zu werden?? Oder nur armselige, abhängige Politiker köpfen?? kopfschüttel (Christian: Paul .. du scheinst es nicht richtig zu verstehen .. auch Hetero Männer machen sich an kleine Jungs ‘ran .. es hat wie gesagt mit dem, was man umgangssprachlich Sexualität nennt, wenig zu tun .. Und was hat die sonstige sexuelle Ausrichtung der Täter überhaupt zu sagen? .. Was sollte die Kenntnis einer solchen Statistik ändern? .. Dürfen sich dann nur noch schwule Männer um Mädchen kümmern? .. und nur noch lesbische Frauen Jungen unterrichten? Das Eine hat mit dem Anderen wenig bis gar nichts zu tun .. Was den Unterschied ausmacht ist der Wille und die mentale Vorrausetzung ein Kind zur eigenen Befriedigung benutzen zu können)
Hallo, zu der Diskussion um die Väter und Mütter. Könnt ihr die vielleicht in der Statistik irgendwie extra berechnen oder rausrechnen. Nicht, dass die Regierung am Ende ihre Elternjagd noch verstärkt. (Christian: ich schwanke ja noch, ob das jetzt gut versteckte Satire ist, oder ob Du das ernst meinst ..)
@1000sunny: Das ist ein weiterer knackpunkt der geschichte. Wie immer wenn “Sicherheit” gefordert wird, oder “Schutz”, denken die wenigsten daran was das letztendlich bedeutet. Ein großteil der arbeit dabei ist eben damit verbunden zu den familien zu gehen, und zu “kontrollieren”. Da sich ja niemand an die wohnungstür schreibt “wir schänden kinder” muss da eben nachgeforscht werden, und das geht nach verdacht. Das ist IMMER ein eingriff in die privatsphäre, ob der verdacht nun berechtigt ist oder nicht. Und man kann bei sowas, mangels hellsicht, eben nicht nur die familien kontrollieren wo wirklich was passiert. Da muss man dann nen vernünftigen mittelweg finden, oder die sache ganz anders angehen.
Ein vorgehen, nachforschungen, prävention, reduktion und strafverfolgung wird immer in die Familien gehen, zu den Eltern. Das kann natürlich als hetzjagt empfunden werden, und bei denen die unschuldig getroffen sind am aller ehesten. Es ist aber, gerade wenns um Prävention geht, in einem gewissen maß nötig. Sonst bliebe etweder das risiko zu akzeptieren, ein denunziantentum wiederzubeleben (haben wir ja teils schon), oder direkt bei den gesellschaftlichen problemen anzusetzen… was wohl ein ziemlicher brocken wäre.
meine meinung im halbschlaf, sorry :/
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Sorry, aber ich finde die nachträglich hinzugefügten Diagramme eher irreführend als nützlich. Dadurch dass die Fläche des inneren und äußeren Ringes der Torte nicht im den Zahlen enntsprechenden Verhältnis steht, wird von einer der Kernaussagen abgelenkt, nämlich die Zahl der Mißbrauchsfälle übersteigt die Zahl der Mißbrauchsfälle mit Dokumentation um mehrere Größenordnungen(Faktor 100). Ein Balkendiagramm (vielleicht mit explizit ausgewiesener logarithmischer Skalierung) wäre da vielleicht besser. (Christian: habe ich auch schon überlegt .. das verstehen dann aber nur Naturwissenschaftler und Teil Ingenieure)
Ansonsten, kann ich diesen Blog und das Engagement von Mogis nur loben. (Christian: Danke ..)
Interessante Statistik mit klarer Aussage! Wäre noch interessant die sexuelle Präferenz der Täter zu erfassen: wie viele sind tatsächlich pädophil, wie viele heterosexuell und wie viele homosexuell. Gbt es da auch Daten vom BKA? Ist zwar unerheblich für die Frage nach der Internetzensur (um die geht es doch hier, oder?), aber sicherlich wichtig für das Angehen des Problems der Vergewaltigung von Kindern. (Christian: der sexuelle Missbrauch von Kindern hat wenig bis gar nichts mit Sexualität zu tun .. “Wenn Dich jemand mit einer Bratpfanne schlägt, dann nennt man das doch auch nicht Kochen .. oder?”) (Christian: PS: Vergewaltigung ist sozusagen §176a -> schwerer sexueller Kindes-Missbrauch .. ist gibt auch andere Arten des sexuellen Missbrauchs, diese machen den weitaus größte Teil (über 3/4) aus .. Ihr helft den Opfern nicht, wenn Ihr Euch auch auf die Leyensche Vergewaltigungen einschießt .. alleine dafür schon gehört sie abgewählt .. Sie bagatellisiert die alltäglichen Formen des Missbrauchs!)
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Hallo,
eine sehr interessante Aufarbeitung der Statistik. Vielen Dank dafür !!!
Docm
Ich finde die “Schere im Kopf” das übelste Ergebnis der ganzen KiPo-Propaganda. Und das Thema “Väter trauen sich nicht mehr, mit ihren Kindern baden zu gehen” begegnete mir mal auf ganz banale, andere Weise (ich habe selbst bisher keine Kinder und im Allgemeinen recht wenig Begegnungen mit Kindern im Alltag).
Ich kam aus einem Supermarkt und hatte eine Rolle Kekse und noch paar andere Süßigkeiten für mich gekauft, wollte auf Arbeit gehen. Da kommt mir ein kleines Mädchen aus der nahegelegenen Grundschule entgegen. Ich kannte das Mädchen nicht. Es kam direkt auf mich zu und machte Spaß mit mir. Einfach so. Kindliche Freude.
Also habe ich ein wenig mit ihr herumgealbert. Was mich echt angekotzt hat, war so eine Stimme in meinem Kopf, die sich gefragt hat, wie das wohl für andere aussieht. (Da war so das medien-geprägte Bild vom netten Mann, der Kinder von der Schule wegfängt.) Hallo? Geht’s noch?
Wollen wir uns wirklich den Kontakt zu Kindern vermiesen? Viktorianische Zeiten wieder einführen?
Tino.
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Irgendwie fehlt mir eine Antwortfunktion auf die eingebetteten Kommentare ;-). Also erst mal “Himmel”: Ja, die ist nicht dabei, aber die Statistik stammt von der selben Behörde, mit den selben methodischen Fehlern. So wird bei verschwundenen Kindern ja auch oft pauschal der Verdacht des Missbrauchs mit in die Akte genommen, und dann ist er wohl auch erst mal drin in der Statistik. Die Trennung mit 6 Jahren empfinde ich persönlich als sehr ungeeignet, da kann ich keinen Bezug zu irgendwas erkennen. Grundschulkinder sind für mich nicht mehr oder weniger schutzwürdig als Kleinkinder. Bei 12-14-jährigen habe ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen in dem Alter (siehe unten) eine andere Einstellung.
Sexualisierte Kinder (“Kinder” im juristischen Sinn): Ja, viele Täter sind über 18. Aber viele junge Menschen auf der Suche nach ersten sexuellen Erfahrungen haben mit ähnlich unerfahrenen Gleichaltrigen ernste Probleme, und suchen sich dann halt ältere Partner (ich habe mit 13 auch ein ähnlich altes Mädchen abgewiesen; wenn sie sich beim Anbaggern nicht derart dämlich angestellt hätte, hätte das durchaus etwas werden können – wenn ich erfahrener gewesen wäre, hätte ich ihre Probleme wohl auch kompensieren können). Das ist so, das ist aber kein Missbrauch im naturrechtlichen Sinne. Im juristischen Sinne hätten wir beide eine Straftat begangen, damals lag die Altersgrenze sogar noch bei 16 – allerdings wohl ohne Konsequenzen für uns, wegen fehlender Strafmündigkeit.
Zur Philosophie: Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist ein Naturrecht; als Naturrecht ist es IMHO vorrangig vor geschriebenem Recht. Egal ob ein Land Vergewaltigung in der Ehe als legal oder illegal ansieht, das Naturrecht sagt ganz klar, was Sache ist (illegal). Gleiches gilt für mehr oder weniger willkürliche Altersgrenzen oder Altersunterschiedsgrenzen (da gibt’s im Gesetz eine Ü21-U16-Grenze, wenn der zweite Partner noch Jungfrau ist), entscheidend für die naturrechtliche Betrachtung von Kindesmissbrauch ist, ob das betreffende Kind biologisch Kind ist, nicht juristisch. Die UN z.B. betrachtet alles unter 18 als Kind. Das ist jetzt eine Grenze, in der hier in Deutschland nur Geeks noch keine partnerschaftlichen sexuellen Erfahrungen sammeln konnten.
Wenn man seine eigenen frühen sexuellen Erfahrungen nicht als positiv einordnen kann, hat man da möglicherweise andere Ansichten. Für mich gehört Sexualisierung zur Entwicklung dazu – und bei normalen Biographien wie meiner steht man sich dabei hauptsächlich selbst im Wege, und ist über dieses im-Wege-Stehen mehr frustriert als froh.
(Christian: Nichts destotrotz finde ich,dass die fein-ausgegliederten Grenzen (14,16,18) bei uns in Deutschland Kinder und Jugendliche zu mindestens zum großen Teil vor sexueller Ausbeutung durch Ältere schützen)
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(Christian: Paul, kann es sein, dass du im folgenden Pädophilie und Homosexualität verwechselst? .. Dann liest sich Dein Kommentar etwas anders ..) Ok, vielen Dank, Christian! Was mich irritiert, ist, dass in den Medien (fast) immer geschrieben wird, dass es Pädophile wären, die Kinder sexuelle mißbrauchen. Andrerseits habe ich mal gelesen (ich weiß leider nicht mehr wo), dass der Anteil von Pädophilen an den Tätern sehr gering wäre.
Daher meine (Nach-)Frage, ob es in den BKA Statistiken auch hierzu was gäbe. Durchaus – denke ich – themenrelevant, weil, wenn sich staatlicherseits zur Prävention (z.B. kein Täter werden) ausschließlich auf Pädophile konzentriert wird, obwohl der größte Teil der Täter gar nicht pädophil ist, ist das doch ähnlich populistische Augenwischerei wie sexuell missbrauchte Kinder zu missbrauchen, um Internetzensuren durchzusetzen. Es offenbart doch einmal mehr, dass das Kind dabei offenbar völlig unwichtig ist … tatsächlich habe ich aus persönlichen Erfahrungen noch eine Reihe mehr Zweifel am staatliche Vorgehen zum Schutz von Kindern … aber das würde das Thema total sprengen …
(Christian: Ansonsten würden wir darauf bestehen, das Pädophilie in diesem Forum nicht verharmlost wird .. egal wie .. da wird ein Kind für die emotionalen oder “sexuellen” Bedürfnisse eines Erwachsenen benutzt!)
Leider weiß ich jetzt nicht, wie Du dadrauf kommst, ich würde Pädophilie mit Homosexualität verwechseln. Und es geht mir nicht darum irgendwas zu verharmlosen. Mir ging es nur dadrum, staatlicherseits den Stier bei den Hörnern zu packen, anstatt politisch-populistisch sexuellen Missbrauch von Kindern vorzuschieben, um ganz andere Interessen durchzusetzen (darum geht es doch MOGIS). Für effektiven Schutz von Kindern sollte man doch erstmal klären, was die Motive der (potentiellen) Täter sind, um passende Präventivmaßnahmen umzusetzen. Wenn jedoch ausschließlich Pädophile, d.h. Menschen mit emotioneller, sexueller Neigung zu Kindern, behandelt werden, obwohl möglicherweise (hier fragte ich nach Daten) Hetero- und/oder Homosexuelle Menschen aus welchen Motiven auch immer, vielleicht sexueller Frustration, einen viel größeren Anteil an der Täterschaft bilden, könnte der Effekt doch nur marginal sein. Naja, aber vielleicht ist dieser Brocken wirklich zu groß, weil er bei gesellschaftlichen Problemen ansetzen müsste, wenn ich einmal auf ekelias Wörter oben zurück greifen darf…
(Christian: Hey Paul .. Wenn man sich als Homo- oder Hetero-sexueller Mensch auf Kinder einlässt, dann ist man per Definition pädophil .. diese Begriffe sind othogonal (unabhängig)! .. Auch muss man mental in der Lage sein bestimmte Dinge zu tun, das macht man nicht einfach mal so!)
Zitat aus dem oben verlinkten Wiki-Artikel zum Thema Pädophilie:
” Weitere Verwendungen des Begriffes in der Öffentlichkeit und in den Medien:
In gesellschaftlichen Debatten und in der Berichterstattung in den Medien wird die Bezeichnung Pädophilie oft nicht im sexualwissenschaftlichen Sinne verwendet, wenn grundsätzlich alle Täter, die Kinder sexuell missbrauchen, als Pädophile bezeichnet werden. Vor allem sexueller Missbrauch innerhalb der Familie wird nicht im sexualwissenschaftlichen Sinne eingeordnet, da es sich hierbei meist um Täter handelt, deren Sexualität primär auf Erwachsene ausgerichtet ist.
Die von der sexualmedizinschen Definition abweichende Verwendung des Begriffes Pädophilie in den Medien wurde u. a. in der Berichterstattung zu den Verbrechen von Marc Dutroux deutlich. Da dieser in den Medien weltweit als Pädophiler dargestellt wurde, sah sich das abschließende Gutachten, das unüblicherweise von insgesamt vier Psychiatern und einem Psychologen einstimmig verfasst wurde, veranlasst, mit Nachdruck festzustellen, dass er nicht den diagnostischen Kriterien der Pädophilie entspräche, sondern vielmehr ein gegenüber Gewalt empfindungsloser Psychopath, der aus Machtstreben und Geldgier gehandelt habe, allerdings voll schuldfähig sei.
Auch in der Berichterstattung über Übergriffe von Priestern auf minderjährige Jungen werden diese meistens als pädophile Taten bezeichnet, obwohl eine Studie aufzeigte, dass nur eine Minderheit der Priester, die sexuelle Übergriffe begingen, den diagnostischen Kriterien der Pädophilie entsprechen.” (Christian: Es gibt aber immer die Begriffe der normalen Bevölkerung und die der Fachdiskussion .. Als Mathematiker reden ich z.B. auch von Ringen, Gruppen und Körpern .. nur haben diese eine ganz andere Bedeutung als die, mit der man sie in einem nicht-mathematischen Kontext benutzen würde)
Selbstverständlich sehe ich (ein), dass solche den Täter betreffenden Definition das Opfer herzlich wenig interessiert, weil es einfach keinen Unterschied macht. In Bezug auf (staatlich-gesellschaftliche) Präventiv-Maßnahmen spielen korrekte Definitionen aber sicher eine wichtige Rolle, um effiziente Maßnahmen bezüglich möglichst vieler mentaler Motive ergreifen zu können. (Christian: was ändert es denn?)
Naja, den Rahmen des MOGIS-Projekts sprengt es. Auch das sehe ich ein. Ich wünsche viel Erfolg und unterstütze gerne wo ich kann. (Christian: Danke ..)
Bin sehr beeindruckt von eurer Seite und den Infos, schön aufbereitet.
Danke!
Ich sammle die Kriminalstatistiken, bin aber viel zu faul, sie wirklich aufzuschlüsseln.
Übrigens muss man neuerdings bei Herstellung kinder- bzw. jugendpornographischen Materials die Opfer selbst mitrechnen, die sich per Handy ablichten und im Netz verteilen, sog. Sexting.
Von Laien regiert ? Mitnichten !!
U.v.d.Leyen hat sich ganz bewußt dieses Themas angenommen und benutzt es quasi en passant als Einfallstor für weitestgehende Zensur. Jeder der dagegen ist kann leicht als dem Milieu verbunden bzw. zu tolerant, verunglimpft werden. Dass die Frau sich mit “gesteuerten Kampagnen” bestens auskennt , sieht man hier: http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=2478132/18nebdd/index.html
Dieser Kommentar wurde bei Youtube nicht angenommen , mehrmalige Versuche scheiterten, der Kommentarblock wechselt die Farbe aber die Weiterverarbeitung wird gestoppt .
vielleicht liegt es ja an meiner Id, ihr könn es ja selber mal ausprobieren mit copy paste den eintrag unterbringen hier: http://www.youtube.com/watch?v=Z5t0iX_qpAE
happy networking
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